Logo

Mister Wong iconTechnorati iconDigg icondel.icio.us iconma.gnolia iconFurl iconNewsvine iconReddit iconYahoo MyWeb iconBlinkbits iconGoogle iconSimpy iconBlogmarks icon

  C-Zell-Karzinom e.V. - Hilfe zur Selbsthilfe Hello unlogged user | [ Register | Log in ]  
Search
Add to Google

Menu
|--> Home
|--> FAQ
|--> Suchen
|--> Forum

Mail Liste/Newsletter
You are currently not logged in, but you can still subscribe to our newsletter.




Sprachen
Sprache auswählen:

Deutsch English

Google page transl.
   

Goto page: [-1] 1 - 2 - 3 [+1]

Bottom
Gute und schlechte Erfahrungen mit dem Wissen der Ärzte
  • Posted: 01.04.2006, 20:43
     
    gela
    rank:
    Vielschreiber Vielschreiber
    registered:
     March 2006
    Status:
    offline
    last visit:
    01.09.08
    Posts:
    188
    Hallo Peggy,

    Ich kann auch nur dazu selber sagen,das ich meine Kinder alle gleich liebe,aber trotz allem habe ich zu meinem jüngeren Sohn,seinen Namen darf ich nicht nennen und muss es auch respektieren,irgendwie ein anderes Verhältnis.Man hat einfach mit Ihm von Kleinauf schon zuviel mitgemacht. wow
    Habe gerade vorhin wieder mit einem jungen Mann telefoniert,der mir auch wieder ein paar Ratschläge gegeben hat.ER hat natürlich auch MEN2B.Er hat das Alter ungefähr wie dein Mann.Er ist sehr begeistert von Proff. Raue,den ich ja auch namentlich schon lange kenne.ER hat mir auch geraten,mal zu einem Vortrag nach Heidelberg zu fahren,da auch der Proff. immer selber anwesend ist.Mein Sohn ist 1,69 gross und wiegt 38 Kilo,er kann damit super umgehen.Er sagt dann immer zu mir,Mam lieber dünn als zu dick.Wenn er das jetzt wieder wüsste,das ich das schreibe. director

    Wünsche euch beiden noch einen schönen Abend und lasst euch nicht unterkriegen.

    Bis demnächst
    Gela
  • Posted: 01.04.2006, 21:49
     
    Hoffmanns
    rank:
    Gern Schreiber Gern Schreiber
    registered:
     March 2006
    Status:
    offline
    last visit:
    08.06.06
    Posts:
    42
    Hallo Gela,

    vielleicht haben wir Frauen eher das Bedürfnis über sowas zu sprechen als die Männer. Uwe weiß, das ich hier schreibe, aber reingeschaut hat er noch nie. Er sagt dann zu mir " Du machst das schon richtig meine kleine Krankenschwester", aber warum ich was wie mache, interessiert ihn nicht so sehr. Ich mache die Tabletten fertig und er schluckt was ich ihm hinstelle, damit hat er schließlich seinen Teil erledigt und der Rest geht ihn nichts an(denkt er). Ich organisiere die Arzttermine, ich diskutiere mit den Ärzten die Ergebnisse, seine Aufgabe ist es mitzukommen, sämtliche Tests über sich ergehen zu lassen und fertig(seiner meinung nach). Ich denke, nachdem er die ganze Krankenhausstrapaze hinter sich brachte, war für ihn der Fall erledigt. Es ging aufwärts, ihm ging es vergleichsweise gut und fertig. Wie die drei Affen, nichts hören, sehen und sagen darüber.
    Ich hab ihm seine ruhe gelassen, bin aber jetzt sehr froh endlich jemand dafür gefunden zu haben, denn mich hat es schon beschäftigt.
    LG und schönen Sonntag allen
    Peggy

    Immer lächeln, das Leben ist schon ernst genug.
  • Posted: 01.04.2006, 22:27
     
    gela
    rank:
    Vielschreiber Vielschreiber
    registered:
     March 2006
    Status:
    offline
    last visit:
    01.09.08
    Posts:
    188
    Hi Peggy,

    Habe grade vorhin Sabine schon geschrieben,das auf einmal mein Sohnemann schon mal reingeschaut hat,als ich am PC sass,das kam eigentlich noch nicht vor,und ich finde das ganz super.

    Anmerkung vom Sohn:
    ich schaue nur rein, weil meine mutter mich alle 5 minuten nach was neuem fragt, die hat keine ahnung von computer, nur das ist der Grund.


