Hi Peggy,
schön das du dich gemeldet hast,da siehste mal was Lydia zustande bringt.Denn da kann man schon von Premiere schreiben,wenn dein Mann sich an den PC sitzt.Ist ja schon mal super,auch wenn er nur darin liest.Toller Fortschritt.Na,war ja ganz schön was los bei euch.Uns steht im Wonnemonatmai noch einiges bevor.Von etlichen Geburtstagen,mein Vater sogar einen runden,er wird 70 Jahre,bis zur Kommunion und Hochzeit.Ich glaube das mich meine Männer,dann Ende des Monats ins Altersheim bringen können.
Werde hoffentlich noch soviel Kondition aufbringen und das alles gut überstehen.
Bis demnächst
Gela
verfasst: 10.05.2006, 00:05
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Hallo Lydia,
kann wieder mal nicht schlafen und war grad vorhin noch beim chaten im SDForum darum schreibe ich hier noch ein paar Zeilen.Rufe dich demnächst an,und hoffentlich hast du deinen Stress schon einigermassen abgebaut.Hoffe es geht dir soweit gut ,und ich melde mich so schnell wie möglich bei dir.
Gruss Gela
verfasst: 10.05.2006, 12:47
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Hi Gela, habe Deine Story verfolgt und bin nur einfach neugierig, was denn Eure Ärzte zu Hergang der Erkrankung von Deinem Sohnemann gesagt haben. Ist das denn von ihm "geerbt" worden? Hat noch jemand in deiner Familie diesen Krebs?
Hm, gehen MEN2B-erkrankte Menschen dann Zeit ihres Lebens häufiger zu Nachuntersuchungen? Um möglicherweise noch hinzu kommende Erkrankungen vorzeitig festzustellen? Dein Sohn ist ja noch recht jung. Bei mir als "normalen" MTC-ler genügt ja (hoffentlich) später mal eine jährliche Untersuchung.
Bin aber froh zu lesen, dass es im jetzt soweit gut geht. Bis dann mal
Deine Birgit(le)
Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte.
Da traf ich auf einen, der keine Füße hatte.
verfasst: 10.05.2006, 17:19
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Hallo Birgit,
die konnten mir das damals auch nicht erklären.Da es ja nicht vererbar bei ihm ist,sagten die Ärzte das es eine Einzelmutation ist
Mit den Nachsorgeuntersuchungen war es nach der OP das erstemal nach 3 Monaten,dann halbjährlich,dann jährlich.Seine letzte hatte er im August.Seine Nachuntersuchungen werden ja immer stationär 2 Tage gemacht.Um möglicherweise noch hinzu kommende Erkrankung vozeitig festzustellen.Da hast du recht.Ich lasse ihm aber trotzdem auch noch zusätzlich mal ab und zu beim Hausarzt Blut abnehmen und Ulltraschall machen.vom Halsbereich bis zum Bauchraum.Besonders achtet er dann natürlich auf seine Nieren und die Nebennierenrinde.Die sollte man ja öfters schallen.
Liebe Grüsse Gela
verfasst: 11.05.2006, 19:51
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Hallo Gela,
heute möchte ich mal wieder was von mir hören lassen. Uns geht es gut, ist doch klar bei dem Wetter....
Ich hab mal ne frage. Hat Dein Sohn auch so Schlafstörungen. Uwe sitzt eigentlich regelmäßig nachts vor dem PC und werkelt da so vor sich hin. Jedesmal wenn ich ihn am nächsten Tag frage wieviel er überhaupt geschlafen habe, sagt er immer "keine Ahnung". Wahrscheinlich möchte er mich nicht beunruhigen. Heute kam er gegen 20 Uhr und meinte er will jetzt ins Bett, ok das machte er dann auch, aber 10 min später schaute er wieder rein und sagte er gehe jetzt Baden und er möchte noch was zu essen. Ich habe ihm was zu essen gemacht und jetzt sitzt er in der Wanne. Dann wird er für 3-4 Stunden schlafen und den Rest der nacht wieder vorm PC hängen. Kennst du sowas auch von Deinem Sohneman?
LG Peggy
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verfasst: 12.05.2006, 06:54
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Na ja, die Frage ist schon was macht Dein Sohnemann denn am PC.
Also meine Frau und ich wir zocken DAOC (Dark Age of Camelot) ein Online Rollenspiel und da ist es nicht ungewöhnlich die Nacht zum Tag zu machen.
Zumindest meine Frau sitzt öfter die halbe Nacht davor, ich muss normalerweise spätestens um 2200 in die Falle, aber im Urlaub passiert mir das dann auch schon mal das ich bis zum frühen Morgen davorsitze wenn viel los ist und Albion mal wieder vor den Feinden geschützt werden muss.
Aber auch zum Programmieren sind die Nachtstunden gut geeignet weil es da halt wenig Ablenkungen von aussen gibt und sich in Ruhe etwas erledigen lässt.
