gestern abend ist mir was passiert, da hätte ich fast den Löffel abgegeben.
Mein Mann fährt mit den beiden jüngsten Kidis so gegen 17 Uhr los. Hinterm Auto der Pferdetransporter mit ner schönen dicken Kaltblutstute drauf, die noch den passenden Namen "Elfe" trägt. Ab zum Hengst, in unbekannte Richtung, so ca. 150 km von uns entfernt. Das Nest ist so klein, dass es auf keiner Landkarte drauf ist. Es gab nur die Wegbeschreibung vom Hengstwärter per Telefon. Gut Sabine ruft so gegen 19.30 an und die teilten mir dann mit, dass sie gut angekommen sind und sich mehr oder weniger in der tiefsten Wallachei befinden. Hügelig und sehr waldreich die letzten 20 km. So gegen 21.30 rufe ich nochmals das Handy an und mein Conrad erzählte mir dann, dass sie bereits abgefahren sind und immer nur durch Wald fahren. Dorothea will natürlich auch mit dem Handy quatschen und babbelt mich noch vom Rücksitz aus voll.
Keine 5 Minuten später ruft mich das Handy an (sehe es in meinem Display). Leider meldet sich Niemand, höre nur komische Geräusche - kaum zuordenbar, so Richtung Gekrunkse, Gejammere. Mir blieb das Herz fast stehen, habe dann mehrmals richtig laut reingebrüllt und nichts passierte. Im Kopf spürte ich schon eine aufsteigende Leere. Nach Sekunden hörte ich dann meinen Mann mit Conrad sprechen. Gott sei Dank - dachte schon die sind irgendwo am Baum kleben geblieben.
Grund: Doro hatte sich gleich nach unserem Telefonat samt Handy auf die Rücksitzbank geschmissen und ist eingeschlafen. Das waren also die undefinierbaren Geräusche.
Werde mir das schwer überlegen, denen nochmals ein Handy mitzugeben. Hätte mich ja fast von den Socken gehaun.
Heute wieder entspannte grüßt
Sabine
Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
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[23]verfasst: 26.05.2005, 18:09
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mal wieder ein Beispiel dafür das moderne Technik das Leben nicht immer unbedingt verbessert.
Gruss, Admin aka Eberhard
[29]verfasst: 07.06.2005, 19:49
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Na Sabine,
vom Schreck schon wieder erholt und dafür eine trächtige Stute zuhause ? (ich weiss es ist zu früh um was sagen zu können).
Bye
Lydia
editiert von: kasey, 07.06.2005, 20:51 Uhr
Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
[35]verfasst: 08.06.2005, 04:59
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Lydia,
Ultraschall beim Pferd ist schon nach 18 Tagen möglich. Schaun wir mal ob es geklappt hat. Die nächste Stute ist auch schon auf Bedeckungsreise gegangen. Und die ist soooooo lieb - sagt der Hengstwärter, er hat sie in seinem Garten zu laufen und freut sich........
Sabine
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