C-Zell-Karzinom e.V.

Hilfe zur Selbsthilfe

Auch ich bin neu hier...  Unten

  • Hallo !
    Ich bin Mel, 31 Jahre alt, noch keine Kinder.
    Ich bin grad ziemlich mit den Nerven durch (obwohl die wie Stahlseile normalerweise sind).
    Letzte Woche hatte ich wieder einen Termin beim Endokrinologen.
    Ich habe Verdacht auf MTC. Dieser hat jetzt eine Feinnadelbiopsie durchgeführt.
    DerKnoten ist im Septemrber 1 cm gewesen.
    Einen aktuellen Bericht über Sono und Blutergebnissehabe ich noch nicht.
    Eine ÜW für ein Mi-Bi Szintigramm habe ich auch erhalten.
    Wass wird da genau gemacht ? Ich werde aus sämtlichen Internetseiten nicht schlau oder mein Kopf lässt das Verstehen im Moment einfach nicht zu.
    Diesen Termin habe ich durch viel rumtelefonieren für morgen erhalten.
    Ich habe eine Angst, die kann man gar nicht beschreiben....................
    Nicht vor der Untersuchung selbst, das Ergebnis......................

    Um mal kurz in die Vergangenheit zu schauen :
    Seit ca. 2001 wurde bei mir die SD per Ultraschall untersucht. Ich wi0 gar nicht mehr gnau, warum das dmals gemacht wurde.
    Auf jeden Fall kam ich mal nach 1 Jahr, mal nach 2 Jahren, dazwischen lagen mal 3 Jahre (Arzt sagte damals, was ich denn schon wieder wollen würde - der hat mir doch gesagt wann ich wieder kommen soll ).
    Immer hieß es die SD ist vergrößert, aber noch in der Norm ( was immer das heißen mag).
    Habe dann in den Jahren mal Thyranajod genoomen, mal L-Thyroxin, mal Euthyros oder Jodetten, imme nur kurze Teit. Hab dem Arzt vertraut, und nicht weiter nachgefragt.
    So Fakt ist, ich wurde so 2008 glaub ich gefragt, ob ich schon mal bei einem Szintigramm war. Ich sagtr nein, was ist das, und mir wurde das nicht erklärt und das wars dann.
    So, dann hieß es jedes Jahr alles in Ordnung.
    Nun, im Januar 2011 hieß es dann ich solle das Szinti machen lassen, weil ein Knoten vorhanden wäre.Mir ist die Kinnlade runtergefallen. Dieser ist schon seit 2008 da. Das würe ich wissen.
    Natürlich wußte ich das nicht. Also machte ich nen Termin beim Endokrinologen. Darauf mußte ich dann 9 Monate warten .......
    Das war im September 2011. Da sagte man mir, sähe nicht gut aus, aber weil der ja länger vorleigen würde, sollte man abwarten (nach Durchsicht der Unterlagen vom HA wurde so entschieden).
    So, also war ich letzet Woche da, ......den Rest habe ich oben schon beschrieben.

    Dieses warten macht mich krank - das hätte ich nicht gedacht - mein Kopf ist so voll und leer zugleich. Ich kann keinen klaren Gedanken fasse ;-(
    Die Uni braucht für die Biopsie ca. 1,5 - 2 Wochen ...........................
    Das Mi-Bi ist morgen, hatte gefragt, ob ich den Termin unabhängig von der Biopsie machen könnte.

    Ich kannmomentan auch nicht arbeiten gehen, ich kann mich auf nichts konzentrieren, bin wie paralysiert icon_frown

    Ich wohne in der Nähe von Düsseldorf. Weiß jemand, ob es hier auch Choriphäen auf diesem Gebiet gibt ????
    Bei diesem Calcitoninwert: Wie ist der optimal ? Also, jmd.dernix hat ist gleich null undwenn man was hat steigt die Zahl oder wie ????
    Ich verstehe nichts vonden Abkürzungen oder vielleciht will mein Kopf es grade auch nicht verstehen ....................

    Wer kann mir helfen, auch wenn wahrscheinlich schon viele, viele andere daselbe gefragt haben ?????? icon_frown

    Ich danke schon mal für folgende Antworten.

    Mel
  • Hallo Mel

    Mir wurde die Diagnose SD-Krebs vor knapp 5 Jahren um die Ohren gehauen. Mittlerweile bin ich 2x operiert worden.
    Meine OP´s fanden in Heidelberg statt. Ich habe mich dort eigentlich sehr gut aufgehoben gefühlt, würde aber sagen das auch Halle, so wie ich es bisher gehört habe sehr gut sein soll.
    Ob es auch in Deiner Gegend gute Ärzte auf diesem Gebiet gibt weiß ich nicht.
    Ansonsten kann ich die auch die Gruppe SD-krebs.de ( ohne Schilddrüse leben ) empfehlen. Da gibt es zwar nicht so viel medulläre, aber dort tummeln sich mehr Leute mit denen man sich direkt austauschen kann.
    Ansonsten Kopf hoch. Das wird schon wieder. Wenn man sich jetzt schon unterkriegen lässt, das ich nicht gut.
    Die Abkürzungen usw. kann man entweder googlen, oder aber auch den Gruppen nachsehen.

    Viele liebe Grüße und ganz viel Mut, lass den Kopf nicht hängen. Wenn was ist melde Dich.