Wollte damit eigentlich nur sagen Schlafbedürfnisse sind halt sehr individuell und solange es ihm nichts ausmacht und es ihn nicht stört dann ist es doch kein Problem.
Gruss, Admin aka Eberhard
verfasst: 12.05.2006, 08:18
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Hallo an euch,
Ganz so krass kenn ich das bei meinem Sohn nicht.Da er ja unter der Woche in Nürnberg ist,erzählt er mir dann schon das er seinen regelmässigen Schlaf hat.Wenn ich ihn dann anrufe,wenn er Feierabend hat,kam es auch schon vor,das er sich ins Bett gelegt und eingeschlafen ist.Aber wehe,er ist dann am Wochenende zu Hause und ein Freund nächtigt bei ihm,dann machen sie auch so Spielchen,wie Eberhard schon beschrieben hat.Dann kommt es auch oft vor,das bis morgens um 5 gespielt wird.Wobei mir das dann relativ egal ist,da er sich dann bis Mittag in seinem Zimmer einigelt und seinen Schlaf nachholt.
Ansonsten bin ich der gleichen Meinung,wie Eberhard,jeder muss selber wissen wieviel Schlaf er braucht.Drum mach dir da mal keine Gedanken,wenn sich dein Uwe nachts ein bischen rumtreibt.
Melde dich wieder
Liebe grüsse Gela
verfasst: 19.05.2006, 07:19
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Hi Peggy,
alles im grünen Bereich bei euch.
Gela
verfasst: 19.05.2006, 10:01
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Hallo Gela,
uns gehts soweit ganz gut, danke der Nachfrage. Ich hoffe bei euch ist auch alles klar. Wir haben jetzt einen sehr schweren Schritt vor uns. Wir sind extreme Angsthasen was den Zahnarzt angeht. Nun wirst Du sagen wer nicht? Tja bei mir ist es so schlimm, das ich seit 18 Jahren nicht mehr da war. Mir hat man als ich 10 Jahre alt war Zähne gezogen, obwohl die Betäubung noch gar nicht wirkte, gebort bis auf die Wurzel und noch weiter. Nein, ich habe mir geschworen nie wieder zum Zahnarzt zu gehen. Nun habe ich im Netz eine Liste gefunden für Menschen mit Angst vorm Zahnarzt, wo Ärzte verzeichnet sind, die auf Angstpatienten spezialisiert sind. Dort habe ich einen in unserer Nähe gefunden.
Bei Uwe ist es übrigends auch nicht so doll. Durch das Phäo wurden über die Jahre die Kalziumreserven aus den Zähnen gezogen und ihm sind mit der Zeit die Schneidezähne weggebrochen. Auch er hat panische Angst vorm Zahnarzt und war schon seit Jahren nicht mehr da. Seit der OP letzten Jahres haben wir beide schon vor, gemeinsam das duchzustehen, hatten aber nie den Mut es auch wirklich duchzuziehen. Nun habe ich für uns den ersten Kontakt mit diesem speziellen Zahnarzt aufgenommen und einen Termin zu einem Beratungsgespräch vereinbart. Ich hab so Panik, das mir die Tränen kommen wenn ich Bilder von Praxen sehe. Das ist wohl das Schlimmste, was mir im Leben passieren kann. Das kann ich Uwe bloß nicht so sagen oder zeigen, dann verliert er auch den Mut und es wird wieder nichts passieren. Ich muß stark sein auch für mich selber, ich hab so viele Jahre gewartet, Schmerzmittel genommen nur um nicht zum Arzt zu gehen, irgendwann muß ich mich meinen Ängsten stellen. Wenn es nur nicht so schwer wäre. Da müssen wir jetzt durch!!!!!
Ich hoffe Ihr kennt das nicht.
LG Peggy
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verfasst: 19.05.2006, 12:16
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Hallo Peggy,
Mensch da hab ihr dann ganz schön was vor euch.Aber ich finde eure Entscheidung,das ihr das miteinander durchzieht richtig.Schieb es nicht mehr auf die lange Bank,denn je länger man es verschiebt umso schlechter werden die Zähne.Wir haben auch einen Bekannten,der jahrelang nicht zum Zahnarzt ging und es dann auf einmal durchgezogen hat.Klar das er dann etliche Termine hatte,aber dafür hat er jetzt schöne Zähne.Das war auch so ein Angstkanditat und dann war es halb so schlimm.Zu zweit schafft ihr das allemal .Finde es schon mal toll,das ihr beiden einen Zahnarzt in der Nähe habt,der darauf speziallisiert ist mit Angstpatienten umzugehen.Also der Anfang ist gemacht.Schreibe mir wie es euch beim erstenmal ergangen ist.Und glaube mir Peggy,ist alles halb so wild.Mach dich nicht verrückt und ich bin fest davon überzeugt,das ihr es schafft.Also vergiss nicht mir zu berichten wie es war.
