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Zum aktuellsten Beitrag
Kai hat die OP überstanden
  • verfasst: 03.09.2005, 00:38
    Anonymous
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    Ich schaffe es nicht, mich anzumelden...


    Hallo,

    endlich komme ich wieder mal dazu, mich zu melden!

    Für heute nur ganz kurz:
    Kais OP war am 3.8.. Anders, als vorher von uns geplant, wurde auch der Brustkorb geöffnet. Kai wurde trotzdem bereits am 11.8. nach Hause entlassen, jetzt geht es jedoch nur sehr mühsam aufwärts – aber immerhin. Und wir wissen noch nicht, wie es weiter gehen wird.

    Ich hätte mich also schon lange mal wieder melden können, aber... Irgendwie war mir alles zu viel, ich bin nicht mal dazu gekommen, ins Forum zu schauen, habe auch noch nichts gelesen (und dann ist das Forum unter der alten Anschrift nicht zu finden – und als ich es finde, lässt es sich dafür viel besser aufrufen!)

    Wenn ich dazu komme, werde ich bald einen ausführlicheren Bericht aufschreiben – und bin auch schon gespannt, wie es euch in der Zwischenzeit ergangen ist.

    Viele liebe Grüße,

    Dagmar
  • verfasst: 03.09.2005, 06:40
       
    admin
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    Hallo Dagmar,
    schön von Euch zu hören, wir hatten uns schon Sorgen gemacht nachdem wir so lange nichts mehr von Euch gehört hatten.

    Herzliche Grüsse an Euch Beide und vor allem gute und schnelle Besserung für Kai.



    Gruss, Admin aka Eberhard
  • verfasst: 03.09.2005, 08:53
     
    Bertram
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    Hallo Dagmar,

    wir haben uns wirklich schon arge Gedanken gemacht. Schön, dass Dein Mann wieder Daheim ist.

    Gute und vor allem schnelle Genesung wünscht

    Sabine

    Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
    (Römische Weisheit)
  • verfasst: 03.09.2005, 17:00
       
    Liselotte
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    Hallo Dagmar

    Mich freut es auch dass Dein Mann wieder zu Hause ist. Was hat er für Reha-Therapien, wenn ich fragen darf?

    Ich wünsche ihm gute und rasche Besserung.

    Mit freundlichen Grüssen
    Liselotte

    Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres
  • verfasst: 03.09.2005, 23:51
     
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    Hallo,

    danke für die netten Wünsche!
    (Endlich habe ich es geschafft, ein neues Passwort anzufordern; offensichtlich bin ich seit Ende Juli so sehr gealtert, dass ich das alte vergessen hatte...)

    Reha-Therapien? Nächsten Montag ist das erst Mal ein Termin bei einer Logopädin, ansonsten ist von ärztlicher Seite nichts vorgesehen oder vorgeschlagen.
    Ich hatte ja gedacht, dass Krankengymnastik nützlich wäre, so, wie Kai jetzt "drauf ist", aber eine Ärztin meinte, das würde nichts bringen. Wie sieht oder sah das denn bei euch aus?
    Vor der OP war Kai "gesund", jetzt aber...

    Liebe Grüße,

    Dagmar
  • verfasst: 04.09.2005, 03:34
       
    Liselotte
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    Hallo Dagmar

    Danke für die Antwort. Bezüglich der ambulanten Reha für Dagmar solltest Du einmal mit dem Hausarzt Kontakt aufnehmen. Bei mir musst beim letzten Mal ja auch der Brustkorb geöffnet werden. Ich war sogar stationät in der Reha. Was ich für Therapien hatte kannst Du auf Seite 2 meiner HP http://mypage.bluewin.ch/liselottegraf nachlesen.

    Wie geht es Kai überhaupt? Hat er noch Schmerzen? Was hat er sonst noch für Beschwerden? Kannst Du uns das bitte mitteilen? Wie lange wird er, nach Aussage der Ärzte noch arbeitsunfähig sein?

