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Zum aktuellsten Beitrag
Schon wieder Zeit...
  • verfasst: 19.05.2008, 09:22
     
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    Mein halbjährlicher Heidelberg-Check war wieder fällig und wen`s interessiert, hier sind die Ergebnisse:
    Calcitonin gesunken auf 12.000 (von ca. 20.000 letztesmal), CEA Wert ist gestiegen von 62 auf 85ng/ml. Metastasen in der Leber unverändert. In der Wirbelsäule, wo ich in letzter Zeit öfter Schmerzen habe, ist die Metastase im BWK 7 Bereich rel. unverändert (das ist schwer zu vergleichen, da diesmal ein PET- CT gemacht wurde), allerdings wurde im PET auch noch eine Metastase im BWK 4 Bereich gesehen, die wäre neu, bzw. neu entdeckt. Ebenso eine Metastase im Sitzbein. Von der Lunge war im jetzigen Bericht keine Rede, wahrscheinlich auch weil PET und normales CT schwer verlgeichbar sind.

    Diesmal war eines meiner Anliegen, die Schmerzen im Rücken zu klären. Frau Frank Raue war auch total aufmerksam und sorgfältig. Eigentlich war diesmal Ultraschall und PET CT geplant, Ultraschall hatte ich schon hinter mir.

    Als ich von den Schmerzen berichtete rief sie im DKFZ an und machte noch einen Termin für ein CT, da sie meinte, ein normales CT, was sonst immer bei mir gemacht wurde und ein PET CT könne man nicht vergleichen und um zu sehen, ob die Schmerzen von den Knochenmetastasen kämen, müsse man schon sehen, ob sie gewachsen seien und wieviel. Das Problem ist dann die Gefahr, dass der Knochen bricht, was an der Wirbelsäule ja kein Spass ist (wie das an anderen Stellen ist, weiss ich nicht, aber bestimmt nicht so schlimm wie an der Wirbelsäule).

    Wir gingen als zurück zum DKFZ zum CT. Als ich nach einiger Wartezeit auf dem Weg zum CT war, die Bronülle schon im Arm, begegnete mir der Arzt vom Ultraschall und ich erzählte ihm auf seine Frage, was ich hier mache von dem zusätzlich angesetzten CT. Er meinte, das sei überflüssig, es werde doch noch das PET CT gemacht und das könne man schon vergleichen mit den Voraufnahmen von den früher gemachten CTs. Er schickte mich wieder weg.

    Inzwischen war es höchste Zeit zum Temrin des PET CTs zu kommen. Dort war man sehr erstaunt über die Geschichte und der Überzeugung, PET CT und CT können man nun wirklich und auf gar keinen Fall vergleichen. Nachdem sowohl dem Erstaunen als auch der Überzeugung, dass beides unverleichbar sei, wiederholt Ausdruck gegeben worden war, telefonierte der Arzt vom PET CT mit dem Arzt vom Ultraschall und kam zurück mir der Auskunft, dass er den Arzt dort kenne und dieser wohl wisse, was hier gemacht würde, und wir machen das PET CT jetzt .

    Es war Freitag nachnittag und wir wollten doch noch kurz die Ergebnisse wissen, zumindest was die Metastasen im Rücken angingen. Der Arzt dort wertete die Bilder direkt aus und konnte uns dann mitteilen, dass die Metastasen nicht gewachsen seinen.

    Also gehe ich davon aus, das man die verschiedenen Bilder doch vergleichen kann?

    So, ihr Lieben, das wars mal erst wieder von mir.
    Wie geht es euch allen? Man hört ja gar nichts mehr?

    Liebe Grüße,
    Ulla
  • verfasst: 19.05.2008, 14:58
     
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    Hallo Ulla,
    schön zu hören, daß sich nichts Drastisches ereignet hat.
    CT:
    Das Gerät erzeugt einen schmalen Röntgenstrahl (Fächerstrahl). Dieser durchdringt die gewünschte Körperstelle und wird innerhalb des Körpers durch die verschiedenen Strukturen (z.B. Haut, Fett, Muskel, Organe, Knochen) unterschiedlich stark abgeschwächt.
    Genau gegenüber der Röntgenröhre befindet sich eine Vielzahl von Sensoren (Detektoren), die das abgeschwächte Signal empfangen, elektronisch aufbereiten und an einen Computer zur Auswertung weiterleiten.

