Kur-Klinik gesucht
-
- Rang: Frisch reingeschneit
- Registriert: 08. Mai 2006
- Letzter Besuch: 22. Mai 2008
- Beiträge: 5
Hallo!
ich beabsichte eine stationäre Kur zu machen. Da ich (in Oktober 2005) nicht in Deutschland operiert worden bin, ist alles ein bisschen kompliziert gelaufen und habe bis jetzt weder eine AHB noch eine Kur "geniessen" können.
Jetzt ist aber so weit und meine Versicherung hat mir eine Kur genehmigt
.
Ich brauche eure Hilfe
und zwar: Da ich privat versichert bin Beihilfe berechtig, bräuchte ich eine Klinik/ ein Sanatorium die/das die Bedingungen der Beihilfe voraussetzt; d.h. nach § 6 Abs. 2 Buchstabe a) vorschrift.
Darf keine Einrichtung sein, die "die Konzession nach §30 Gewerbeordnung besitzt und auch Personen aufnimmt, die nicht eine stationäre Behandlung bedürfen oder die mit einem Beherbergungsbetrieb räumlich verbunden ist" Infos für das ausgewälte Sanatorium; Anlage 1.
Wie sind eure Erfahrungen? Könnt ihr mir eine (gute) Klinik empfehlen? ( egal wo in Deutschland)
Meine Diagnose: medulläres Schilddrüsenkarzinom, nicht gekapsel; total Thyreoidektomie, Stimmbandlähmung....
Vielen Dank
Liebe Grüße
Eva
-
- Rang: Massenschreiber
- Registriert: 01. Nov 2004
- Letzter Besuch: 31. Jan 2007
- Beiträge: 634
Eva,
ich bin nur der allgemeine Kassenpatient.
Erkundige dich doch in Bezug auf die Kureinrichtungen bei Deinen Versicherungsträger. Die haben einen Katalog und dort stehen auch die zu rehabilitierenden Krankheiten drin.
Vor gut 2 Jahren wollte ich eigentlich meine 2. AHB machen und da bekam ich von meiner Kasse mehrere Einrichtungen genannt unter anderem St. Peter Oerding. Ich hatte dort sogar angerufen und die Krankheit war dort bekannt. Lache jetzt bitte nicht aber -Du wirst sicherlich keine Rehaeinrichtung finden, die sich auf das med. SD-K. spezialisiert hat, dafür sind die Betroffenen zu gering.
Bei meiner 1. Reha musste ich fest stellen, dass ich leider mehr über die Krankheit wusste als meine dortige behandelnde Ärztin. Als die dort von meinen Fragen angenervt waren bekam ich Lektüre in Form eines großen medizinischen Nachschlagewerkes und konnte alleine recherchieren.
Sabine
editiert von: Bertram, 14.08.2006, 15:44 Uhr
Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
(Römische Weisheit) -
- Rang: Zweifinger Tipper
- Registriert: 09. Mai 2006
- Letzter Besuch: 03. Feb 2012
- Beiträge: 31
Hallo ,
ich hab da gleich auch mal noch ne Frage....
Wie ist das bei so einer Kur, muß man die unbedingt antreten oder gibt es auch Möglichkeiten ambulant.
Mein Mann wurde doch heute operiert und ihm wurde schon so eine Kur angeraten. Was passiert wenn man ablehnt ? Ist da die KK sauer ?
Liebe Grüße !
Katrin -
- Rang: Massenschreiber
- Registriert: 01. Nov 2004
- Letzter Besuch: 31. Jan 2007
- Beiträge: 634
Katrin,
wie geht es Deinem Mann? Berichtest Du uns dann wie er alles überstanden hat. Bitte.
Aus dem Krankenhaus raus und dann gleich in die Reha das ist die Anschlussheilbehandlung. Wird wohl gerne gemacht, da kümmert sich auch das Krankenhaus um einen entsprechenden Platz.
Ob die böse sind? Gute Frage. Jeder Mensch ist doch sein eigener Herr und kann doch NEIN sagen. Das würde ich nicht so eng sehen. Angebracht ist das sicherlicherlich bei sagen wir Mal Hüftgelenksoperationen oder wenn Jemand komplzierte Brüche hatte und wieder durch Gymnastik usw. auf die Beine kommen muss. In der Reha ist geschultes Personal und man braucht nicht von zu Hause aus täglich los. Aber bei der SD-Operation? Ich denke da kann schon ein wenig Zeit dazwischen liegen.