    Wieder Gela:
    Plötzlich nimmt er mir die Maus aus der Hand und schreibt selber was rein.Das darf doch wohl nicht wahr sein.Computermässig ist er auf Zack. Schafft in 10 Minuten 2200 Anschläge. Peggy,das ist das ein Wunder,das ist jetzt das erstemal,das er selber ein paar Zeilen geschrieben hat. hello2

    Liebe Grüsse aus dem Bay. Wald schickt Euch
    Gela winke
  • Posted: 02.04.2006, 00:59
       
    Liselotte
    rank:
    Massenschreiber Massenschreiber
    registered:
     November 2004
    Status:
    offline
    last visit:
    12.04.07
    Posts:
    382
    Liebe Peggy

    Danke für die Auskunft. Ich habe noch einige Fragen: Wie lange dauerte es bis Dein Mann wieder alle Arbeit normal machen konnte? Wie viele Gäste hatte Ihr bei Eurem kleinen Fest und was hatte Ihr für ein Menü? Warum, wenn ich fragen darf?

    Mit freundlichen Grüssen
    Liselotte

    Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres
  • Posted: 02.04.2006, 12:48
       
    kasey
    rank:
    Forenbewohner Forenbewohner
    registered:
     November 2004
    Status:
    offline
    last visit:
    09.09.08
    Posts:
    834
    Hehe,

    die Männer sind wohl überall gleich!
    Nur die Frauen kümmern sich und tun und werkeln und ---- machen sich Sorgen und zeigen dies auch!
    Warum das wohl so ist????

    Gruss
    Lydia

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • Posted: 03.04.2006, 09:52
     
    Hoffmanns
    rank:
    Gern Schreiber Gern Schreiber
    registered:
     March 2006
    Status:
    offline
    last visit:
    08.06.06
    Posts:
    42
    Hallo ihr Lieben,
    @Gela
    Tja manchmal geschehen halt noch wunder und insgeheim hat es ihn ja vielleicht doch interessiert. Er kann doch jetzt nicht weich werden, wo er sich doch immer so wehemend dagegen gewehrt hat sich hieran zu beteiligen.
    Es ist immer prima, wenn man jemanden im Haus hat, der Ahnung vom PC hat. Für mich muß er bloß funtionieren, wie und warum er was macht ist mir wurscht. biggthumpup

    @Liselotte
    Volltags und schon gleich mit Überstunden hat mein Mann nach einen Monat wiedereingliederung gearbeitet. Also 14 Tage nach Entlassung aus dem KH fing er für 4 Std/Tgl. an und 1 Monat später arbeitete er bereits wieder ganz normal.
    Wir haben einfach nur gefeiert, das er es geschafft hat, wir waren allein und es gab gegrilltes Fleisch und viel Entspannung zuhause. Etwas, das er schon so lange nicht mehr hatte.

    @Lydia
    Tja wenn das einer weiß, kann er mich gern aufklären icon_cool Es muß wohl am Y liegen, denn beim X hätten wir das schon lange gemerkt.

    Liebe Grüße
    peggy

    Immer lächeln, das Leben ist schon ernst genug.
  • Posted: 03.04.2006, 17:15
     
    Ede
    rank:
    Vielschreiber Vielschreiber
    registered:
     November 2004
    Status:
    offline
    last visit:
    12.09.08
    Posts:
    310
    Hoffmanns
    @Birgit
    Mein Schwiegervater war ein Einzelkind und somit gibt es keinen Verwanten mehr, der es noch haben könnte. Wir haben uns auch gedanken um noch fernere Verwandte gemacht, aber uns wurde gesagt, nur Personen unter 40 wären noch interessant, alle drüber würden ausscheiden. Geschwister der Großeltern konnten wir nicht in Erfahrung bringen, da beide Tot sind und wir keine weiter möglichkeit haben etwas zu erfahren.

    LG Peggy


    Hallo Peggy,

    ich denke Ihr habt Euer möglichstes getan, bei uns ging auch alles sehr zäh voran, aber ich habe mich durchgebissen und das war richtig! Die positiven Rückmeldungen zeigen das deutlich.

    Aber .... - die Aussage der Ärzte, dass nur Personen unter 40 interressant wären ist für mich ein ganz schöner Hammer! Einfach eine Frechheit! Ist ein Mensch schon ab 40 nichts mehr wert? Hat er nicht das selbe Recht sich genauso behandeln zu lassen wie ein Mensch unter 40? Letztendlich sollte man doch jedem selbst die Entscheidung überlassen! Alles andere ist in meinen Augen unterlassene Hilfeleistung. icon_mad icon_mad icon_mad

    .... übrigens - wenn die Ärzte meines Mannes auch so gedacht hätten wäre es vielleicht schon zu spät! Also denkt an Euere entfernten Verwandten, die könnten den Test auch so machen lassen. Es muss dazu nur die genaue Genmutation an den Arzt der diese Untersuchung veranlasst mitgeteilt werden. Da die Untersuchung nur zwei Labore in Deutschland machen sollten sie sich an einen Nuklearmediziner (Schilddrüsenspezialisten) wenden.

    Liebe Grüße
    Birgit



    editiert von: Ede, 03.04.2006, 18:16 Uhr

    http://www.c-zell-karzinom-online.info/html/modules/typetool/pnincludes/emotion/yinyang.gif "wait and see" http://www.c-zell-karzinom-online.info/html/modules/typetool/pnincludes/emotion/yinyang.gif
  • Posted: 04.04.2006, 10:08
     
    Hoffmanns
    rank:
    Gern Schreiber Gern Schreiber
    registered:
     March 2006
    Status:
    offline
    last visit:
    08.06.06
    Posts:
    42
    Hallo Birgit,

    Ich verstehe dein Einwand mit den über 40 J., aber muß dazu sagen, das uns das auch plausibel begründet wurde. In dem Personenkreis der über 40 Jährigen hätten sich schon lange starke Symtome zeigen müssen. Wobei mein Schwiegervater 42 war, aber bei ihm war es auch schon zu spät(zu weit), dank eines Arztes, der sich stark selbstüberschätzt hat.
    Soweit ich das einschätzen kann, gibt es nur noch Verwante mütterlicherseits, die alle über 50 sind und kein einziges uns bekanntes Symtom haben. Aber sie haben sich sicherheitshalber auch untersuchen lassen, negativ. Das betraff die zwei Onkels und ein Cousin. Da der Opa meines Mannes relativ alt geworden ist(über 70) ohne eine Krebsbehandlung oä. vermuten wir, das mein Schwiegervater der Erste damit war. Da er keinerlei Geschwister hatte, endet die Kette schon gleich wieder bei meinem Mann. Alle Proben von den Onkels, Cousin, und den Geschwistern sind nach Hannover gegangen und konnten somit gleich mit Uwes Blutbild verglichen werden. Ich denke mehr können wir nicht tun.
    Sorry, das ich die Begründung für diese Aussage nicht gleich mitgeliefert habe und dadurch Missverständnisse aufgekommen sind.

    LG Peggy

    Immer lächeln, das Leben ist schon ernst genug.
  • Posted: 04.04.2006, 11:23
     
    Bertram
    rank:
    Massenschreiber Massenschreiber
    registered:
     October 2004
    Status:
    offline
    last visit:
    31.01.07
    Posts:
    634
    Birgit und Peggy,

    ich glaube die Aussage mit den 40 Jahren wird sich nur auf Phäochromozytom beziehen. Ansonsten wäre es ja eine Diskreminierung.

    Sabine
  • Posted: 04.04.2006, 15:00
     
    Ede
    rank:
    Vielschreiber Vielschreiber
    registered:
     November 2004
    Status:
    offline
    last visit:
    12.09.08
    Posts:
    310
    Hallo Peggy,

    kein Mensch / Arzt kann sagen wann genau MEN bei einem Genträger ausbricht. Das kann bereits im Säuglingsalter sein, als auch erst mit zunehmenden Lebensalter. Mein Schwiegervater ist 73 Jahre, Genträger - keine Auffälligkeiten, alle Werte absolut normal. Die SD wurde nicht herausoperiert, da er bei bekanntwerden der Erkrankung 71 Jahre war und im Hinblick auf sein Alter und seinem Befund keinen Grund sah sich operieren zu lassen. Das Gegenbeispiel ist ein 4-jähriges Kind in unserer Familie, bei dem schon erhöhte Calzitoninwerte festgestellt wurden. In unserer gesamten Familie hatte kein einziger irgendwelche auffälligen Symptome, aber teilweise war MEN schon so weit fortgeschritten, dass Metastasen außerhalb der Schilddrüse vorhanden waren/sind. Soviel zu der plausiblen Begründung, die ich einfach nicht nachvollziehen kann - wir sind sicher kein Einzelfall.

    Zum Thema Phäochromozytom kann ich nur sagen dass es vor allem bei jüngeren Menschen (ca. 20-40 Jahre) vorkommt. Ich habe in der Endokrinologie jedoch einige wesentlich ältere Patienten getroffen, die betroffen waren. Da ich alle innerhalb von 2 Tagen auf der selben Station kennengelernt habe scheint mir, dass ein höheres Lebensalter genauso wahrscheinlich ist. Schließlich wird das Phäochromozytom des öfteren erst zufällig entdeckt. Mein Mann hatte überhaupt kein einziges Symptom, das auf ein Phäochromozytom hinwies, im Gegenteil, er hatte sogar konstant zu niedrigen Blutdruck, was die OP für ihn sehr riskant machte, da keinerlei Vorbehandlung stattfinden konnte.

    Diese Aussagen zeigen wieder einmal, dass man als Patient oder Angehöriger immer am Ball bleiben muss und dass man sich oft nicht nur auf eine einzige Aussage verlassen kann.

    Ihr habt in jedem Fall Euer möglichstes getan!

    Liebe Grüße
    Birgit

    http://www.c-zell-karzinom-online.info/html/modules/typetool/pnincludes/emotion/yinyang.gif "wait and see" http://www.c-zell-karzinom-online.info/html/modules/typetool/pnincludes/emotion/yinyang.gif
  • Posted: 04.04.2006, 19:56
       
    Liselotte
    rank:
    Massenschreiber Massenschreiber
    registered:
     November 2004
    Status:
    offline
    last visit:
    12.04.07
    Posts:
    382
    Liebe Peggy

    @Liselotte
    Volltags und schon gleich mit Überstunden hat mein Mann nach einen Monat wiedereingliederung gearbeitet. Also 14 Tage nach Entlassung aus dem KH fing er für 4 Std/Tgl. an und 1 Monat später arbeitete er bereits wieder ganz normal.

    Ich bin auch eine Person die ähnlich rasch nach Operationen wieder möglichst im normalen Rytmus und mit einem Minimum an Schonung wieder arbeitet.

    Wir haben einfach nur gefeiert, das er es geschafft hat, wir waren allein und es gab gegrilltes Fleisch und viel Entspannung zuhause. Etwas, das er schon so lange nicht mehr hatte.

    Das hätte ich hingegen erst nach Wiederarnahme der Arbeit gemacht und dafür eine zünftige Party mit viel Trubel oder dann wäre ich auswärts gegangen. Näheres dazu sende ich Dir in einer Privatnachricht.

    Mit freundlichen Grüssen
    Liselotte

    Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres
  • Posted: 05.04.2006, 07:40
       
    kasey
    rank:
    Forenbewohner Forenbewohner
    registered:
     November 2004
    Status:
    offline
    last visit:
    09.09.08
    Posts:
    834
    Hallo Liselotte,

    ähm, ich will Dir nicht zu nahe treten, aber- es gibt auch Leute die "viel Trubel usw." nicht mögen, die es gemütlich zu Hause haben wollen, für die es schon viel bedeutet "nur" z.B. auf dem Balkon oder im eigenen Garten sich die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen und gemeinsam zu kuscheln und dazu- braucht man keine grosse Feiern und Feste, das schlaucht auch gewaltig, die Zweisamkeit bedeutet doch viel mehr!

    Ich bin z.B. vor ein paar Wochen ganz alleine mit meinem Mann abends ausgegangen, ohne Kinder ohne alles, was glaubst Du wie schön das auch sein kann, ich hab meinen Tumormarkerabfall "gefeiert". Ansonsten sind wir keine Partyhaie mehr,( waren wir als 17-25jährige, da gings jeden Feiertag und jedes Wochendende in der Disco rund, wir sind bis nach Österreich in der Nacht gefahren, München sowieso, ginge heute ja gar nicht mehr bei den Benzinpreisen)

    Liebe Grüsse
    Lydia



    editiert von: kasey, 05.04.2006, 08:42 Uhr

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • Posted: 07.04.2006, 08:53
     
    Hoffmanns
    rank:
    Gern Schreiber Gern Schreiber
    registered:
     March 2006
    Status:
    offline
    last visit:
    08.06.06
    Posts:
    42
    Liselotte schrieb am 04.04.2006, 22:43 Uhr:
    Liebe Peggy

    11.12.03 Heute habe ich den Moralisch, weil es mir nicht gelang eine tolle Sylvesterparty zu organisieren. Ich versuchte auf diesen Sylvester eine Party mit ca. 15 Gästen im privaten Rahmen zu organisieren. Die Mithilfe bei der Organisation wurde mir von einigen meiner Angehörigen verweigert. Ich versuchte das schon in anderen Jahren. Mir haben immer alle Leute einfach starr abgesagt. Die Begründungen waren häufig sehr fadenscheinig. Wäre ich bei meiner Mutter so wären wir lediglich zwei Personen, was eine grosse Konfliktgefahr bedeutet. Es würde dann ausschliesslich Fernsehen geschaut und ausser dem läuft dann auch zu wenig und die Zubereitung eines Festessen?s lohnt sich kaum, da meine Mutter eine sehr kleine Esserin ist. Seit Jahren bin ich am Sylvester immer irgendwo auswärts. Und diese Jahr ist sowieso sehr deplaziert. Ich wollte an diesem Datum aus Anlass meiner überstandenen Operation ein grösseres Fest im privaten Rahmen machen. Dass ich nun sogar dieses Anlass in der Anonymität einer Reisegesellschaft feiern muss entäuscht mich sehr.

    An einem Morgen spendierte ich im Laufe des Dezember meinen Arbeitskameraden aus Anlass der überstandenen Operation einen Znüni im Restaurant, das zu meiner Firma gehört.

    Ich habe mich dann zu einer Abendsylvesterfahrt ins benachbarte Ausland angemolden. Auf dieser Fahrt werden ich, nach dem festlichen Nachtessen der Gesellschaft aus Anlass der überstandenen OP einen Kaffee spendieren und sie zu einer Spende an die Krebsliga aufrufen. Leider kommt kein einziges Familienmitglied mit.Ich wollte die überstandene Operation mit einer zünftigen Sylvesterparty im privaten Rahmen feiern. Leider erhielt ich in diesem Bereich von meinen Angehörigen, die mich während der Krankheit hervorragend unterstützten, nicht die geringste Hilfe und auch von allen anderen nur Absagen, was mich sehr verärgerte.

    So machte ich eine Sylvestercarreise, informierte die Reisegesellschaft über meine übersatnden Operation und spendierte aus Anlass der überstandenen Operation der Reisegruppe einen Kaffee und bat um eine Geldspende für die Krebsliga. Das Fehlen der Angehörigen war für mich ein riesige Enttäuschung. Mir wurde als Ersatz für die Sylvesterparty ein Fernsehabnd nur zu Zweit mit meiner Mutter vorgeschlagen. Das habe ich als Takt- und Rücksichtslos empfunden und konsequent abgelehnt. Es gab sogar Leute, die mein Verhalten bezüglich der Genesungsfeiern als egoistisch erachten.

    Da bei mir die Möglichkeit besteht, dass sich so Etwas wiederholen kann dränge ich meine Betreuerin dazu sich die Erklärung für dieses Verhalten von meinen Angehörigen geben zu lassen (Aufarbeitungsmöglichkeit schaffen) und für eine späteren Zeitpunkt Grundrichtlinien, wie z.B. Zuständigkeiten für den Willkommensevent ect. zu erarbeiten.

    Überstandene strapaziöse medizinische Behandlungen nach schweren Unfällen und Erkrankungen sollten vermehrt gefeiert werden. Dies kann auch mit anderen Sachen, wie z.B. Haus-/Umbaueinweihungen kombiniert werden. Dazu sollten die Angehörigen, die Vorgesetzen, die Untergebenen, die Arbeitskameraden ect. eingeladen werden, oder noch besser, das Fest sollte durch diese organisiert werden.

    Willkommensevent

    Einleitung

    Nach meinen Beobachtungen werden überstandene anstrengende medizinische Behandlungen eher bei Kindern und im kleinen Rahmen gefeiert. Und dann nimmt man natürlich gegen Aussen nichts wahr. Als Beispiel dieser Art kann ich Ihnen sagen, dass ich 15.04.04 im Dok Sfdrs 1 um 20.00 Uhr sah wie ein Kind, dass aus der Reha-Klinik Affoltern entlassen wurde von seiner Familie festlich empfangen wurde. Die ganze Wohnung war festlich dekoriert. Von einem Ehepaar hörte ich, dass sie aus Anlass einer Genesung zu zweit im Hotel Dolder, Zürich, Dinieren gingen. Was hingegen immer mal wieder vorkommt und von Aussen wahrgenommen werden kann, ist dass die Einweihung des Umbaues nach einer Querschnittlähmung gefeiert wird, oder jemand leistet sich nach einer überstanden Krankheit eine spezielle Reise. Ein Beispiel der seltenen Dorffeste aus einem solchen Anlass ist das Benefiz Schwinget für Daniel Ritz vom 1. August 1997 in Oberkulm. Wiederum andere Leute besuchten die Chose Careras-Show life in der Halle. Die Familie Moik wird, und das war mein Vorschlag, der vom Orf bestätigt wurde, aus Anlass der Genesung von Karl Moik den am 17.04.04 life in der Halle besuchen.