    Ich selber war nach der Operation mit Brustkorböffnung 6 Wochen ganz arbeitsunfähig und 3 Wochen 50% arbeitsunfähig.

    Vielen Dank im voraus.

    Mit freundlichen Grüssen
    Liselotte



    editiert von: Liselotte, 04.09.2005, 17:59 Uhr

    Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres
  • verfasst: 04.09.2005, 08:54
     
    Bertram
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    Hallo Dagmar,

    gib Deinem Mann ruhig Zeit, es wird sicherlich eine ganze Weile dauern bis er wieder belastbar ist.

    Alternativ zur Krankengymnastik würde ich an seiner Stelle versuchen Massagen zu bekommen. Da braucht er selbst nicht tätig zu werden und kann sich entspannen. Mir hatte das damals richtig gut getan.

    Sabine

    Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
    (Römische Weisheit)
  • verfasst: 04.09.2005, 09:10
     
    Bertram
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    @Liselotte

    DagmarImmerhin waren wir heute für eine Stunde auf einem Flohmarkt, bislang unser längster Ausflug! Danach musste sich Kai allerdings hinlegen.)


    Liebe Liselotte, da denkt doch im Moment Niemand an seinen ersten Arbeitstag. Wichtig ist doch, dass Kai jetzt erst einmal auf die Beine kommt. Aus meiner Sicht auch egal ob er Wochen oder Monate krankgeshrieben ist, da er ja nicht krank feiert. Oder sehe ich das verkehrt?

    LG

    Sabine

    Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
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  • verfasst: 04.09.2005, 10:05
       
    kasey
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    Hallo Dagmar, hallo alle anwessenden,

    also 3. August war die OP, Kai ist schon wieder zu Hause eine Reha kann meines Wissens nur sofort im Anschluss an einen KH-Aufenthalt erfolgen, also nix mit erst mal zu Hause sein, denke ich?

    Was nun eine Alternative ist:
    KUR!!

    Ich denke das würde ihm nun sehr gut tun!

    Und Arbeit, ach Liselotte, Dein Engagement in Ehren, aber hier sind meistens junge und junggebliebene Leute die sowieso nicht vorhaben nicht zu arbeiten, schon aus dem Grund um sich abzulenken, nicht ewig an den Krebs denken zu müssen. Ja und der andere Grund- man muss ja von was leben und was uns der Staat zu bieten hat- naja! Ich denke es ist das Ziel von jedem hier mitschreibenden und mitlesenden so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen und sich zu beschäftigen.
    Alternativ kann man die Rente auf Zeit beantragen und wenn man wieder fit ist wird diese Rente gestrichen und man kehrt auf den Arbeitsmarkt zurück (sofern Arbeit da ist), das hat nur wirklich nichts mit nix Arbeiten wollen zu tun, man braucht einfach diese Zeit um zu sich zu kommen.

    Also eine Stunde Flohmarkt, schon mal ein guter Start.
    Wie ist der Calcitoninwert? Wenigstens etwas gefallen?

    Ich kann momentan nur zur Kur raten oder doch REHA, sofern noch möglich!

    Alles Gute und Kai erhol Dich gut! Kopf hoch, langsam wirds wieder!

    Gruss
    Lydia





    editiert von: kasey, 04.09.2005, 11:07 Uhr

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 04.09.2005, 14:10
       
    Marcus
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    Hallo Dagmar,

    ich freue mich das die Operation gute verlaufen ist,trotz Sternotomie.
    Ich selber hatte im Mai 2004 eine Brustkorböffnung
    die in Halle durchgeführt wurde.
    Es ist verständlich das die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist,aber in 1-2 Monaten sieht alles wieder besser aus,ich kann ein Lied davon singen.
    Ich habe keine Kur in Anspruch genommen,
    da ich persönlich lieber Zuhause die Erholung antreten wollte.
    Ich habe mir Ambulante Krankengymnastik verordnen lassen,wo ich 2-3x die Woche hinging und mich wieder in Ordnung zu bringen,es war ein voller Erfolg für mich.
    Leider wurde bei mir die Brustkorböffnung ohne Befund bewertet,so dass diese schwere Operation auf Verdacht durchgeführt wurde,
    d.h.der Calcitoninwert ist nach der durchgeführten Operation gleich geblieben,somit konnte kein Abfall des Wertes ermittelt werden.
    Ich hoffe für Kai,dass sich sein Calcitoninwert veringert hat oder besser gesagt auf "Null" zurück gegangen ist?