Gruss Gela
verfasst: 28.05.2006, 21:51
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Hallo Peggy
Da bin ich zum Glück mutiger. Mir ist am Mittwoch ein Schneidezahn abgebrochen. Am Freitag war ich bereits unter dem Bohrer. Ich hoffe, dass es Du auch endlich zum Zahnarzt schaffst. Dann hast Du eine hervorragende Leistung vollbracht.
Etwas spät Peggy aber habt Ihr es geschafft den ZA auf zu suchen?
Für mich auch immer ein Grauen.
Letzte Woche war ich mit unserem Ältesten zum Kiegferorthopäden. Dort sind wir seit Jahren in Behandlung sie ist sehr nett die Ärztin. Nun hat Johannes die Phase erreicht wo die Brekkies ab raus sollen und es wird so eine Art Schiene von hinten geklebt. Problem die 4 schon sichtbaren (auf Röntgenbild) Weißheitszähne. Er hat eine Überweisung zu ihrem Bekannten bekommen der diese hauer nun heraus operieren soll. Johannes hat Düse da sie gleich ihm mit auf dem Weg gegeben hat: Eine Woche lang Süppchen und Schmerzen.
Sabine
Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
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verfasst: 01.06.2006, 11:04
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Hallo Gela und Sabine,
Tja, ich hab dem Arzt ne Mail geschickt und unseren Fall geschildert. Er hat mir geantwortet, dass sie langjährige Erfahrungen mit Angstpatienten haben und uns zu einem Gespräch ermal eingeladen. Diese Woche hat er Urlaub, aber zu Nächsten Donnerstag haben wir einen Termin vereinbart. Dort unterhalten wir uns dann über unsere Erfahrungen, Probleme und Wünsche und wenn wir möchten, dann macht er ein Check damit wir alles weitere besprechen können. Noch bin ich ganz ruhig, aber frag mich mal nächste Woche... Da werd ich wohl bloß noch ein Nervenbündel sein. Die Ärztin damals weiß gar nicht was sie mir damals angetan hat(nicht die Schmerzen beim Ziehen ohne Wirkung der Betäubung, sondern die Ängste die ich dabei und danach aufgebaut habe). Ich bin in unserer Familie auch die Einzige die so geworden ist. Meine Eltern und mein bruder gehen regelmäßig hin. Sie meckern auch jedesmal, wenn sie meine Zähne sehen, aber sie können sich nunmal meine Panik nicht vorstellen. Ich könnt schonwieder heulen nur bei dem gedanken. Aber davon wird es ja nunmal nicht besser und jetzt habe ich jemanden der mich versteht, das gleiche durchlebt und mit mir gemeinsam das durchstehen will. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Wir werden das schon schaffen.
Und an Sabine: Unterhaltet euch ausgiebig mit Johannes und klärt alles mit ihm, laßt ihn nicht das Gefühl bekommen, das er allein ist und zwingt ihn zu nichts. Wie man sieht, nimmt das kein gutes ende. Aber ich denke, ihr habt da schon Erfahrung drin, denn Ihr habt ja noch mehr Kinder(wenn ich das noch so richtig weiß) und Ihr werdet ihm das Leben ja dann bestimmt so angenehm wie möglich machen, damit er damit auch was positives verbindet.
Ich hoffe ich kann dann das gleiche von mir behaupten. Bis dahin heißt es aber erstmal schwitzen und das Gespräch abwarten. Ich werde euch dann alles erzählen. Bis dahin
LG Peggy
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verfasst: 01.06.2006, 20:53
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Hi,
stolpere jetzt erst über Eure Zahnarztphobien....
Also ich hab da kein Problem damit!
Letztes Jahr hatte ich einen unter Eiter stehenden Zahn, der tat schon tagelang mal weh, mal nicht- ganz komisch irgendwie- direkt weh dann auch wieder nicht - eigentlich so ein Ziehen im linken Kiefer - aber oben und unten.
Letztlich stand ein Backenzahn unter Eiter!
Ich lasse auch oft Behandlungen ohne Spritze machen, dann versuche ich mich auf was schönes zu konzentrieren, auf irgendwas tolles und grüble da drüber nach und versuche dabei den Zahnarzt zu vergessen- meistens klappts!
Nun gut-
letztes Jahr auch ist mir ein Backenzahn abgebrochen, bzw. was noch da war von dem der war schon ziemlich verplombt.
Jedenfalls sind jetzt drei Kronen angesagt um den rum! Den abgebrochenen hat er momentan aufzementiert.
Ich habs nun die Kronen noch nicht machen lassen - ist ja sauteuer!
Aber demnächst werde ichs wohl tun, mir entweder Goldbeisserchen oder Porzellanbeisserchen verpassen lassen....
Aber Angst hab ich Gottseidank nicht davor
Gruss
Lydia
Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne