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Zum aktuellsten Beitrag
Größe kalter Knoten=Tumorgröße?
  • verfasst: 20.06.2006, 18:19
     
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    Ihr Lieben,
    mich beschäftigt die Frage, ob mein vormals festgestellter kalter Knoten mit ca. 1 cm Größe tatsächlich nun gleichzusetzen ist mit einem 1cm großen MTC. Nach dem Grading ist das bei mir ja so gemacht worden, Knotengröße war 1,1 cm = pT1. Ich hatte mehrmals gefragt, ist der Knoten jetzt der Krebs und man hatte mir im Krankenhaus dies bestätigt. Und man sagte mir auch, da der Krebs ja sehr langsam wächst, ich hätte ihn wohl mindestens 5, wenn nicht sogar schon 8-10 Jahre.
    Hm, sind die ersten Krebszellen also in der SD entstanden und dann zum Knoten gewachsen und es ist nicht - wie ich häufig gelesen haben - ist ein bestehender Knoten entartet? Was war zuerst da: Henne oder Ei/Krebs oder Knoten?
    Im Form der SD-Losen hatte ich nun von Beate gelesen - jemand hatte einen großen kalten Knoten und war dann "nur" nach der Krebsdiagnose pT2 - dass der Pathologe auch tatsächlich nachschaut, wie groß denn der Krebs innerhalb des Knotens denn nun wirklich ist und dass danach das Grading gemacht wird. Ich hatte bei meinem OP-Bericht nicht den Eindruck, dass man genau geguckt hätte, wieviel Turmoranteil der Krebs ausmacht.
    Weil, da fällt mir auch Lydia ein, wenn gar keine Anzeichen für einen Krebs da sind und in der Pathologie lediglich ein (kalter) Knoten untersucht wird, woher wollen die dann wissen, dass sich da irgendwo eine Krebszelle verbirgt? Wo ist die Gradwanderung zwischen einer einfachen c-Zell-Hyperplasie (macht ja keinerlei Beschwerden, kann man nur feststellen, wenn man danach sucht) und den ersten Krebszellen? Oder gibt es eine Art c-Zell-Hyperplasie bei Zellen außerhalb der SD? Wenn doch nur die C-Zellen das Calcitonin herstellen, müssen doch tausende von C-Zellen im Körper diese Aufgabe übernehmen, wenn man keine SD mehr hat. Lydia, Du weißt es doch sicher aus eigener Sache: muss den hohes Calcitonin immer bedeuten, dass Metastasen da sind? Wenn man der Medizin glauben schenken mag, dass die Höhe des Calcitonin mit der Größe des Tumors einhergeht, ja wie groß müssen denn die Metastasen bei all den Menschen sein, die so extrem hohe Werte haben???? Kohlkopfgröße???
    Sagt mir doch Eure Einschätzung mal. Meine Gedanken schwirren im Kreis.....
    LG
    Eure Birgit(le)
    icon_rolleyes


    Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte.
    Da traf ich auf einen, der keine Füße hatte.
  • verfasst: 21.06.2006, 10:27
       
    kasey
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    Ich versteh Dich jetzt nicht ganz,
    also C-zellen sind in der SD vorhanden, ein paar evtl. noch in der Bauchspeicheldrüse!

    Hohes Calcitonin kann auch eine Menge Mikrometastasen bedeuten, genau das kann bei mir der Fall sein und den Markerwert verursachen und sehen tut man sie trotzdem nicht!

    Jaja, meine Geschichte, darf gar nicht dran denken!
    Normalerweise ist ein kalter Knoten NICHT identisch mit der Grösse des Tumors!
    Im kalten Knoten kann ein Anteil Tumor sein und dieser muss bei der Histologie gefunden werden und darum sollte der Knoten scheibchenweise und mit speziellen Einfärbungen untersucht werden!
    Was bei mir schief lief- keine Ahnung!

