Mein Name ist Christian. Ich bin 38 Jahre alt und lebe in der nördlichen Oberpfalz. Bei mir wurde im Dezember 2000 ein Multifokales
medulläres Schilddrüsen-CA festgestellt. Die Operation fand am 12.12.2000 statt (
Thyreoidektomie, LK-Dissektion, Teilresektion M. Sternokl. und Ductus thoracius +
Resektion Vena Jugularis Interna, PT4PN1b(14/15)R0M0). Am 22.12.2000 wurde ich aus dem Klinikum entlassen. Danach habe ich mich eigentlich recht schnell erholt.
Vom 22.01.2001 bis 02.03.2001 schloss sich dann eine perkutane Strahlentherapie an. An den Folgen der Strahlentherapie hatte ich weit schwerer zu kauen, als an den
OP-Narben. Obwohl ich bestimmt hundertmal gesagt habe, dass ich das nie mehr machen würde, hat die Bestrahlung wohl bewirkt, dass ich 7 Jahre "Ruhe" hatte. Der
Calcitonin Wert blieb nach der
OP in all den Jahre stark erhöht. Obwohl in der
Diagnostik alle Register gezogen wurden, liess sich die Ursache für den hohen Wert nicht ermitteln. Der Rhytmus zwischen meinen Nachsorgeuntersuchungen schwankte immer mal zwischen 3 und 6 Monaten.
Die letzte Nachsorgeuntersuchung fand am 26.02. statt. Diesmal wurde ich allerdings von der Nachricht überrascht, dass man mir zu einer
Lymphknoten-Extirbation rät. Diese wurde dann
ambulant, unter lokaler Betäubung durchgeführt. Dabei wurde die alte Narbe genutzt. Ein eher zweifelhaftes Vergnügen.....Obwohl der entnommene Knoten eher klein war, stellte sich heraus, dass er befallen ist (..ein sich netzförmig ausbreitendeds medulläres
SD-Karzinom). Es gibt noch einige "suspekte" Knoten. Nun ja, am 14.05., werde ich mich wieder ins Klinikum begeben. Geplant ist eine Neck-Dissection, sowie eine mediane
Sternotomie. Momentan lässt mich diese Aussicht erstaunlicherweise ziemlich kalt. Das mag nicht normal sein, ist aber auf jeden Fall angenehmer als das Gegenteil.
Es gibt hier sicherlich viele Nutzer, die vergleichbare Operationen hinter sich haben. Wie lange hat es gedauert, bis Ihr wieder auf den Beinen wart?
Liebe Grüße!
Christian