
gehe zu Seite: 1 - 2 [17] [+1 [18]]
Hallo Lydia,
zum Thema PET-CT muss noch angefügt werden, dass dieser für die privat krankenversicherten Leute dieser von deren Krankenkasse übernommen wird. Bei den Normalos erfolgt eine Kostenübernahme nur, bei teil- bzw.vollstadtionärer Aufnahme. Diese Differenzierungen kann ich auch nicht nachvollziehen. Bin der Meinung, dass doch eine gute
kostengünstiger ist, als wenn man die Krankheit ausufern lässt.
Insgesamt gesehen, ist das aber aus meiner Sicht aber nur der Anfang einer sich anzeichnenden miserablen Situation. Meine damit, dass wir uns auf noch mehr Einschnitte einrichten müssen.
Lösung, wir werden alle Politiker......................... War natürlich ein Sparwitz - nur was soll der Einzelne denn bewerkstelligen?
Könnte tausend Beispiele benennen, die auf eine Ungleichbehandlung der Menschen darstellen. Hab grad wenig Zeit.................. mache ein Beispiel morgen.
Sabine
Hallo Lydia,
ich hatte eigentlich gedacht, dass dieses brisante Thema kräftig diskutiert wird. Sollte Euch mein Beitrag zu radikal sein, dann lasst es mich bitte wissen.
Zuerst möchte ich nochmal auf den Vortrag von Halle eingehen. Hoffnungsvolle Gesicherter als das PET-CT vorgestellt wurde. Ich nehme an, dass sicherlich 80 Prozent der Zuhörer sofort dieses bildgebende Diagnostikverfahren als eines ihrer nächsten Untersuchungen in Betracht gezogen haben. Enttäuschung als im letzten Passus des Vortrages gleich gesagt wurde, dass dies die Krankenkassen nur bedingt zahlen. Für mich auch nicht nachvollziehbar, da es ja zum einen viel patientenschonender und viel genauer ist als CT und MRT.
Ich denke allerdings, dass dies nur ein kleiner Stein des Anstoßes ist. Bedauerlicherweise betrifft das uns Medulären doch ich möchte noch andere für mich Ungereimtheiten ansprechen.
Die wohl häufigsten Krebserkrankungen sind:
1. bei den Frauen Brustkrebs und
2. bei den Männern Prostatakrebs
Wieso wird hier nicht genauso wie nach dem Prinzip des Zahnarztbonus verfahren. Mein Vorschlag wäre, dass ab einem bestimmten Lebensalter - vielleicht 40 Jahre - jeder Bürger im Abstand von 2 - 3 Jahren zur Vorsorgeuntersuchung geht. In Anlehnung an das Bonusprinzip - heißt entweder Stempel in ein Heft oder noch intelligenter per Chip.
Auf diesem Gebiet werden die Vorsorgekosten lieber gespart und es wird in Kauf genommen, dass z. Bsp. Frauen erst zur Mamographie gehen, wenn ein blinder mit Krickstock schon den Brustkrebs erkennt. Ein aktuelles Selbsterlebnis hierfür ist meine eigene Mutter. Bei ihr war der Brustkrebs so weit fortgeschritten, dass gar nicht mehr operiert werden konnte. Vom Tag der Diagnose bis zu ihrem Ableben lagen genau 6 Wochen. In der Zwischenzeit war sie ständiger Gast im KH, mit unzähligen Untersuchungen, Chemo usw. ................
Zwei onkel's von mir sind an Prostatakrebs gestorben. Aber nicht von heute auf morgen. Nein jahrelanges herumdoktern mit Katheder, Entzündungen bis hin zur Pflegestufe - nicht erwähnt ebenfalls wiederholte Krankenhausaufenthalte.
Wer zahlt das Alles? Der brave arbeitende deutsche Bürger. Der Vorsorgeaufwand ist aus meiner Sicht billiger als wenn man die Bombe platzen lässt und die Scherben versucht zu kitten.
Die nächste Frage, die sich mir stellt ist eigentlich, warum wird laufend gekräht "die Kassen sind leer - wir müssen weitere Abstriche machen"?
Spontan fallen mir 2 Sachen ein.
1. Wieviel Geld wird ausgegeben für Alkoholkranke?
2. Wieviel Geld wird ausgegeben für Drogenkranke?
Das fängt an mit dem Entzug, den daraus resultierenden Krankheiten, den Versuch Wiedereinzugliedern und und und..............
Wer zwingt den Menschen Alkohlol zu trinken oder Drogen zu nehmen und somit abhängig zu werden?
Eigentlich keiner! Wer zahlt die Zeche? Wir!
Dazu ein Beispiel:
In meinem Heimatort gab es einen jungen Mann, der geistig nicht allzusehr belichtet war, der mit der Wende den Boden unter den Füßen verlor und keinen familiären Halt mehr hatte (keine Ehefrau, Mutter längst verstorben und zu allem Unglück saß der Vater noch im Rollstuhl). Er fing an zu saufen und ging nie zum Doc. Mit 38 Jahren segnete er das Zeitliche.
Fazit - das hat er selbst so gewollt und keine Kosten verursacht..........
Gegenbeispiel - In der nahegelegenen Kleinstadt ist ein Zentrum für Suchtkranke, diese leben dort im betreuten Wohnen, werden wiederaufgepäppelt und so weiter. Ab dem späten Nachmittag - heißt, wenn der Großteil der Betreuer das Lokal verlässt, dann schwirren sie zum nächsten Supermarkt und ziehen sich die Auerhähnchen (Hasseröder Bier) rein................Wer bezahlt, Kost, Logie, Betreuung usw???????????
Ihr möget mir verzeihen.............
Im krassen Gegensatz dazu steht die Krebserkrankung - fahren auf Sparflamme obwohl diese Betroffenen keinn Einfluß auf ihre Krankheit haben.
Ich könnte noch weiter gehen nur laufe ich Gefahr mit meinen Ansichten aus dem Forum [40] zu fliegen.
Lydia, die von Dir angesprochene zu erwartende Zweiklassenmedizin möchte ich noch so weit korrigieren, dass sie das nicht nur in Privat- und Kassenpatient trennt sondern auch nach der Art der Erkrankung. Hat Jemand eine ehr exotische Erkrankung, dann ist er wieder interessant.
Nun hoffe ich, nicht allzu sehr in den Fettnapf getreten zu sein.
Sabine
gehe zu Seite: 1 - 2 [111] [+1 [112]]