Hallo!
Dann fühle ich mich mal durch das herzliche Willkommen angesprochen und stecke den Kopf aus dem schwarzen Loch, in das ich gefallen bin - aber nicht nur ich:
Wie man am Titel schon sehen kann, bin nicht ich erkrankt, sondern mein Ehemann. Er weiß, dass ich hier schreiben will, fühlt sich aber selbst (noch) nicht dazu in der Lage...
Hier gibt es wohl die Menschen, die verstehen können, wie verzweifelt und hoffnungslos man sich fühlen kann, wenn man eine entsprechende
Diagnose erhält.
Dass bei ihm irgendetwas körperlich nicht in Ordnung ist, wissen wir seit zweieinhalb Wochen, ohne am Anfang auch nur im geringsten zu ahnen, dass es etwas Ernsteres sein könnte. Und seit einer Woche haben wir die genaue Diagnose "
medulläres Schilddrüsenkarzinom".
Schon jetzt kommt mir das vor wie eine Odyssee zu Ärzten und Untersuchungen, und dabei gibt es bislang noch nicht einmal einen Plan, wie es weitergehen soll. Die Informationen, die wir durch Ärzte erhalten haben, sind noch mehr als dürftig, und ich sammel heftig Informationen im Internet, und so bin ich auch auf dieses
Forum [22] gestoßen.
Natürlich kann ich Näheres zu diesem "Fall" schreiben, aber noch ist da nichts dabei, was anderen helfen kann. Die Informationen hier haben uns zumindest geholfen, einige Begriffe o.ä. zu verstehen.
Jetzt suche ich verzweifelt nach Strohhalmen, an die man sich klammern kann, um irgendeine Form von Hoffnung haben zu können. Das Wissen, dass auch andere so etwas erleiden mussten, hilft zunächst nicht wirklich, selbst damit fertig zu werden. Ich möchte so gerne noch jahrelang hier aktiv sein können, weil es eben doch weiter geht!
Trotzdem herzliche Grüße,
Dagmar