Hallo nochmal,
mir fällt noch was ein:
Es gibt für die Leber die
LITT (Laserinduzierte Thermotherapie und die
RITA (Radiofrequenzinduzierte Thermoablation), beide Verfahren verkochen
Metastasen bis zu einer Grösse von 4 cm, ich weiss jetzt allerdings natürlich nicht wie ausgedehnt der Befund bei Deinem Mann ist und ob sowas Sinn machen würde. Bei diesen Verfahren wird nicht operiert sondern die Dinger werden verkocht im Körper, z.B. wenn sie nicht operabel sind, schwer erreichbar und so. Und auch zusammen in einer Kombitherapie, also Operation der erreichbaren Metastasen und verkochen der schwer operablen.
Aber wie gesagt der Befund darf nicht zu ausgedehnt sein, ich glaube maximal 5 Metastasen im Durchmesser maximal 4cm.
Bei der Lunge gibts mittlerweile diese Möglichkeit des Verkochens auch, dabei gilt glaube ich dasselbe wie bei der Leber, nicht zu gross und nicht zu viele.
Chemoembolisation kann man bei der Leber auch noch machen und seit neuesten denke ich auch bei der Lunge, müsstest mal ein wenig googeln diesbezgl.
Onkologen raten immer eher von einer
OP bei so einem ausgedehnten Befund ab, noch daz wenn Lunge plus Leber befallen sind.
Prof. Dralle ist da ein wenig anderer Meinung, was zu operieren ist sollte operiert werden, da ja der
Tumor an sich langsam wächst und es durchaus Sinn macht.
Bei mir wurde wegen der verbohrten Meinung der Onkologen drei Jahre vertan, heisst ich lief 3 Jahre mit mehr oder weniger bekannten Metastasen in der Leber durch die Gegend (man glaubte ja auch eine Zeitlang es seien harmlose Blutschwämme, die Dinger wurden auch punktiert und waren angeblich gutartig

).
Tja, irgendwann ging ich dann nach Halle und wurde operiert und ich bereue diesen Schritt nicht.
L.G
Lydia