    Ich muss wieder aufhören

    Liebe Grüsse
    Lydia



    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 23.06.2006, 18:13
     
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    Hi Lydia,
    ich bin nur im Internet darüber gestolpert, dass die Höhe des Calcitonins mit der Größe des Krebses einhergeht. Ich habe von Fallbeispielen gelesen, wo ein MTC etwa 2,5 cm groß war und das Calcitonin bei etwa 500. So, da bin ich nur ins Rechnen gekommen - und da dachte ich an Deine Werte (auch wenn Sie bei Dir ja fallen und niedriger werden, was ja toll ist!!!). Wenn das Calcitonin schon wie bei Dir über die 1000 geht, ja wie groß müsste denr der irgendwo vorhandene Krebs dann noch sein??? Oder gibt es hunderte von Mini-Tumore (aber die Anhäufung müsste man doch sehen!)
    Ich kriege das nicht in meinen Kopf.
    Und so dachte ich, dass es vielleicht noch irgendwo anders außer der SD diese C-Zellen gäbe, die weiter munter Calcitonin bilden.
    Das da damals bei Dir nichts gefunden wurde (oder verpennt wurde), lässt mich echt nicht los. Und Du hast ja schon Licht ins Dunkle gebracht, wie ich lesen konnte.
    Es soll einenen neuen Tumormaker fürs medulläre geben, habe jetzt gerade den Namen nicht parat. Weiß auch nicht genau, wer den ausgegraben hat.
    Egal, Superschönes Wochenende und wer schon Sommerferien hat wie wir in NRW "Schöne Ferien"
    Eure
    Birgit(le)

    Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte.
    Da traf ich auf einen, der keine Füße hatte.
  • verfasst: 23.06.2006, 19:38
       
    kasey
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    Hallo,

    Du meinst meinen Beitrag bei Harald im SD-krebsforum- stimmts?

    Ich habe momentan noch nichts unternommen, aber - ich werde, da ist eine neue Teilnehmerin- bei der wurde der Krebs auch übersehen (papilär), jetzt hat sie mit Knochenmetastasen zu kämpfen. Wenigstens bekommt sie aus der Versicherung des Pathologen eine Rente- nach Gericht usw.....

    Mal sehen...., vielleicht lasse ich meine Histo auf eigene Kosten doch noch irgendwo anders untersuchen, geben tut es sie ja noch wie ich nach Nachfragen herausfand- der Pathologe hat sie nochmal untersucht (der gleiche wie von 1990 kurios nicht), natürlich fand er nix...

    Glaube ich nicht!!!!

    Der hat schlicht und einfach die Stelle übersehen, wobei ich mittlerweile glaube das der Krebs nicht im kalten Knoten war bei mir (dieser war links), und rechts hatte ich eine kleine gräulichgefärbte Stelle, lt. Histologie, ich denke dass diese kleine Stelle der Krebs war, ich hatte ja zehn Jahre später rechts Lymphknotenmetastasen und links nichts...., also.....

    Nun gut....

    Einen neuen Tumormarker? Was soll das für einer sein? CEA ist der zweite für die medullären, der ist aber nicht neu und bei mir niedrig, also nicht aussagekräftig genug.

    Mikrometastasen sieht man eben auch nicht so leicht das ist das Problem..., aber auch grössere Metastasen lassen sich bei manchen Personen nur sehr schwer lokalisieren, ich denke das hängt auch mit dem Stoffwechsel derselben zusammen.

    Langsam wachsende Tumore wie ein MTC haben fast den selben Stoffwechsel wie der Rest der normalen Körperzellen und darum denke ich sind die so schwer zu finden weil man sie so schlecht von normalen unterscheiden kann.
    Wie kann ich z.B. einem Lymphknoten ansehen das er bösartig ist? Nur wenn er wächst und extrem grösser ist als andere, oder wenn er z.B. Somatostatin speichert, wie auch Organmetastasen das tun können- aber leider nicht müssen!

    Ich denke auch nicht das die Höhe des Calcitonins etwas über die Grösse des Tumors aussagt!

    Wir haben hier glaube ich schon einen Fall mit ziemlich niedrigen C. gehabt- und diese Geschichte ging nicht gut aus!

    Andersherum- sieh Dir unseren Vorsitzenden an (ist ers noch? German?), Werte um die 100000pg/ml oder Katja mit 150 000pg.

    Beiden gehts Gottseidank gut! Jedenfalls hatte ich den Eindruck bis jetzt!

    Du darfst das Ganze nicht an dem Marker messen, aussagekräftig ist auch wo die Metastasen sitzen!
    Knochenmetastasen sind blöd- töten aber einen selten (hab ich mal gelesen), wohingegen mit Lebermetastasen oder Lungenmetastasen nicht so zu spassen ist....

    Nein, die C-zellen sind eigentlich nur in der SD!

    Es gibt schon Calcitoninome der Bauchspeicheldrüse (eine Frau hab ich in Halle kennen gelernt, die hatte Lebermetastasen eines solchen), aber ich finde da nichts im Netz grossartig drüber, also extrem selten wohl.

    Die Frau hatte einen sehr niedrigen C- wert, überhaupt nicht mit uns zu vergleichen, aber der Tumor ist ziemlich schnell gewachsen!

    Ansonsten-
    wäre C. wohl nicht der Tumormarker fürs MTC wenn C. noch irgendwo anders, als in der SD, produziert werden würde.

    Liebe Grüsse
    Lydia



    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
 

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