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Zum aktuellsten Beitrag
Anti-CEA-Radioimmuntherapie
  • verfasst: 22.04.2006, 20:37
       
    kasey
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    Hallo,

    Eine Nachricht der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. vom

    03.04.2006 - Metastasiertes medulläres Schilddrüsenkarzinom:


    Anti-CEA-Radioimmuntherapie stabilisiert Erkrankung

    Bisher steht zur Therapie metastasierter medullärer Schilddrüsenkarzinome keine effektive Therapie zur Verfügung. Eine Radioimmuntherapie mit einem bispezifischen monoklonalen Antikörper gefolgt von einem 131I-markierten Hapten zeigte nun günstige Ergebnisse.

    Insgesamt erhielten 29 Patienten mit fortgeschrittenem, progredientem medullärem Schilddrüsenkarzinom eine zweischrittige Radiommuntherapie: Nach der Gabe eines bispezifischen gegen CEA (karzinoembryonales Antigen) und DTPA-Indium (Diethylenetriaminepentaacetsäure-Indium) gerichteten monoklonalen Antikörpers wurde vier Tage später ein mit radioaktivem Iod markiertes bivalentes Hapten appliziert.
    Das Gesamtüberleben der behandelten Gruppe wurde mit den Daten von 39 zur gleichen Zeit betreuten, untherapierten Patienten mit ähnlicher Prognose verglichen.

    Bei den Hochrisiko-Patienten (Serum-Calcitonin-Verdopplungszeit < 2 Jahre) war das Gesamt-Überleben in der behandelten Gruppe signifikant länger als in der unbehandelten (im Median 110 vs. 61 Monate). Die Hauptnebenwirkungen waren hämatologischer Natur.

    Die Autoren schlussfolgern, dass diese ‚vorgezielte’ (pretargeted) Radioimmuntherapie eine langfristige Stabilisierung der Erkrankung bei
    Hochrisikopatienten mit metastasiertem medullärem Schilddrüsenkarzinom erzielt hat.
    Mit Verweis auf:
    http://www.jco.org/cgi/content/abstract/JCO.2005.04.4917v1?etoc

    Survival Improvement in Patients With Medullary Thyroid Carcinoma Who Undergo Pretargeted Anti-Carcinoembryonic-Antigen Radioimmunotherapy: A Collaborative Study With the French Endocrine Tumor Group
    Autoren:
    Jean-François Chatal *, Loïc Campion , Françoise Kraeber-Bodéré , Stephane Bardet , Jean-Philippe Vuillez , Bernard Charbonnel , Vincent Rohmer , Chien-Hsing Chang , Robert M. Sharkey , David M. Goldenberg , and Jacques Barbet



    Eberhard, bitte sei mir nicht böse das ich den Text frech kopiert habe, leider fehlt mir momentan der Antrieb und die Zeit mit eigenen Worten das Ganze zu formulieren und nur den Link reinkopieren geht auch nicht da ich das nur mit einem DOC-Check-passwort lesen kann und das kriegen nur medizinische Kräfte bzw. Ärzte! Leider habe ich mit meinem DOC-Check-passwort nicht überall Zugang, bin ja kein Arzt,aber immerhin nutzt mir mein erlernter Beruf bei vielen Dingen!

    Liebe Grüsse
    Lydia





    editiert von: kasey, 24.04.2006, 09:05 Uhr

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 23.04.2006, 21:01
     
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    Hallo Lydia,

    wer hat die Studie durchgeführt, weißt du das vielleicht auch.
    Liest sich ja insgesamt erstmal gut!!

    LG Bärbel
  • verfasst: 24.04.2006, 07:48
       
    kasey
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    Hallo Bärbel,

    nein, leider nicht, bin schon am rumsuchen diesbezüglich! Gestern abend hab´ich was in PubMed gefunden, da gings aber um ein CEA-Szintigramm von 1996(!!!), desweiteren ist diese Art Therapie wohl auch eine Möglichkeit zur Metastasenbekämpfung bei Dickdarmkarzinom...., ich fand aber nix zum MTC.... Seltsam nicht....

    Ich weiss nur das in Frankreich was in der Art läuft unter Prof. Chatal in Nantes oder so ähnlich...(Katja sprach das doch auch mal an), aber obige Studie lief ja um die 10 Jahre, wenn ich jetzt vom Überleben von 110 Monaten ausgehe??? Also wird das nichts aktuelles sein, so gesehen...

    Ja, klingt ganz gut, aber für mich persönlich wahrscheinlich keine Alternative da mein CEA ja "nur" leicht erhöht ist, nicht wie bei den anderen hier im mehrfachen Hunderter Bereich....

    Liebe Grüsse
    Lydia






    editiert von: kasey, 24.04.2006, 09:13 Uhr

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 24.04.2006, 08:07
       
    kasey
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    Bärbel,
    nochmal ich, hab´jetzt erst gesehen dass unter dem Text ein Link stand, hab ihn oben noch dazukopiert!
    Sieht so aus dass das in Frankreich lief (eine Gemeinschaftsstudie?) unter diesem Prof. Chatal, seine E-mailadresse ist auch angefügt!
    Mmmh, ob so eine Studie wohl irgendwo in Deutschland läuft???

    Lydia





    editiert von: kasey, 24.04.2006, 09:15 Uhr

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 24.04.2006, 08:18
     
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    Hallo Lydia,

    für mich ist es - bis jetzt zumindest - auch keine Alternative. CEA ist auch nur diskret erhöht, aber man weiß ja nie?!
    Dafür hat man bei mir letzte Woche echoarme Arreale in der linken Schilddrüsenloge entdeckt. Werde jetzt erst im Mai nach Frankreich fahren und es mir gut gehen lassen, danach werde ich überlegen ob ich aktiv werde oder abwarte. Da mein Calcitonin seit OP zwar langsam - aber stetig - ansteigt und der "Knoten", der lt. DKFZ Narbengewebe seien sollte, sich vergrößert hat, komme ich natürlich ins Grübeln.
    LG Bärbel
  • verfasst: 24.04.2006, 20:40
       
    Liselotte
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    Hallo Bärbel

    Das sollte abgeklärt werden.

    Mit freundlichen Grüssen
    Liselotte

    Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres
  • verfasst: 25.04.2006, 07:24
       
    kasey
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    Hallo Bärbel,

    mmh, wie wärs nach Deinem Urlaub mit einem Octreoscan? Vielleicht würde dieser zeigen ob da was bösartiges ist? Oder schlicht und einfach ein CT?
    Na, Deine Ärzte werden schon wissen was zu tun ist und Du auch!

    Viel Erholung in Frankreich und grüble nicht zu viel!

    Lydia

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 25.04.2006, 13:19
     
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    Hallo,

    Hab im Augenblick noch andere Baustellen - Zahnarzt hat mir bei der Wurzelbehandlung den Kiefer durchbohrt , und ich hoffe, dass das mit Frankreich klappt !! Überlege ob ich die Nachsorge von Heidelberg nach Essen oder Düsseldorf verlege.
    Werde mich nach Frankreich mal erkundigen wo ich hier in der Nähe ein Octreoscan machen lassen kann.

    Nein mit dem Grübeln, das hält sich in Grenzen, manchmal glaube ich sogar, dass ich alles ein wenig leicht händele.

    LG Bärbel
 

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