    Dieser Vorgang wiederholt sich immer wieder aus verschiedenen Richtungen. So werden verschiedene Ansichten (Projektionen) der gleichen Schicht erzeugt und im Computer zu einem Graustufenbild umgerechnet. Auf einem Bildschirm oder Röntgenfilm kann man das Bild betrachten und auswerten.

    PET/CT:

    Eine neue Technik ist die Verbindung der Positronen-Emissions-Tomographie mit der Computer-Tomographie (CT). Bei der Untersuchung laufen beide Verfahren gleichzeitig ab: Die CT photographiert die Körperstrukturen wie Knochen und Organe. Sie liefert damit eine Landkarte des Körpers. Die PET stellt die Stoffwechselvorgänge dar. Die entstehenden Bilder werden übereinander gelegt, so dass sich genau bestimmen lässt, wo der stoffwechselaktive Bereich liegt.

    Im Tandem mit der CT ist die PET noch wesentlich präziser als allein. Dies ist zum Beispiel dann wichtig, wenn ein kleiner Tumor exakt punktiert werden soll, um Gewebeproben zu entnehmen. Die PET/CT-Untersuchung erhöht die Treffsicherheit des punktierenden Arztes.

    Du siehst also, daß die Doktores Recht hatten und Dir eine Untersuchung erspart haben.

    Über Schmerzen im Rücken und in den Rippen kann ich auch berichten, sie stammen lt. meinen Ärzten von den Metatstasen. Zum Schutz der Knochen wurde mir Fosamax verschrieben, aber ich habe diese Tablette, welche nur einmla die Woche eingenommen wird, nicht sonderlich vertragen, so daß wir die Therapie mit dieser Medizin wieder abgesetzt haben.

    Mein Tumorwert ist bedingt durch die 2. Therapie auf inzwischen 80800 angestiegen, die Lebermetastasen befanden sich zum Ende der ersten Therapie im STadium der Zurückbildung.

    Man darf gespannt sein, was in 14 Tagen bei der Abschlußuntersuchung der zweiten Therapie ans Tageslicht kommt.

    Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
  • verfasst: 21.05.2008, 08:35
     
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    Hallo Popsinger,

    Danke für die Aufklärung über CT und PET CT. Ist es aber nicht erstaunlich, wie unterschiedlich die Ärzte das sehen?
    Du kennst also auch Schmerzen im Rücken und in den Rippen. Sie sind ja nicht so stark, dass es nicht auszuhalten wären, es ist nur etwas beängstigend, wenn man nicht weiss, was passieren kann. Aber jetzt bin ich auch erst mal wieder beruhigt, es besteht keine "Frakturgefahr", so steht`s im Bericht.


    "Mein Tumorwert ist bedingt durch die 2. Therapie auf inzwischen 80800 angestiegen, die Lebermetastasen befanden sich zum Ende der ersten Therapie im STadium der Zurückbildung." Zitat Ende
    Wieso steigt der Tumorwert bedingt durch die Therapie an?

    Hoffentlich bilden sich die Lebermetastasen weiter zurück, ich drücke jedenfalls die Daumen, genauso wie für den gesamten Abschlussbericht in 2 Wochen. Es wäre sooo schön, wenn sich etwas, nein ganz viel, verbessert!

    Liebe Grüße
    Ulla


  • verfasst: 21.05.2008, 10:51
     
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    Auf Deine Frage, betreff des Tumorwertes, haben die Medicos eine simple Eklärung:
    " Er wehrt sich ! Wenn wir nichts unternehmen würden, würde sich der Wert einpegeln, so aber ist, bedingt durch die Agressivität, ein Werteanstieg normal ."

    Sobald es was zu berichten gibt, melde ich mich wieder.

    Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
 

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