Hallo,
seit vorletzten Di weiss ich von meinem hohen
Calcitonin-Wert (
basal 342). Ich hatte auch noch eine heftige Grippe und so konnte erst diese Woche die Kontrolle durchgeführt werden. Vorher war ich einfach platt und lag im Bett. Seit Do weiss ich, dass das
Calcitonin nahezu gleich ist und dazu hat die Ärztin auch den
CEA bestimmt. Auch gruselig mit 12,24.
Ich hatte vorsorglich nach dem ersten Wert gleich einen Termin bei der ganzheitlichen Klinik in Öschelbronn gemacht (die sich auch gut mit Krebs auskennen). Ich wollte einfach mal die Meinung zuerst hören und ob es evtl. andere Ursachen geben kann für einen hohen
CT-Wert. Die haben sich besprochen aber raten auch dringend zur
OP. Glücklicherweise habe ich kurzfristig einen Termin am Di bei Prof. Raue in HD ergattern können, weil jemand abgesagt hat.
Will noch seine Meinung hören und vor allem seinen Tipp zum Operateur. Er war wohl ursprünglich an der Uni HD, also sollte er die Leute dort kennen. Bisher habe ich aber noch nicht viel gehört ausser die offiziellen kurzen Angaben auf der Webseite der Klinik.
Hat jemand Erfahrungen dort mit
OP medulläres C-Zell-Karzinom? Die haben 2 Kliniken dort. Wird sowas in Salem gemacht (ist Lehrkrankenhaus und da hätte ich kein gutes Gefühl). Hatte aber gelesen, dass eigentlich die leichteren OPs in Salem und der Hauptbau für komplexe OPs sind.
Theoretisch könnten wir auch nach Halle fahren (dort wohnen meine Eltern), aber da es mir vom Allgemeinzustand her immer noch nicht so gut geht, kann ich mich nicht recht dazu entschliessen.
Auf jeden Fall packe ich am WE schonmal die Koffer. Allein, wenn ich an die
OP denke, bekomme ich jedes mal Panik. Ich hatte mal 2 andere OPs und da ging es mir ähnlich, nur dass jetzt noch eine furchtbare
Diagnose im Raum steht. Habe eine 4jährige Tochter, die ich eigentlich noch groß werden sehen will. Es macht mich psychisch total fertig und ich bin froh, wenn ich die
OP bald rum habe. Von Dr. Raue werde ich vielleicht auch einen Anhaltspunkt bekommen, welches
Staging mich erwartet und er schaut hoffentlich auch, ob es die erbliche Variante ist.
Alles echt gruselig und im Hinterkopf habe ich immer die Frage, wie lange habe ich das schon? Vor allem, wenn ich die Sache mit den ungeklärten Durchfällen höre. Das habe ich gut seit meinem 20. Lebensjahr. Eigentlich schon als Kind aber da wars auf ca. 4x pro Jahr begrenzt und bisher hiess es immer, es kommt von der Laktoseintoleranz. Da bei der Darmspiegelung nichts festgestellt wurde, hiess es später Reizdarm. Und ich bin wirklich sehr nervös veranlagt. Bei der kleinsten Aufregung muss ich rennen.
Hoffe, dass ich mich bis zur
OP wieder in den Griff bekomme vom Nervenkostüm her und wäre sehr froh, wenn sich jemand meldet.
Viele Grüße