    Beate
  • Hallo Beate !

    vielen Dank, hier verstehen die Leue einen. Im Umfeld kommt nur Mitleid ( ws ich nicht will). Man versteth einfach besser, wenn man weiß worum es geht und auch selber betroffen ist
    Wie wurdest dudenn operiert ? also ich meine einmal von links nach rechts oder dieser mittige Schnitt oder ein Schlüssllocheingriff ?
    Ist das richtig, dass in heidelberg der prof. Raue operiert oder ist er nur Endo und kein Chirurg ? Ich habe noch nicht ganz durchgeblickt icon_frown
    Aus welcher Gegend kommst du denn ?
    Ich bin von Natur aus ein Kämpfer,aber momentan sind meine Nerven kurz vorm zerreißen......
    Danke für deine leiben Worte. Ich melde mich so oder so hier und berichte einfach mal wie es weiter geht.

    Danke

    MfG

    Mel
  • Ich wurde leider von einem Ohr zum anderen operiert.
    Bei der ersten OP die rechte Seite mit der SD und bei der 2. dann die linke Seite plus Brustkorb.
    Dabei hat man dann aber nichts mehr gefunden.
    Ich sage immer ich bin schon einmal obduziert worden, aber nur mit den falschen Schnitten.
    Als nach der ersten OP jemand zu mir sagte was ich denn gemacht hätte habe ich dem promt gesagt:

    Eigentlich wollte ich mir ja den Bauch und den Po straffen lassen, aber das Geld hat nur für den Hals gereicht.

    Es sind aber nur sehr wenige Leute die sich überhaupt trauen zu fragen. Erstens wenn man die Fäden noch sieht oder die Wunden noch frisch sind oder wenn sie die Narben sehen die ja doch außergewöhnlich sind.
    Wobei ich es besser finde wenn man drauf angesprochen wird.

    Die viel Kraft, Mel und bis dann
    Beate
  • Mel - du hattest es als "News" eingetragen. Da macht es nur keinen Sinn.
    Ich habe es mal hierhin übertragen.

    Quote

    Eingereicht von mel1980 am 28. Jan 2012 - 14:50

    Hallo !

    Wollte mal kurz berichten : Ich war beim Nuk und der sagte nach allen Untersuchungen, dass alles in Ordnung sein. Man müsse nur den Knoten weiterhin beobachten.

    Gestern kam endlich der Anruf vom Endo und Ergenis der Biopsie :

    bösartiger Tumor, Schilddrüsenkarzinom

    Ich bin am Boden zerstört....wobei es schlimmer als die letzte Woche wohl kaum sein könnte. Was für ein Psychoterror nicht zu wissen, was genau Sache ist.

    Naja, auf jeden Fall so ich bald möglichst operiert werden. Die Termine werden wohl fürmich ausgemacht.

    Ich habe so eine Angst vor allem, Schmerz, Narbe, die "Zeit danach", Endbefund und was da noch so kommen mag... icon_frown

    Und ständig diese Angst, dass irgendwo wiederetwas sein könnte, aer das muß ich hier ja nicht näher erläutern, es geht hier ja allenso, aber ich muß mir das von der Seele schreiben, sonst geh ich "unter".

    Jetzt heißt es warte, bis ich angerufen werde.Mein Gott, ich bin so fertig......

    Kann denn nichtschon alles vorbei sein und ich "happy" im Urlaub sitzen ?

    Wie lange ist man "krank" ? Wie ist das mitder Beweglichkeit von Hals, Mskeln, Stimme ?

    Ich finde im Internet keine Seite, diemal gescheit aufgebaut ist, also eine medizinische Seite....... bin halt kein Supersurfer icon_frown (

    So, ich wünsche euch alen Kraft

    LG und schönes WE

    Mel


    Gruss, Admin aka Eberhard icon_smile
  • Hallo Mel,

    bei mir ist es im Juni 2011 gewesen. Deine Beschreibung passt genau zu den Gefühlen die ich damals hatte. Langsam besser ging es mir als ich den Termin für die OP hatte. Ich war damals in Halle und kann dieses Krankenhaus wie viele andere im Forum nur empfehlen. Für mich waren es über 400 KM Anreise, die sich aber auf jeden Fall gelohnt haben. Nach der Operation war ich relativ schnell wieder aktiv. Nach einer Woche war ich wieder zu hause und konnte schon die ersten kleinen arbeiten wieder durchführen. Bei der Beweglichkeit musste ich etwas Geduld haben, aber die KG hat viel gebracht. Nach ca. 5 Wochen konnte ich wieder Vollzeit arbeiten und auch Sport war langsam wieder möglich. Heute nach ca. einem halben Jahr bin ich wieder voll im Leben aktiv. Nur meine Stimme hat etwas mehr gelitten (woran ich mich noch gewöhnen muß).
    Ich beschreibe hier natürlich nur meinen eigenen Fall. Da jeder Mensch anders ist, geht natürlich auch jeder anders mit der Situation um. Von meiner Seite aus kann ich sagen, das man so schnell wie möglich am "normalen" Leben wieder teilnehmen sollte. Trotzdem sollte man die Krankheit aber nicht verdrängen sondern annehmen. Das Forum hier hat mir dabei sehr geholfen. Zusätzlich werde ich jetzt aber noch phsychologische Hilfe in Anspruch nehmen, da ein Gespräch zwischen 2 Personen vielleicht noch etwas mehr bringt.
    Vielleicht noch eines. Das Surfen im Internet bringt zwar eine Masse an Informationen, hat mich zu 99% aber nur noch unruhiger gemacht. Nach einem vernünftigen Gespräch mit einem Arzt ging es mir meist wesentlich besser. Das Forum hier natürlich ausgeschlossen.
    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Krafft.

    Viele Grüße
    Marko
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