    Ich wünsche Euch und vorallem Kai alles liebe und Gute für seine Genessung,er wird sehen,es wird täglich besser.

    Falls Ihr Fragen habt,bin ich gerne für Euch da.

    Marcus




    editiert von: Marcus, 04.09.2005, 15:12 Uhr

    -Gib jedem Tag die Chance,der Schönste deines Lebens zu werden.

    - Jeder Tag ist ein Kleines Leben.


    http://www.sd-krebs.de








  • verfasst: 04.09.2005, 16:56
       
    Liselotte
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    Hallo zusammen

    Ich bin immer froh, wenn ich von den Ärzten eine Prognose über die Krankenstanddauer erhalte. Dann kann ich mich besser auf das was auf mich zukommt vorbereiten und kann auch den Termin, an dem diese Frage mit dem Hausarzt besprochen werden muss, festlegen. Nun möchte ich dieses Thema hier nicht mehr besprechen, sondern verweise Euch bezüglich meiner Meinung dazu auf die Seiten 2 und 3 meiner Homepage. Dort habe ich noch mehr Tipp's zu diesem Thema und auf folgende Link's http://www.c-ze...amp;sid=32#3 , http://www.c-ze...e&sid=32 ,http://www.c-ze...le&sid=7 und http://www.c-ze...e&sid=33.
    Was meint Ihr dazu?

    Mit freundlichen Grüssen
    Liselotte

    Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres
  • verfasst: 05.09.2005, 08:33
     
    Ede
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    Liebe Dagmar, lieber Kai,

    schön endlich wieder von Euch zu lesen.
    Ich denke es ist völlig normal, dass Kai noch nicht so recht auf die Beine gekommen ist. Ich habe das bei meinem Mann auch erlebt. Die ersten 3 Monate waren zäh, dann ging es stetig aufwärts, also nicht den Mut verlieren.
    Mein Mann hat zusätzlich zu Logopädie, Krankengymnastik und Massagen viel Eigeninitiative aufgebracht, auch wenn es ihm sehr schwer gefallen ist.
    Wir haben uns ein Ergometer (kann man ja später wieder verkaufen) angeschafft und es ins Wohnzimmer gestellt. Er hat dann täglich darauf trainiert (mit Herzfrequenzmesser). Aber aufpassen nicht übertreiben! Weiter hat er versucht seine Arm und Brustmuskulatur zu stärken, indem er mit kleinen Hanteln z.B. bein Fernsehen übte.
    Außerdem haben wir versucht viel spazieren zu gehen und unseren Tagesablauf wie vor den OP's zu gestalten.

