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Zum aktuellsten Beitrag
Abfragung der Rentenversicherungsnr. bei einer 8jährigen?
  • verfasst: 15.11.2005, 09:50
     
    Bertram
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    Am Sonnabend waren drei Briefe von der Krankenkasse im Kasten, adressiert an Frau Dorothea-Marie B, Herrn Conrad-Clemens B. und Herrn Johannes B. Alter der Herrschaften zwischen 8 und 15 Jahre.

    Nun wurde in einem Vordruck das Ausfüllen des Geburtsnamen/-ortes und der Rentenversicherungsnummer dringenst gebeten.

    Was ist den hier los, die Alten sollen bis zum Umfallen arbeiten und die Grundschüler dürfen ihre RVNr. bekannt geben.

    Montag habe ich angerufen und gefragt was das eigentlich soll.

    Erklärung: Es wird wie in Amerika kommen, dass jeder Mensch nur eine Sozialnummer hat, die für Alles gilt. Dadurch hat Jeder den schnellen Überblick und es wird Bürokratie abgebaut.

    Na dann Mal tau................... Auf der anderen Seite wurde bei meinem Mann noch nicht das Rentenkonto abgeglichen. Kommt bestimmt 3 Tage vor Rentenantritt.

    Habt Ihr für Eure Kid's - soweit vorhanden - dies auch bekommen?

    Sabine



    Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
    (Römische Weisheit)
  • verfasst: 16.11.2005, 08:56
       
    kasey
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    Hi Sabine,

    bis jetzt nicht, kann ja noch kommen!

    Bye
    Lydia

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 16.11.2005, 11:52
       
    admin
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    Der Tag an dem in Deutschland wirklich Bürokratie abgebaut wird der kommt erst dann wenn Weihnachten, Ostern und Neujahr auf einen Tag gelegt werden.
    Nur mal so als Beispiel:
    Nach einem Umzug innerhalb der Stadt muss man ja auch seinen Fahrzeugschein ändern lassen.
    Nur, die schreiben da nicht einfach die neue Adresse drauf und fertig!
    Ne, da muss ein neuer Schein ausgefertigt werden, und damit nicht genug, damit der ausgefertigt werden kann muss man die Tüv-Abnahme Bescheinigung und die ASU Bescheinigung dabei haben.
    Lustig...nur so ne kleine Addressänderung und selbst da wird schon ein Riesenaufwand getrieben.......

    Gruss, Admin aka Eberhard
  • verfasst: 17.11.2005, 10:27
       
    kasey
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    Abbau von Bürokratismus??

    Hahaha...., das waren doch die Worte von der Merkel, oder?

    Wie wärs wenn die selber ihre Diäten abbauen und weniger Leute im Bundestag haben?

    Beispiel Bürokratismus:
    Irgendwann soll es verboten werden das die Schwalben in den Ställen aus-und einfliegen dürfen. Sabine hast Du das gelesen?
    Stand mal in unserem Bayerischen landwirtschaftlichen Wochenblatt.
    So was schwachsinniges....
    Soll um die Futterhygiene gehen, die Schwalben lassen doch ihre Hinterlassenschafen überall fallen..
    Und was ist mit dem Schutz der Rauchschwalben?
    Wo sollen die "wohnen"?
    Wie soll man das bei einem Rinderstall bewerkstelligen? Rinder wollen offene, freie Ställe und keine zugenagelten das ja kein Vogel mehr reinzwitschern kann?

    Und überhaupt, es ist Tradition das Schwalben Glück im Stall bringen, wie freut es mich wenn ich im Frühjahr die ersten zwitschern höre.
    Und zweitens fangen die die Fliegen weg
    Bei uns tirilieren mindestens 10 Pärchen jedes Jahr im Stall rum.

    Schwachsinn hochdrei, bin ja gespannt ob diese "Verordnung" wirklich kommt!
    Wenn das wirklich kommt dann stelle ich überall in den Wiesen ein Schild auf:
    "Freilaufende Hunde und Katzen verboten, Spaziergänger leint eure Tiere an, dieses Gras und Futter bekommen Rinder zu fressen und die Hinterlassenschaften eurer Tiere machen Rinder krank!"