    In meinem Fall ist es diesbezüglich Sylvester 2003 folgender massen verlaufen: Ich musste mich im Sebtember einer schmerzhaften Operation unterziehen und war dann zusammen mit der Reha ca. 4 bis 6 Wochen im Krankenhaus und erst nach ca. 10 Wochen wieder normal arbeitsfähig. Das war für mich Anlass genung meinen Arbeitskameraden ein Znüni im Restaurant, dass zu meiner Firma gehört, zu spendieren und die Familie, zusammen mit gemeinsamen Bekannten, mit der ich auch zusammen Weihnachten feierte, zusätzlich noch einer Sylvesterparty im privaten Rahmen ein zu laden. Leider wurde mir von einigen meiner Angehörigen die Mithilfe bei der Organisation verweigert und es haben mir alle abgesagt, so dass ich dann, wie ich es alle Jahre mache, den Sylvester auswärts verbrachte. Ich wollte etwas Besonderes machen und die Gelegenheit nutzen um zu lernen wie man grosse Party's selber organisiert und im privaten Rahmen gestaltet. Ich spendierte aus Anlass der überstandenen Krankheit, nach dem ich sie über meine überstandene Operation informierte, der Reisegesellschaft einen Kaffee und rief zur Spende an die Krebsliga auf. Aber diese Feier befriedigt mich nicht, da von den Angehörigen, die mir sonst ausgezeichnet schauen, niemand anwesend war. Es war eine Enttäuschung.Mir wurde als Ersatz für die Sylvesterparty ein Fernsehabnd nur zu Zweit mit meiner Mutter vorgeschlagen. Das habe ich als Takt- und Rücksichtslos empfunden und konsequent abgelehnt. Es gab sogar Leute, die mein Verhalten bezüglich des Willkommensevents (ich verwendete den Begriff Genesungsfeier) als egoistisch erachten.

    Die Gründe, weshalb überstandene schwere Unfälle und Krankheiten eigentlich vermehrt gefeiert werden sollten sind: Der Betroffene sollte sich für die Strapazen und die Angehörigen und Kollegen für die geleistete Hilfe mit einem Fest oder etwas anderem Speziellen (z.B. spezielle Reise) belohnen oder von seiner Familie, wie im Beispiel weiter oben erwähnt, festlich nach dem Klinikaufenthalt empfangen werden. Auf diese Weise kann und sollte man aber auch gegenüber denen, die einem Betreuten, dafür Dankbarkeit zeigen, dass man nun alles überstanden hat. Dass man nach so schweren Ereignissen einfach so mir nichts dir nicht in den Alltag übergeht will mir nicht in den Kopf. Das kann und sollte auch mit anderen für fröhliche und mit Tanz verbundene Anlässe kombiniert werden.

    Ich machte auch der Krebsliga den Vorschlag eine Umfrage unter den Betroffenen zu diesem Thema zu starten um einiger massen seriös zu erfassen was diesbezüglich normal ist und Ideen zu sammeln um eine Broschüre mit ca. 100 verschiedenen realistischen Vorschlägen für Genesungsfeiern und Ähnlichem heraus zu geben. Auf diese Weise wäre auch einmal dieser Nebenbereich seriös erfasst.

    Ganz wichtig: Bitte bedenken Sie, dass ich in allen anderen Bereichen von meinen Angehörigen hervorragend unterstützt werde. So verwaltet z.B. eine Angehrige meine Finanzen sehr sorgfälltig. Alle hielten viel zu mir während meiner Spitalaufenthalte! Die missratene Genesungsfeier ist, und das kann ich nicht genug betonen, eine Ausnahme!!! Ich möchte korrekt sein. Die Vorzüge meiner Angehörigen überwiegen die Nachteile bei Weitem!!!!

    Tipp's zur Gestaltung des Event

    1. Schaffung von Kursen für Betroffene, Angehörige, Betreuungspersonalt und die Bevölkerung in denen die Gestaltung von Willkommensevents aller Art erlernt werden kann.