Sabine
Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
(Römische Weisheit) -
- Rang: Massenschreiber
- Registriert: 06. Nov 2004
- Letzter Besuch: 12. Apr 2007
- Beiträge: 382
Hallo Eva
Sabine und Katrin. Ihr sprecht mir aus dem Herzen. Eine stationäre Reha ist da sicher nicht dringlich. Sollte man Anwendungen nötig haben können die nämlich auch ambulant gemacht werden. Ich bin nämlich der Meinung, dass Du vielleicht gar keine Anwendungen, Krankenpflege und ärztliche Betreuung mehr benötigst. Das solltest Du mit den Ärzten absprechen. Dann könntest Du an Stelle einer stationären Reha nämlich mit Deiner Familie auf eigene Rechnung in den Urlaub fahren, wie ich es nach meiner ersten Schilddrüsenop, im Einverständnis mit meinen Ärzten, tat. Alles weitere kannst Du auf http://www.mypage.bluewin.ch/liselottegraf, auf Seite 2 oder auf http://www.c-zell-karzinom-online.info/html/modules.php?OP=modload&name=News&file=index&catid=&topic=8 nach lesen. Du solltest allerdings bedenken, dass ich in der Schweiz lebe und die Vorschriften und Gewohnheiten der Leute daher anderst sind.
Mit freundlichen Grüssen
Liselotte
editiert von: Liselotte, 14.08.2006, 23:08 Uhr
Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres -
- Rang: Massenschreiber
- Registriert: 06. Nov 2004
- Letzter Besuch: 12. Apr 2007
- Beiträge: 382
Hallo Katrin
Wie geht es Deinem Mann heute? Musste der Brustkorb geöffnet werden oder wurde er nur am Hals operiert? Ich wohne in der Schweiz. Bei uns wäre Deinem Mann wahrscheinlich keine stationäre Kur angeraten worden. In der Schweiz ist man mit stationären Reha's viel zurückhaltender.
Mit freundlichen Grüssen
Liselotte
Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres -
- Rang: Massenschreiber
- Registriert: 06. Nov 2004
- Letzter Besuch: 12. Apr 2007
- Beiträge: 382
Hallo zusammen
Wenn eine Brustkorböffnung gemacht wurde ist eine stationäre Reha eher angebracht. Aber es kommt auf die Anwendungen, die man benötigt an. Ich selber bin, wenn das möglich ist, lieber nach Spitalaufenthalten gleich wieder zu Hause und so bald, wie möglich wieder am Arbeitsplatz und im normalen Leben.
Mit freundlichen Grüssen
Liselotte
Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres -
- Rang: Massenschreiber
- Registriert: 02. Nov 2004
- Letzter Besuch: 13. Apr 2012
- Beiträge: 334
Hallo Katrin,
mein Mann wurde gleich nach seiner 2. OP zur Reha "geschickt" eher "gedrängt". Dies war nach unseren Erfahrungen viel zu früh, denn sein Allgemeinzustand war noch nicht gut genug. Fazit war 3 Wochen Kur, kaum eine Anwendung mitmachen können, nur auf dem Zimmer rumgelegen. Das sollte wirklich nicht der Sinn einer Reha sein! Ihm ist die Decke auf den Kopf gefallen. Habe dann kurzentschlossen eine Ferienwohnung in der Nähe gemietet und bin mit unseren Kindern dann bei ihm gewesen.
Ich denke jeder hat einen anderen Allgemeinzustand nach einer OP, aber zu einer Reha würde sich mein Mann nie mehr so schnell überreden lassen!
Er war übrigens in Bad Sooden/Allendorf. An der Rehaklinkik war nichts auszusetzen.
Viele Grüße
Birgit
editiert von: Ede, 15.08.2006, 09:49 Uhr
"wait and see"
-
- Rang: Frisch reingeschneit
- Registriert: 08. Mai 2006
- Letzter Besuch: 22. Mai 2008
- Beiträge: 5
Liebe Sabine,
vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Manchmal habe ich auch den Wunsch "nur" der "allgemeine Kassenpatient" zu sein. Es wäre alles viel einfach.
Ich hab' vom "Artbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung" im Lande NRW einen Katalog mit Kureinrichtungen und die zu rehabilitierenden Krankheiten bekommen. Ich werde meine Versicherungsträger anrufen um zu erfahren welche Kosten sie davon übernehmen.
St. Peter-Ording kommt für mich im Frage. Wie war dein Aufenthat dort? Hast du gute Erfahrungen dort gemacht?
