ich hatte Hr. Prof. Dr. Dralle gefragt, ob es zu dieser Publikation eine deutsche Übersetzung gibt. Leider ist dies nicht der Fall.
************ war aber so freundlich und hat Wesentliches zusammengefasst und hat folgenden Text für unser Forum bereitgestellt.
A. Machens and H. Dralle
Pretargeted Anti-Carcinoembryonic-Antigen Radioimmunotherapy for Medullary Thyroid Carcinoma J. Clin. Oncol.July 10, 2006; 24(20): e37 - e37. ( Link zum PDF http://jco.asco…/24/20/e37.pdf)
Prof. Dr. Dralle hat geschrieben:
daß, bei Patienten mit progressiven Metastasen eines medullären Karzinoms eine Anti-CEA-Radioimmuntherapie mit guten Ergebnissen durchgeführt werden kann.
Die Untersuchung wurde an 29 Patienten vorgenommen.
Der von uns gemachte Kommentar bezieht sich darauf, daß bei dieser Untersuchung die sog. Kalzitonin-Verdopplungszeit als Kriterium für die Aggressivität des MTC gewählt wurde.
Dies ist ein Kriterium, daß immer nur im Nachhinein nach einer längeren Verlaufsbeobachtung zur Verfügung steht.
Wir haben dagegen aufgrund unserer Untersuchungen (die Arbeit ist mittlerweile publiziert) festgestellt, daß auch schon zu Beginn einer Erkrankung durch die Höhe des CEA-Spiegels erkennbar ist, welches Verlaufsrisiko besteht.
Bei einem präoperativen CEA-Spiegel von > 30 ng/ml war in ca. 70 % ein lokoregionärer Lymphknoten befall nachweisbar.
Wenn das CEA präoperativ über 100 ng/ml lag, war in fast allen Fällen ein lokoregionärer Lymphknotenbefall vorhanden und außerdem bei ca. 3/4 der Patienten auch Fernmetastasen.
Der präoperative CEA-Wert ist damit von wesentlicher Bedeutung für die weitere Abschätzung des Verlaufes und möglicherweise auch für die Frage des Einsatzes einer solchen Anti-CEA-Radioimmuntherapie.
Gruß, Bärbel