    Nachdem auch ca. 1 Jahr nach der letzten OP noch immer Rückenschmerzen bestanden haben wir uns nach gesundheitsorientierten Krafttrainig erkundigt und sind dabei durch meinen Bruder, der Orthopäde ist, auf Kieser Training gestoßen. http://www.kieser-training.com. Zuerst skeptisch ob mein Mann es verträgt verhandelten wir mit dem Betreiber des örtlichen Studios und bekamen ein vierwöchiges kostenloses Probetraining. Erstaunt waren wir, als wir das Klientel sahen - nicht ein einziger Bodybuilder, dafür Menschen aller!!! Altersklassen. Nach ca. 3 Wochen stellte sich schon der erste Erfolg (Besserung der Beschwerden ein) und mein Mann trainiert seitdem begeistert 2 - 3x in der Woche und fühlt sich immer besser.
    Nun hat er auch mich angesteckt, denn ich hatte seit dem Frühjahr massive Bandscheibenbeschwerden und man überlegte bereits ob doch eine OP unumgänglich wäre. Auch ich bekam auf Nachfrage ein vierwöchiges kostenloses Probetraining ...... und was kann ich berichten - die Schmerzen sind nach 3 Wochen erheblich zurückgegangen und ich bin einfach nur begeistert. Es macht Spaß wieder einmal seinen Körper genau zu erspüren und ich werde weitermachen! Ich habe vor mal bei der Krankenkasse nachzufragen, ob es evtl. einen Zuschuss gibt. Bin mal gespannt was die dazu sagen, die OP und die Reha hätten sie ja schließlich auch gezahlt. Die Kostenseite ist übrigens sehr fair geregelt und wenn man ein- bis zweimal im Monat weniger ausgeht ist das Ganze schon finanziert.
    Da es Kieser-Studios in ganz Deutschland und im angrenzenden Ausland gibt sollte es möglich sein auch für Euch etwas zu finden. (Man ist übrigens nicht unbedingt ortsgebunden, so dass man evtl.auch im Urlaub woanders trainieren kann und wenn es gar aufgrund der Erkrankung gar nicht mehr geht bekommt man mit ärztlichem Attest sein Geld anteilmäßig zurück).
    Sprecht doch mal mit Euerem Arzt darüber, wann so etwas möglich wäre (der Brustkorb muss ja erst wieder stabil sein) und probiert es aus. idee

    Liebe Grüße
    Birgit



    editiert von: Ede, 05.09.2005, 09:43 Uhr

    http://www.c-zell-karzinom-online.info/html/modules/typetool/pnincludes/emotion/yinyang.gif "wait and see" http://www.c-zell-karzinom-online.info/html/modules/typetool/pnincludes/emotion/yinyang.gif
  • verfasst: 05.09.2005, 10:26
    Anonymous
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    Hallo Dagmar,

    mir ist auch ein Stein vom Herzen gefallen, dass Dein Mann wieder zuhause ist! Mein Timo war damals auch nach 9 Tagen wieder zuhause und gemeinerweise hatte uns kein Mensch (Ärzte) gesagt, dass es nach einer solchen OP durchaus sinnvoll ist was für sich zu tun (Kur, Reha, Physiotherapie; Logopäde ect.). Ich bin heute davon überzeugt, dass er nicht solche Probleme hätte, wenn man ihn damals besser beraten hätte. So hat er sich nach 3 Wochen wieder zur Arbeit geschleppt und hat heute noch mit den Folgen der OP zu kämpfen. Nehmt alles in Anspruch was Kai gut tut: Physio, Massagen, alles was entspannt und auch alles was der Seele gut tut! Ich hoffe, dass es ganz rasch bergauf für Euch geht. Man denkt selten daran, wie schlimm sowas auch für den Partner ist und deshalb wünsche ich Dir viel Kraft und tue auch was für Dich!

    Ganz liebe Grüße
    Heike
  • verfasst: 05.09.2005, 13:48
     
    Eberhard
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    Ich weiss nicht wie es heutzutage ist, aber bei mir war es damals (1993) so, das die Krankenkasse von sich aus zu mir kam und Beratung angeboten hat.
    Da gab es kompetente Rehabilitationsberatung die sich wirklich ernsthaft gekümmert hat, auch bei Problemen mit der Kasse selbst.
    In dem Jahr war ich relativ oft zu weiteren Untersuchungen unterwegs die regelmässig fast einen Arbeistag verschlangen.
    Erst habe ich jedesmal Urlaub genommen.
    Als die Beraterin davon erfuhr hat sie dafür gesorgt das die Kasse auch für die einzelnen Tage jeweils Krankengeld bezahlt hat.
    Sie hat allerdings auch immer wieder daraufhin gewiesen das es immer Einzelfallentscheidungen sind und das die Entscheidungen nicht immer gleich ausfallen müssen.
    Deshalb empfehle ich auf jeden Fall mit der Krankenkasse zu sprechen.
    Ausserdem würde ich schon mal einen Antrag auf Schwerbehinderung beim Integrationsamt stellen.
    Das zuständige Integrationsamt findetst Du hier.

