Hallo Ulla,
Kopf hoch, ich weiss es ist verdammt schwer wenn man sowas bekommt!
Wie kann die Grösse von etwas "unverändert" sein wenn es vorher nicht da war?
Nun noch zusätzlich die Angst vor irgendwas in der Brust, wenn ich Dich richtig verstanden hab? Fibroadenome sind aber gutartig!!!
Man kann es punktieren lassen, hab´hier nachgelesen:
http://www.brustkrebs-info.de/patienten-info/index.php?datei=patienten-info/brusterkrankungen/fibroadenom.htm
Ich drücke Dir die Daumen für den Termin beim
Radiologen das dem nicht auch noch irgendwas einfällt!
Zur
SIRT, nun gut, so hammermässig hätte Dein Doc Dir das nicht an den Kopf knallen müssen, nach meinem Empfinden.
Es werden auch Ausnahmen gemacht, siehe hier:
Wann ist die SIRT indiziert
Indikationen für eine SIRT sind primäre (z. B. Hepatozelluläres Karzinom (HCC), Cholangiozelluläres Karzinom (CCC)) und sekundäre (z. B.
Metastasen eines Kolorektalen Karzioms, eines Mammacarzinoms, eines Melanoms, Karzinoide…) Tumore der Leber. Es muss sichergestellt sein, dass eine operative Entfernung des Lebertumors nicht möglich ist und etablierte Verfahren, wie z. B. die systemische Chemotherapie kein oder nur ein begrenztes Ansprechen des Tumors bewirken. Zusätzlich müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
keine vorherige perkutane Bestrahlung der Leber
kein Nachweis von Aszites (Bauchwassersucht)
intakte Leberfunktion
Shuntvolumen zwischen Leber und Lunge < 20%
in der Vorbereitungs-Angiographie kein Nachweis eines Refluxes in andere Organebereiche
keine Tumormanifestation außerhalb der Leber*
keine Behandlung mit Capecitabine 2 Monate vor oder direkt nach der SIRT
keine Thrombose der Pfortader
* in Einzellfällen sind Ausnahmen möglich.
Ich denke doch das wir zu den Ausnahmen gehören da der
Tumor in der Regel langsam wachsend ist!
Ein Bekannter von
SD-krebs.de wird zur Zt. auch auf Eignung getestet, er hat auch Knochenmetastasen und leider ziemlich rasch wachsende Lebermetastasen und dieses SIRT ist noch sein Strohhalm...
Also wenn er von der Leberfunktion her geeignet ist wirds gemacht ob nun Knochenmetastasen da sind oder nicht (wenn ich ihn richtig verstanden hab´)
Man wollte mich ja auch nicht operieren in R. (Onkologiegeschwafel), wegen anderer evtl. vorhandener Metastasen, für Prof. Dralle war das aber nicht relevant (komischerweise dann für die Chirurgen in R. dann auch nicht mehr), eben drum weil die Dinger langsam wachsend sind (hoffe ich jedenfalls).
Einen wirklichen Rat kann ich Dir jetzt nicht geben.
Wurde eigentlich schon einmal eine Sandostatintherapie bei Dir versucht?
Was schlägt Heidelberg als weiteres Vorgehen vor?
Liebe Grüsse
erstmal und
nicht verzweifeln auch wenns schwer fällt!
Lydia
Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne