Achtung: lange Geschichte!
Hallo ihr Lieben,
ich heiße Dana, bin 24 Jahre alt und wohne in Leipzig.
Ich wurde heute Morgen mit der Verdopplung meines Calcitoninspiegels seit Juli konfrontiert und liege mit 3,2 über dem Grenzwert, der laut Labor bei 2,8 festgelegt ist. Da ich absolut keine Ahnung vom Gebiet habe, kenne ich die Einheit dessen nicht.
Inzwischen habe ich mich etwas beruhigt und nun kommen mir einige Fragen in den Sinn.
Aber erstmal etwas zu meiner Krankheitsgeschichte ( nur auf die
SD bezogen

)
Vor ca. 5 Jahren spürte ich in den Wangen eine Verdickung und ging zum Zahnarzt, weil ich auf die Entzüngung eines Zahns tippte. Der sprach von
Lymphknoten und schickte mich zum Hausarzt, der zum Onkologen, der zum
Radiologen und fortan war mein Leben von Arztbesuchen bestimmt.
Gefunden wurden, je nachdem, welchen Arzt man fragte: ein kalter Knoten, ein normal arbeitender Knoten, eine echoärmere Zone, etc.
Wegen der auffälligen Lymphknoten wurde einer entnommen- ohne Befund.
Im Sommer ´05 lies ich mir wegen ständiger heftiger Entzündungen die Mandeln rausnehmen-
pathologisch ebenfalls ohne Befund.
Das Ganze machte mich mürbe und ich ging unregelmäßig zu den obligatorischen Vermessungen meines Knotens, der inzwischen 1 cm leicht übersteigt. So genau weiß man das ja nie, aber so groß/ klein ist er wohl schon seit der ersten Vermessung vor Jahren.
Inzwischen habe ich heftig unter Atemnot zu leiden und deswegen habe ich den umfangreichen Testzyklus wieder angefangen.
Im Juli redete mir "meine" Endokrinologin gleich beim ersten Termin ein, ich sollte die SD möglichst bald vollständig entfernen lassen, in Schkeuditz.
Das kam mir komisch vor und die Hausärztin riet mir, ruhig zu bleiben, eine Provokation mit
Thyroxin zu versuchen, um die leichte Vergrößerung zu behandeln und ansonsten zu beobachten. Das schien mir logisch und ich entschied mich gegen die Total-
OP, heute war der Termin, der nun vierteljährlich folgen sollte.
Nächte Woche soll die Calcitoninstimulanz getestet werden und dann hab ich Mitte November (!) einen Termin zu dessen Auswertung. Ich will ja nicht unnötig Panik verbreiten, aber sollte man nicht in Anbetracht der Lage, die ich weiß Gott nicht wirklich einschätzen kann, sich etwas weniger Zeit dabei lassen?
Ich habe nämlich nach all den Jahren das starke Gefühl, dass ich bereits zuviel abgewartet habe.
Ich habe mir nun überlegt, nicht ewig zu warten, bis mir die Gnade widerfährt den 100. Termin zur Besprechung zu bekommen, sondern, besonders weil die Ärztin schon im Juli die Messer wetzte, das Teil so schnell wie möglich loszuwerden.
Dazu interessieren mich eure Meinungen, da ihr euch mit der Lage besser auskennt.
Außerdem wüsste ich gern, wo ich das machen lassen sollte, hier in der Nähe oder in Sachsen- Anhalt, weil ich da mein Kind unterbringen könnte währenddessen.
Was ist mit Schkeuditz, sind die gut oder mag meine Ärztin die aus nicht- nachvollziehbaren Gründen?
Sollte ich aufgrund der Vorgeschichte gleich ( mit einem Abwasch sozusagen ) die Lymphknoten gleich mit entfernen lassen ( furchtbare Vorstellung )?
Meiner Mutter wurde die SD vor einigen Jahren als Knotenkonglomerat von 240 g rausgenommen, die allerding nicht bösartig sein sollte.
Wie finde ich raus, ob wir es mit dem erblichen Typus zu tun haben und- das ALLERWICHTIGSTE- ob mein Kind auch davon betroffen ist?
Zur
OP- Meine Mutter sprach von einem Gefühl "als hätten sie dir den Hals abgeschnitten". Ist das wirklich so? Wehleidig bin ich nicht grade, aber ich möchte schon mir realistischen Vorstellungen dahin gehen...
Erstmal vielen Dank für´s Zuhören, mir ist jetzt schon besser.
Dana