    Lachhaft.....
    Genauso wie Dein Beispiel Eberhard.

    Bye
    Lydia

    PS: Achso wie ist dann mit Mäusen, Rehen, Füchsen, Mardern und den Wildtieren die in die Wiesen machen???

    Ich lach mich kaputt, momentan jedenfalls!





    editiert von: kasey, 17.11.2005, 11:33 Uhr

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 17.11.2005, 12:53
     
    Bertram
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    LydiaIrgendwann soll es verboten werden das die Schwalben in den Ställen aus-und einfliegen dürfen. Sabine hast Du das gelesen?


    Davon habe ich nichts gelesen - ist ja auch komplett schwachsinnig. Wir haben auf jeder Neonlame zwei Schwalbennester zu kleben, in der Garage nisten die sich auch ein. Im Stall ist es doch eine prima Sache hinsichtlich der Fliegenbekämpfung. Solange die Junge haben gibt es bei uns nur ganz minimal Fliegen im Stall. Ist die chemische Keule etwa besser?

    Da sollten die lieber eine Vorschrift erlassen, die die Bekämpfung des schnell laufenden Niederwildes (Ratten) verbietet. Oh im Augenblick muss unser Dorf wieder voll sitzen. Gestern erzählte unser visavis Nachbar er habe beim Holzstapeln 12 Stück erschlagen. Hilfe..Ekel.
    Die kaufen hier kein Gift im Ort oder stellen Fallen auf. Im letzten Winter haben wir für sage und schreibe 100 Euro Rattengift gekauft um die fern zu halten. Mittlerweile fangen unsere Katzen die auch in der Nachbarschaft, igitt.......... kam die eine Katze die Woche mit solch Viehch an und abortierte die auf den Futtertisch. Da regt sich Niemand auf, aus meiner Sicht wäre da eine Bekämpfung angesagt aber hier sind so viele Höfe mit Nebengelass - teilweise großen Scheunen - leer stehend und die Besitzer scherrt es einen Dreck ob da die Viehcher herumlaufen oder nicht.

    Sabine

    Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
    (Römische Weisheit)
  • verfasst: 17.11.2005, 13:20
       
    kasey
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    Hi Sabine,

    ich guck mal heute abend ob ich die Zeitung noch habe, dann scane ich Dir das mal hier rein!
    Da hauts eiinem echt die Kulleraugen raus bei sowas!

    Bye
    Lydia

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 17.11.2005, 20:10
       
    Liselotte
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    Hallo Lydia
    Lydia
    Beispiel Bürokratismus:
    Irgendwann soll es verboten werden das die Schwalben in den Ställen aus-und einfliegen dürfen. Sabine hast Du das gelesen?
    Stand mal in unserem Bayerischen landwirtschaftlichen Wochenblatt.
    So was schwachsinniges....


    Da kann ich Dich nur unterstützen. Hast Du den Beitrag an den Tierschutzverein oder an den WWF weiter geleitet? Ich hätte das getan.
    Lydia
    Soll um die Futterhygiene gehen, die Schwalben lassen doch ihre Hinterlassenschafen überall fallen..
    Und was ist mit dem Schutz der Rauchschwalben?
    Wo sollen die "wohnen"?
    Wie soll man das bei einem Rinderstall bewerkstelligen? Rinder wollen offene, freie Ställe und keine zugenagelten das ja kein Vogel mehr reinzwitschern kann?


    Du kennst mich ja aus Heidelberg. Wir sassen zusammen im Zug. Von daher kennst Du auch meine Haltung bezüglich der artgerechten Tierhaltung. Dazu gehören auch Rauchschwalben im Stall und nicht nur die Ausstattung des Stalles und der Weidegang für das Milchvieh, der in Deutschland leider nicht obligatorisch ist.
    Lydia
    Und überhaupt, es ist Tradition das Schwalben Glück im Stall bringen, wie freut es mich wenn ich im Frühjahr die ersten zwitschern höre.
    Und zweitens fangen die die Fliegen weg
    Bei uns tirilieren mindestens 10 Pärchen jedes Jahr im Stall rum.

