Bestrahlung nach neck dissection
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Hallo an alle!
nach meiner Neck Dissection möchte mein Krankenhaus meinen Hals bestrahlen. Nun bin ich verunsichert, da doch bei unserer Krankheit Bestrahlungen keinen Sinn machen. Hat jemand von Euch Erfahrung auf diesem Gebiet? Ich bin dankbar für Eure Antworten.
MfG -
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Hallo Jörg,
Deine Verunsicherung kann ich verstehen, denn eine Bestrahlung wird tatsächlich normalerweise nicht durchgeführt. Weshalb wollen die Ärzte dies bei Dir durchführen?
Liebe Grüße
Michael -
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Hallo,
vielen Dank für die zügige Antwort. 'Es wurden in 4 Halslmphknoten Metastasen gefunden, deswegen soll das restliche Gewebe bestrahlt werden.
Ganz liebe Grüße
Köpfchen -
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Hallo Jörg,
ich habe insgesamt 45 Bestrahlungen hinter mir. Mein Hals wurde 2001 bestrahlt (30 x 1,8). An meinem Tumormarker hat sich seinerzeit nichts geändert. Zumindest war er aber über einen längeren Zeitraum stabil. Die nächste OP kam dann 2008. 2009 wurde ein Wirbelkörper ersetzt, der befallen war. Auch hier wurde im Anschluss an die OP bestrahlt. 2011 wurden mir 8 mediastinale LK-Metastasen entfernt. Eine Bestrahlung war kein Thema. Es geht eher in Richtung systemische Therapie.
Die Bestrahlungen im Halsbereich habe ich als sehr unangenehm empfunden. Schluckbeschwerden, Mundtrockenheit, der Verlust meiner Stimme und das pudern haben schon an meinen Nerven gezehrt. Meine Haut sah hinterher ganz schön ramponiert aus. Heute sieht man davon aber nichts mehr. Am Rücken ist das Bestrahlungsfeld noch dunkel verfärbt. Das ganze ist schon ewig her. Die Technik hat sich mit Sicherheit weiterentwickelt. Überzeugt bin ich vom Nutzen aber ganz und gar nicht. Bei mir ging man seinerzeit aber runter bis zu Brustbein und auch unter die Achseln. Bist Du sicher, dass nur der Hals bestrahlt werden soll?
Ich drück Dir die Daumen. Du wirst die richtige Entscheidung für Dich finden.
Grüße,
Christian -
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Hallo Jörg,
ich habe insgesamt 45 Bestrahlungen hinter mir. Mein Hals wurde 2001 bestrahlt (30 x 1,8). An meinem Tumormarker hat sich seinerzeit nichts geändert. Zumindest war er aber über einen längeren Zeitraum stabil. Die nächste OP kam dann 2008. 2009 wurde ein Wirbelkörper ersetzt, der befallen war. Auch hier wurde im Anschluss an die OP bestrahlt. 2011 wurden mir 8 mediastinale LK-Metastasen entfernt. Eine Bestrahlung war kein Thema. Es geht eher in Richtung systemische Therapie.
Die Bestrahlungen im Halsbereich habe ich als sehr unangenehm empfunden. Schluckbeschwerden, Mundtrockenheit, der Verlust meiner Stimme und das pudern haben schon an meinen Nerven gezehrt. Meine Haut sah hinterher ganz schön ramponiert aus. Heute sieht man davon aber nichts mehr. Am Rücken ist das Bestrahlungsfeld noch dunkel verfärbt. Das ganze ist schon ewig her. Die Technik hat sich mit Sicherheit weiterentwickelt. Überzeugt bin ich vom Nutzen aber ganz und gar nicht. Bei mir ging man seinerzeit aber runter bis zu Brustbein und auch unter die Achseln. Bist Du sicher, dass nur der Hals bestrahlt werden soll?
Ich drück Dir die Daumen. Du wirst die richtige Entscheidung für Dich finden.
Grüße,
Christian -
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Diese Therapieform ist sehr ungewöhnlich. Auf Bestrahlungen reagieren unsere C-Zellen nicht, wie Du schon richtig gesagt hast. Einzig bei Knochenmetastasen wird unter Umständen eine Bestrahlung durchgeführt, allerdings nicht wegen den Tumorzellen, sondern eher als Schmerztherapie. Befallene Lymphknoten im Halsbereich, werden operativ entfernt und somit der Hals sauber ausgeräumt, wenn eine Heilungschance besteht. Ansonsten läßt man die Knoten unter Beobachtung. Denn jede OP in diesem Bereich birgt das Risiko, dass es mir hinterher schlechter geht als vorher, da die ganzen Nervenstränge durch den Hals gehen und eine Beschädigung nie auszuschließen ist. Deswegen gehen die Spezialisten heute eher nach der "wait and see" -Methode. Abwarten und regelmäßig kontrollieren.
Liebe Grüße
Michael
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