    2. Ein Tipp damit auch Metastasenträger in den Genuss von Willkommensevents kommen: Abgeschlossene anstrengender Behandlungen sollten unabhängig der Höhe der Tumormarkerwerte und der Befunde der anderen Untersuchungen gefeiert werden!!! Momentanes relatives Wohlbefinden genügt. Es kommt es nicht darauf an wie die Untersuchungsbefunde bei der nächsten Untersuchung aussehen könnten. Es kommt darauf an dass die momentane Behandlung abgeschlossen ist und ich wieder zurück ins normale Leben kann. Das ist der Anlass für das Fest. Da ich Metastasen habe hätte ich sonst ja nie ein Anlass für ein Fest. Daher rate ich jedem von der zehn järigen Wartezeit drngend ab. Eine Genesung sollte nach Abschluss ein jeder anstrengenderen Behandlung gefeiert werden!!! Und zwar unabhängig der Höhe der Tumormarker!!!

    3. Als Gäste sollten eventuell verteilt auf verschiedene Anlässe von den Angehörigen und Bekannten die jenigen, die den Betroffenen währrend seiner Krankheit unterstützt und begleitet haben, als auch seine Arbeitskameraden/Vorgesetzten/Untergebenen berücksichtigt werden.

    4. Bei Krebs haben die Betroffenen häufig so viel mitgemacht dass der Willkommensevents eigentlich, vergleichbar mit einer Hochzeit, aus einem ersten besinnlichen Teil, dann aus einem Festessen und anschliessend aus einer Unterhaltung mit Spielen, Darbietungen und Tanz und anschliessender Übernachtung bestehen sollte.

    5. Als Krebsbetroffener hat man in der Therapie viel mitgemacht: Daher darf so eine Party ruhig auch in der Gestaltung sehr aufwendig sein. Keine Kleingruppen im privaten Rahmen. Im privaten Rahmen immer Gruppen von mindestens bis 20 Personen (auch unter improvisierten Bedingungen). Mein Vorschlag: An einem Wochenende ca. 15 Gäste, bei ungenügend Platz in der eigenen Wohnung in einen gemieteten Saal zu einem selbst zubereiteten kalten Buffett mit anschliesendem Tanz nach CD-Musik, Darbietungen und Spielen einladen.

    6. Nach der Party sollte man den Gästen, wenn nötig mit improvisierten Mitteln, Übernachtungsmöglichkeit anbieten. Als Beispiel: Gäste könnten dann in einem Schlafsack auf dem Fussboden des Wohnzimmer's nächtigen.

    7. Sollten nur zwei bis 6 Personen zusammen kommen sollte der private Rahmen gemieden werden, da das zu alltäglich wäre und man dann in den Bereichen Unterhaltung und Menüplanung zu sehr eingeschränkt ist. Hier wäre ein festliches Diner mit anschliessendem Tanz auf einem Volksfest oder Theater oder, nach Wiedererlangen der vollen Reisetauglichkeit des Betroffenen und bei vorhandenen genügenden Finanzen, eine spezielle Reise das Richtige.

    8. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass im Privatbereich Willkommensevents durch die Angehörigen oder durch Drittpersonen organisiert sind. Dann eignen sich in den meisten Fällen auch z.T. ganz kleine Formen, die direkt nach dem Spitalaufenthalt gemacht werden wie z.B. Blumenstrauss auf den Tisch oder als Empfang das Lieblingessen auftischen, eventuell eine Teekränzchen einladen, das heisst in dem Stil zu gestalten wie man es Eltern, Geschwistern oder Schulklasse bei schwer kranken Kindern macht durch Andere in irgend einer Form organisiert würde. ect.

    9. Für die Selbstorganisierer: Datum des Willkommensevent auf die Zeit kurz nach Ende der Rekonvaleszenzzeit legen.

    Tipp's für Alternativen zu Willkommenevents

    Bei genügenden Finanzen und nach erreichen der normalen Reisetauglichkeit im nächsten Urlaub eine spezielle Reise unternehmen. Tipp für den Antritt und die Organisation der speziellen Reise: Nach schweren Krankheiten/Eingriffen mindestens ein Jahr, das heisst bis zur vollständigst möglichen Erholung abwarten. Grund: Man sollte Tropen- und Rundresetauglich sein. Als Reiseziele für diese spezielle Reise kann ich als Beispiele die USA und eine Mittelmeerkreuzfahrt sehr empfehlen, denn dort war ich bereits. Aber auch Japan und Australien würden mich interessieren.