    Eine allgemeine Übersicht darüber hier.

    Ich wollte manchmal ich wäre so erfahren, wie ich alt bin
    oder auch nur so klug, wie ich erfahren bin
    oder wenigstens so glücklich, wie ich klug bin
    aber ich glaube ich bin zu dumm dazu.
    [Erich Fried]
  • verfasst: 05.09.2005, 14:35
       
    kasey
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    Hi zusammen,

    1993 war wohl noch einiges anders!
    Mir hat auch nie jemand zu irgendwas geraten-- kein Mensch, kein Arzt noch weniger die Kasse!!

    Die beraten Dich dann allerdings heutzutage auch erst wenn Du zu Ihnen kommst, dann bleibt denen wohl nichts anderes übrig.
    So nach dem Motto, was der Patient nicht weiss und nicht von selber damit kommt--- Pech für ihn, wir bindens ihm nicht auf die Nase.

    Ist jedenfalls mein Gefühl dabei.

    Liselottes angesprochener Krankenstand dem einen der Arzt prognostiziert, das geht ja nur theoretisch und praktisch siehts bei jedem anders aus, der eine erholt sich schneller, der andere langsamer, da kann man höchstens von Durchschnittserfahrungswerten reden aber nie von einem auf den anderen Menschen schliessen.

    Liest man ja hier, bei jedem ist es etwas anders!

    Dagmar und Kai, ihr müsst erst zu Euch kommen. Die Seele ist ja nun auch sehr wichtig!

    Eine Reha, eine Kur- völlig egal, Hauptsache was für die Psyche mitmachen, das dann den Körper mit aufbaut.

    Krankengymnastik- sehr gut! Mir hats auch sehr viel geholfen bei meinen Schulter-Nackenschmerzen.

    Eberhards Tip ist nicht schlecht wenn man eine feste Anstellung hat. Der Schwerbehindertenausweis macht einen sozusagen unkündbar, man bekommt zusätzlich 5 Tage Urlaub und der Arbeitgeber profitiert auch durch Vergünstigungen vom Staat.
    Ansonsten, wenn man erst ne Stelle sucht, könnte es vielleicht schwieriger werden eine zu kriegen (???).

    Mein Vorschlag der vorzeitigen Rente (auf Zeit), man ist damit ebenso unkündbar!
    Aber nicht weil man krank ist und bleibt- sondern um Kraft zu tanken, gesund zu werden, vielleicht seinem Leben einen neuen Sinn zu geben, was ist Karriere, was ist Beruf, gegen ein neues Lebensgefühl.
    Gesund fühlen trotz Krebs!

    Und-
    Psychotherapie!
    Um die Angst zu nehmen,
    die Panik zu mildern.
    Wieder planen zu können, die Lähmung durch die Diagnose zu überwinden.

    Ich gestehe ich mache zur Zt. selber wieder viel in die Richtung, sprich Entspannungsübungen, Visualisierungsübungen alles im Rahmen einer Hypnosetherapie in Regensburg. Ich versuche damit mein Immunsystem zu stärken und meine Killerzellen zu bequatschen meine Tumorzellen abzumurksen! (Anmerkung: Die Wirksamkeit von Hypnose wurde in Studien bewiesen! Siehe hier:http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=8795 und hier ein Text:http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=40891 )
    Ist Ansichtssache, ich weiss, aber mir tuts definitiv gut! Und wenns nix bringt machts auch nix, man darf nicht den Fehler machen wenns nicht klappen sollte in Selbstvorwürfe zu versinken!
    Das Buch "Krebs und Hypnose" finde ich sehr gut aufgebaut von Gerhard R. Susen, basiert auch etwas auf den Simontonübungen.

    Jedenfalls etwas was mich zur Zt. sehr aufbaut.
    Kai, Du musst nun für Dich selber dasein!

    Liebe Grüsse
    Lydia







    editiert von: kasey, 05.09.2005, 20:03 Uhr

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne

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