Mein halbjährlicher Heidelberg-Check war wieder fällig und wen`s interessiert, hier sind die Ergebnisse:
Calcitonin gesunken auf 12.000 (von ca. 20.000 letztesmal),
CEA Wert ist gestiegen von 62 auf 85ng/ml.
Metastasen in der Leber unverändert. In der Wirbelsäule, wo ich in letzter Zeit öfter Schmerzen habe, ist die
Metastase im BWK 7 Bereich rel. unverändert (das ist schwer zu vergleichen, da diesmal ein
PET-
CT gemacht wurde), allerdings wurde im PET auch noch eine Metastase im BWK 4 Bereich gesehen, die wäre neu, bzw. neu entdeckt. Ebenso eine Metastase im Sitzbein. Von der Lunge war im jetzigen Bericht keine Rede, wahrscheinlich auch weil PET und normales CT schwer verlgeichbar sind.
Diesmal war eines meiner Anliegen, die Schmerzen im Rücken zu klären. Frau Frank Raue war auch total aufmerksam und sorgfältig. Eigentlich war diesmal Ultraschall und PET CT geplant, Ultraschall hatte ich schon hinter mir.
Als ich von den Schmerzen berichtete rief sie im DKFZ an und machte noch einen Termin für ein CT, da sie meinte, ein normales CT, was sonst immer bei mir gemacht wurde und ein PET CT könne man nicht vergleichen und um zu sehen, ob die Schmerzen von den Knochenmetastasen kämen, müsse man schon sehen, ob sie gewachsen seien und wieviel. Das Problem ist dann die Gefahr, dass der Knochen bricht, was an der Wirbelsäule ja kein Spass ist (wie das an anderen Stellen ist, weiss ich nicht, aber bestimmt nicht so schlimm wie an der Wirbelsäule).
Wir gingen als zurück zum DKFZ zum CT. Als ich nach einiger Wartezeit auf dem Weg zum CT war, die Bronülle schon im Arm, begegnete mir der Arzt vom Ultraschall und ich erzählte ihm auf seine Frage, was ich hier mache von dem zusätzlich angesetzten CT. Er meinte, das sei überflüssig, es werde doch noch das PET CT gemacht und das könne man schon vergleichen mit den Voraufnahmen von den früher gemachten CTs. Er schickte mich wieder weg.
Inzwischen war es höchste Zeit zum Temrin des PET CTs zu kommen. Dort war man sehr erstaunt über die Geschichte und der Überzeugung, PET CT und CT können man nun wirklich und auf gar keinen Fall vergleichen. Nachdem sowohl dem Erstaunen als auch der Überzeugung, dass beides unverleichbar sei, wiederholt Ausdruck gegeben worden war, telefonierte der Arzt vom PET CT mit dem Arzt vom Ultraschall und kam zurück mir der Auskunft, dass er den Arzt dort kenne und dieser wohl wisse, was hier gemacht würde, und wir machen das PET CT jetzt .
Es war Freitag nachnittag und wir wollten doch noch kurz die Ergebnisse wissen, zumindest was die Metastasen im Rücken angingen. Der Arzt dort wertete die Bilder direkt aus und konnte uns dann mitteilen, dass die Metastasen nicht gewachsen seinen.
Also gehe ich davon aus, das man die verschiedenen Bilder doch vergleichen kann?
So, ihr Lieben, das wars mal erst wieder von mir.
Wie geht es euch allen? Man hört ja gar nichts mehr?
Liebe Grüße,
Ulla