    Benehmen im Umgang mit Krebsbetroffenen und Verhaltenstipp's für Betroffene

    Tipp an Euch: Solltet Ihr von jemandem, der vor kurzem eine schwere Krankheit oder einen Unfall überstanden hat zu einem Fest eingeladen oder um Mithilfe bei der Organisation eines Festes angefragt werden, lehnt dies nicht ab, es sei denn Ihr seid (Unlust gilt nicht), (gut begründet) Verhindert. Ein Willkommensevent nach einer strapaziösen medizinischen Behandlung ohne einen vertrauten Menschen dabei zu haben ist sehr deprimierend, jedoch als Notlösung gegenüber eines Willkommensevents nur zu zweit vor dem Fernseher zu bevorzugen.

    Sollte bei Euch oder Euren Angehörigen eine solche Situation eintreten wendet Euch bitte an mich.

    Mit freundlichen Grüssen
    Liselotte


    Sorry Liselotte,

    Ich habe den Text nur überflogen, also ich weiß ja nicht in welchem finanziellen Rahmen du dich bewegst, aber da kann ja heutzutage kaum einer mehr mithalten.
    Also, Erstens sollte es kein Event werden, sondern schön gemütlich am Tag der Entlassung, der ein Wochentag war(seine Eltern sind beide verstorben, meine Wohnen in der Nähe von Berlin und mit seinen Geschwistern ist das Verhältnis seit dem Tot der Mutter schwierig), danach gabs ne Woche Urlaub bei meinen Eltern(sehr entspannend und sehr kostengünstig) Zweitens. Haben wir bis zu diesem Tag genau 10 Tage von unserer Ehe auch für uns gehabt, den Rest war er im Krankenhaus, 10 Tage nach der Hochzeit. Sorry, aber so wie ich das gesehen habe, kannst du das in keinster Weise nachvollziehen, da du Single bist.
    Drittens. Hatte ich auch schon erwähnt, das wir ein dickes Minus auf dem Konto haben und versuch mal zu feiern, wenn der Dispo erschöpft ist und du 4 Kredite am A.... hast. Unsere sehr teure Wohnung ist unser Luxus, wir wollten uns den leisten zu unserer Hochzeit, danach im Krankenhaus hätte sie uns beinahe das Genick gebrochen.
    Viertens, hatte ich ebenfalls schon erwähnt, das wir keine Partytypen sind, wir wollen unsere Ruhe haben und uns einfach nur freuen.
    Und Fünftens und leztens. Ist der ganze Spaß 3/4 Jahr her, es ist müßig jetzt noch Tipps zu geben wie wir es bei den nötigen finanzielllen Mitteln hätten machen können.
    Es war vielleicht gut gemeint, aber unbrauchbar für uns. Danke trotzdem.
    LG Peggy

    Immer lächeln, das Leben ist schon ernst genug.
  • Posted: 07.04.2006, 09:12
     
    Hoffmanns
    rank:
    Gern Schreiber Gern Schreiber
    registered:
     March 2006
    Status:
    offline
    last visit:
    08.06.06
    Posts:
    42
    Hallo Birgit,
    das wurde uns so alles nicht gesagt. Das mit deinem Schwiegervater icon_eek erstaunt mich jetzt wirklich. dann ist Uwes Opa ja doch nicht aus der Geschichte raus gewesen.
    Also wenn du mich jetzt sehen könntest, dann würde ich jetzt icon_eek icon_eek icon_eek so aussehen. ich bin wirklich erstaunt, das hatte uns niemand gesagt. Wir können zwar jetzt nichts mehr zu ändern( da die Verwandten sich nicht doch plötzlich noch vermehren, aber erschütternt ist es jetzt doch für mich, wie schlecht selbst die "Spezialisten" sich damit auskennen. Wenn man damit erstmalig überhaupt konfrontiert wird, verläßt man sich doch blind auf die Ärzte, die haben Studiert, wie wissen doch was sie tun. Tja und beschäftigt man sich damit dann länger, ist es ein Schock nach dem anderen wie wenig die "Götter in Weiß" wirklich wissen. Ich werde bei der unserem nächsten Termin die Ärzte danach nochmals fragen, jetzt weiß ich ja, wann sie mir Murks erzählen und wann nicht! Da bin ich ja jetzt mal gespannt.
    Seht ihr, ohne euch, hätten wir das nie erfahren und hätten weiterhin geglaubt, was die Ärzte uns sagen. Schön doof, manchmal icon16
    LG Peggy

    Immer lächeln, das Leben ist schon ernst genug.
  • Posted: 07.04.2006, 17:52
     
    Hoffmanns