    Schwachsinn hochdrei, bin ja gespannt ob diese "Verordnung" wirklich kommt!
    Wenn das wirklich kommt dann stelle ich überall in den Wiesen ein Schild auf:
    "Freilaufende Hunde und Katzen verboten, Spaziergänger leint eure Tiere an, dieses Gras und Futter bekommen Rinder zu fressen und die Hinterlassenschaften eurer Tiere machen Rinder krank!"


    Mach das. Dann werden die Tierschützer hoffentlich endlich aktiv.

    Mit freundlichen Grüssen
    Liselotte

    Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres
  • verfasst: 18.11.2005, 08:36
       
    kasey
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    Hallo Liselotte,

    Deine Ansicht hast Du mir sehr heftig beigebracht, oh ja, Du selber hast es wohl nicht so gemerkt, aber ich hab mich geärgert, was Du sehr wohl bemerkt hast!

    Überall ist die Weidehaltung nicht möglich und es gibt noch viele andere Gründe die dagegen sprechen! Ich erläutere das hier nicht näher!

    Meistens sind es gerade Leute die glauben sich am meisten für den Tierschutz einsetzen zu müssen die am wenigsten Ahnung von der Materie haben!

    So wie unsere Politiker, denen gehört mal z. B. so eine riesige Ohrmarke in die Ohren gekniffen die wir unseren Kälbchen in der ersten Lebenswoche in die Ohren knipsen müssen!

    Na gut!

    Hier ist der Artikel, Sabine:
    http://www.c-zell-karzinom-online.info/html/index.php?module=photoshare&func=viewimage&iid=76&viewkey

    Es ist geplant aber noch nicht durchgesetzt und wird es hoffentlich auch nie!!
    Kontrollen nach Cross Compliance, eine hatten wir heuer schon, aber noch nicht so streng!

    Liebe Grüsse
    Lydia

    PS: Irgendwer sagt mal in den letzten Wochen:
    "Wir brauchen nicht mehr Kontrolleure, sondern Kontrolleure die fachlich gut ausgebildet sind und das sind viele nicht, das ist der Fehler!"

    Dann wären wohl diese Lebensmittelskandale der letzten Wochen auch nicht aufgetreten (sprich Tierfutter als Lebensmittel und verdorbenes Geflügel














    editiert von: kasey, 18.11.2005, 10:05 Uhr

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 18.11.2005, 10:12
     
    Bertram
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    Hilfe Lydia,

    das können dann doch wohl nur Leute vorschlagen, die mit der Materie nicht vertraut sind.

    Da hilft nur noch Kopfschütteln.

    Sabine

    Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
    (Römische Weisheit)
  • verfasst: 18.11.2005, 10:19
     
    Bertram
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    Liselotte,

    unsere Kühe sind auch das ganze Jahr über im Stall. Weidegang hat nur das Jungvieh und die Pferde.

    Leider ist ein Austreiben des gesamten Bestandes nicht überall möglich. Wichtig ist allerdings, dass die Tiere optimale Haltungsbedingungen haben. Und dazu zählt nach meiner Meinung nicht unbedingt ein Weidegang bei hochsommerlichen Temperaturen von im Schatten sagen wir Mal 28 - 30 Grad. Schatten bekommen dann auch nicht alle ab. Und wie soll das beispielsweise bei einer Herde von 300 oder 700 Milchkühen von statten gehen? Das kostet unnütze Arbeitsplätze, die kein Chef aus der so wie so arg gebeutelten Landwirtschaft bezahlen kann.
    Ferner stießen wir als wir vor noch gut 5 Jahren das ganze Vieh auf der Wiese hatten auf teilweise große Unvernunft der Bürger, die nicht warten konnten beim Eintrieb und noch ihr Vorfahrtsrecht auf dem Feldweg verlangten (ist nur ein Negativbeispiel).

    Darum denke ich, dass so lange die Tiere anständige Stallbedingungen haben kein Weidegang notwenig ist.

    PS: Bei ganzjährig konstanten Futter werden auch die besten Milchleistungen erzielt. Bei Wiesenwirtschaft ist das Futter sehr starken Qualitätsschwankungen ausgesetzt und dies führt zu Verlusten.

    Sabine

    Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
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  • verfasst: 18.11.2005, 13:18
       
    kasey
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    Sabine,

    ich muss grad grinsen:
    Stell Dir vor die ganze Herde trabt durchs Dorf, lassen ihre Fladen fallen. Oh Mann!
    Wir müssten das alles wieder wegmachen und das zweimal am Tag, die Dörfler springen uns wutschnaubend ins Gesicht, kein Auto kommt mehr durch, Geplärre hoch drei bei den Urlaubern die Ruhe haben wollen und keine muhende Kuhherde um sich!

    Achja,
    darf man eigentlich so ohne weiteres Kühe noch austreiben?
    Muss man wohl erst ne Genehmigung einholen, oder? Die Strasse müsste abgesperrt werden (wohl mit Feuerwehr und Polizei?)
    Wäre doch so üblich bei uns? icon_wink

    Liselotte,
    ich wollte mich mit Dir auf keine Diskussion einlassen, bei der ich sowieso den kürzeren gezogen hätte da ich nicht verbal argumentieren kann!
    Damals im Zug zurück nach Stuttgart sagtest Du zu mir das sollten mir allein schon die Tiere wert sein, die Tiere vielleicht schon, aber nicht das Ganze drumrum das sowieso für die Katz ist und nur Ärger mit unverständigen Leuten, Urlaubern, Städtern gibt!

    Nochweniger gibts Geld dafür,das sollte ich aussen vor lassen, Deiner Meinung nach. Kann ich aber nicht abbeissen davon, von solchen Meinungen!

    Dann heisst´s auf einmal:
    "Tierquälerei, die Tiere müssen in der Sonne auf der Weide sein, sich von Fliegen und Bremsen quälen lassen, oder bei strömendem Regen, abschütten lassen, was für gefühllose Bauern!!"

    Nichts für ungut, das tu ich mir und den Tieren bestimmt nicht an!
    Die liegen schön gemütlich in ihren Ruheplätzen im Laufstall, kauen gemütlich wieder ohne Austreibstress. Und ich guck ihnen gelegentlich in Ruhe dabei zu!

    Bye
    Lydia








    editiert von: kasey, 18.11.2005, 14:34 Uhr

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 18.11.2005, 14:15
     
    Bertram
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    LydiaDie liegen schön gemütlich in ihren Ruheplätzen im Laufstall, kauen gemütlich wieder ohne Austreibstress. Und ich guck ihnen gelegentlich in Ruhe dabei zu!


    Genauso machen wir das! Das ist komplett in Ordnung.

    Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
    (Römische Weisheit)
  • verfasst: 18.11.2005, 14:31
       
    admin
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    Wer braucht Kühe, ich kauf das Wasser mit der weissen Farbe drin immer im Karton. icon_lol

    PS: Mir ist's lieber die Schwalben sch.... in das Futter als das die Viecher mit Chemie vollgepumpt werden die dann anschliessend in der Milch und im Fleisch bei mir als Endverbraucher landet.

    Gruss, Admin aka Eberhard
  • verfasst: 18.11.2005, 20:57
       
    Liselotte
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    Liebe Lydia, liebe Sabine

    Dass es in Deutschland Betriebe mit mehr als 300 Milchkühen gibt habe ich nicht gewusst. Zugegeben, in der Schweiz sind 50 Kühe ein stattlicher Bauernhof und mehr als hundert Kühe ein Riesenbetrieb.

    Ich selber ging in die Waldorfschule und hatte auch ein Landwirtschaftspraktikumg (Pflanzen). Damit ich bezhüglich der Haltung der Nutztiere in der Schweiz einigermassen orientiert bin besuche ich immer wieder Landwirtschaftsmessen und Tierschauen. Ich versuche mir ein einigermassen gerechtes Urteil zu machen, was mir auch nicht immer gelingt. Ich würde daher gerne ein mal wenigstens ein Bauernhof in Deutschland besichtigen.

    Ich kann das Verhalten vieler Tierschützer auch nicht verstehen. So kann ich nicht verstehen, dass viele Tierschützer auch das Tragen von Pelzmänteln aus Fellen von Bauernhoftieren wie z.B, Lammfellen oder Kaninchen oder von Wildtierfellen unserer einheimischen Pelztierarten, wie z.B. Rotfuchs oder Edelmarder, wenn ihnen bekannt ist wer die Tiere erlegt hat, ablehen.

    Von so viel Unverständnis der Bevölkerung gegenüber der Bauernschaft und den Tieren kann ich nur den Kopf schütteln. Diese Leute bedenken nicht, dass Milchkühe nicht nur einen konfortablen Stall mit genug Platz und einer ausgewogenen Ernährung, sondern auch etwas benötigen, was mir und auch diesen reklamierenden Städtern auch gut täte, und das ist die regelmässige Bewegung gepart mit Abwechslung. Das wurde an Tieren im Zoo beobachtet (sie werden verhaltensgestört) und deshalb werden für Zootiere Beschäftigungsprogramme entwickelt. Wenn ich auf das Land in den Urlaub fahre, dann sehe ich gerne Tiere auf der Weide, auch wenn die muhen. Für mich gehört das zu einem Urlaub auf dem Land. Und es gehört auch der Besuch eines Volksfestes oder ein volkstümlicher Abend dazu. Sonst muss ich nicht auf das Land in den Urlaub fahren, sondern kann in der Stadt bleiben. Einzig und alleine die Hinterlassenschaft der Tiere auf der Strasse und den Wegen würde mich stören. Aber wie gesagt, ich würde diesen Nachteil halt in Kauf nehmen. Es wäre die Aufgabe der Bauernhausmuseen, der zoologischen Gärten, der Tierschutzvereine, des WWF und der Landwirtschaftsverbände die Bevölkerung über die Bedürftnisse der Bauernhoftiere auf zu klären. Ich besuche auch immer wieder zoologische Gärten und weiss daher um deren Platzmangel für die Weidetiere, die dort keinen Weidegang haben. Wir haben allerdings in unserem Freilichtmuseeum Ballenberg eine Bauernhoftierschau die auch in dieser Hinsicht vorbildlich ist.

    Mit freundlichen Grüssen
    Liselotte

    Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres
  • verfasst: 20.11.2005, 09:48
       
    kasey
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    Hallo,

    hier hab ich die Website des Biohofes von Wiesenfelden für Dich Liselotte:

    http://www.rauscher-schott.de/

    Würde Deinen Kriterien entsprechen, die Höfe der beiden Familien liegen nicht direkt neben der Strasse wie unserer.
    Aber ich muss Dir noch was sagen:

    Unser Laufstall grenzt an eine Auslauffläche, wir haben ein riesiges Gitter ins Freie erst mal angelegt, die Tiere können momentan nur rausgucken, es ist geplant diese Fläche einzuzäunen damit die Tier wenigstens Auslauf ins Freie haben, aber ohne Weide!
    Besser als gar nichts!

    Das ist das einzige was bei uns anders ist als bei dem Biohof!
    Obwohl der seine Masttiere auch nur auf einer Auslauffläche hält!
    Die Milchkühe kriegen bei dem Weidegang!

    Wir haben soviel geplant, ein Melkstand (haben wir noch nicht), würde endlich meinen Rücken entlasten.

    Aber reine Biohaltung ist nicht unser Ziel, trotzdem unsere Kälber auch mit reiner Vollmilch aufgezogen werden und in Iglus aufwachsen wie die Biotiere.

    Bye
    Lydia


    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne

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