Du hast Recht: Ich habe auch festgestellt, dass ich leider mehr über die Krankheit weiss als meine hier behandelnde Hausärztin. Sie ist auch von meinen Fragen angenervt. Das macht mir sehr unsichert!
Liebe Grüße
Eva
-
- Rang: Massenschreiber
- Registriert: 01. Nov 2004
- Letzter Besuch: 31. Jan 2007
- Beiträge: 634
Hallo Eva,
ich wollte nach St. P. O. fahren. Hatte mir auch Unterlagen zu senden lassen. werde Mal schaun ob ich die noch habe und kann dann ja ein paar Bilder reinstellen. Wie bereits geschrieben hatte ich dort auch angerufen und mich erkundigt ob meine/unsere Krankheit bekannt ist. Wurde mit Ja beantwortet.
Da ich immer denke hier fliegt zu Hause das Grundstück in die Luft so frei nach Alice im Wunderland, bin ich nicht gefahren. Es fällt mir schwer meinen Mann mit 3 Kindern und der ganzen Arbeit alleine zu lassen. Und darum hab ich drauf verzichtet.
Ich krame Mal ob ich noch etwas finde.
VG
Sabine
Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
(Römische Weisheit) -
- Rang: Massenschreiber
- Registriert: 01. Nov 2004
- Letzter Besuch: 31. Jan 2007
- Beiträge: 634
Eva,
schau hier nach:
http://www.hamm-kliniken.de/frame_NF.htm
Sabine
Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
(Römische Weisheit) -
- Rang: Massenschreiber
- Registriert: 06. Nov 2004
- Letzter Besuch: 12. Apr 2007
- Beiträge: 382
Hallo Bitgit
Was hatte Dein Mann damals für eine Operation? Zu welcher Jahreszeit war diese OP? Bruskorböffnung oder nicht? War er noch pflegebedürftig? Brauchte er noch viel ärztliche Betreuung und Behandlung?
Wenn er nicht pflege- und behandlungsbedürftig gewesen ist wäre ein normaler Familienurlaub in einem schönen Hotel an eine Strand sicherlich das Optimale gesen. Dann hätte er, an Stelle im Zimmer, am Strand herumliegen können und wäre dabei in Ferienatmosphäre gewesen, sofern es im Sommer war.
Mit freundlichen Grüssen
Liselotte
Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres -
- Rang: Massenschreiber
- Registriert: 06. Nov 2004
- Letzter Besuch: 12. Apr 2007
- Beiträge: 382
Hallo Sabine
Was hattest Du für eine OP und hattest Du dann anschliessend von zu Hause aus ambulant Anwendungen?
Mit freundlichen Grüssen
Liselotte
Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres -
- Rang: Massenschreiber
- Registriert: 02. Nov 2004
- Letzter Besuch: 13. Apr 2012
- Beiträge: 334
HalloLiselotte,
ich habe Dir doch schon öfter alles ausführlich geschildert! Lies doch einfach im Erlebnisbericht nach, dann weißt Du wieder Bescheid.
Viele Grüße
Birgit
"wait and see"
-
- Rang: Zweifinger Tipper
- Registriert: 09. Mai 2006
- Letzter Besuch: 03. Feb 2012
- Beiträge: 31
Hallo ihr Lieben,
also mein Mann hat die OP bestens überstanden.
Gott sei Dank !!!
Es wurden viele (bzw. alle) Lymphknoten im Halsbereich entfernt. Der Schnitt geht bis rauf zu den Ohren.
Durch das PET CT wußte man ziemlich genau wo noch befallene Knoten sind, der Brustkorb mußte jedenfalls nicht geöffnet werden.
Es ist so wie ihr es immer gesagt habt, Halle ist die beste Adresse, man hat das sichere Gefühl, daß hier Leute sind, die Bescheid wissen.
Am Wochenende wird er wahrscheinlich schon entlassen.
Es wurden ihm Vorschläge für eine Kur gemacht (zum wiederholten mal), aber eigentlich würden wir viel lieber in den ganz normalen Alltag zurückkehren.
Das Komische ist vor allem, nach seinen letzten 2 OP`s gab es nicht mal etwas Physiotherapie. Er hatte so Schulterbeschwerden. Und jetzt wird einem so eine Kur fast zwangsverschrieben.
Das soll man verstehen....
Ich bin mal gespannt ob das Calzitonin runter ist.
Hoffentlich !!!
Vor der OP war es bei 2100.
Viele Grüße !
Katrin
- Moderiert von:
- admin
Benutzer online
- 0 Benutzer
Diese Angaben basieren auf den Useraktivitäten der letzten 60 Minuten.
