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  C-Zell-Karzinom e.V. - Hilfe zur Selbsthilfe Hallo Gast | [ Registrierung | Anmelden ]  
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Zum aktuellsten Beitrag
Krebskrank - aber doch alles nicht so schlimm!?
  • verfasst: 13.10.2006, 09:30
       
    Thommy1412
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    Hallo!

    Hier nun mein Erfahrungsbericht mit dem C-Zell-Karzinom:

    Seit ca. 2002 leide ich an Vitiligo (auch Weißfleckenkrankheit genannt). Es handelt sich dabei um eine Depigmentierung verschiedener Hautareale, bei mir hauptsächlich der Hände. Im Juni 2005 begab ich mich also in Behandlung bei einem "Spezialisten" in der Nähe von München. Dieser verschrieb mir eine Vielzahl von Pülverchen und Vitaminen. Das Ergebnsi war nahezu null. Anfang 2006 sprach mich mein Schwager (der ebenfalls an Vitiligo LITT) an und erklärte mir, dass sein Hautarzt ihn über eine Salbe (Protopic) informiert habe. Diese werde für die Behandlung von Neurodermitis eingesetzt, habe aber als "Nebenwirkung" eine Repigmentierung zur Folge. Natürlich vereinbarte ich einen Termin mit diesem Hautarzt, der mir selbiges bestätigte und mir Protopic verschrieb (diese Salbe wirkt tatsächlich). Gleichzeitig nahm er mir jedoch auch Blut ab und erklärte mir, dass es auch Vermutungen gibt, dass die Vitiligo auf eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse zurück zu führen sei.

    Rund 3 Wochen nach Blutabnahme erhielt ich einen Anruf vom Hautarzt, der mir nahe legte, mich mit einem Schilddrüsenspezialisten in Verbindung zu setzen, da meine Blutwerte geringfügig anormal seien.

    4 Wochen später war ich beim Schilddrüsenspezialisten. Die Ultraschalluntersuchung zeigte ein "seltsames" Bild mit einer Vielzahl vergrößerter Lymphknoten bei vergrößerter Schilddrüse links wie rechts. Das Szintigramm zeigte einige heiße Knoten. Eine Punktion wurde an einem Knoten links durchgeführt.

    Eine Woche später die (vorläufige) Entwarnung: Keine Anomalien. Jedoch stand die Frage im Raume, ob überhaupt der Knoten "getroffen" wurde. Die Blutwerte waren relativ normal. Auf Empfehlung der Ärztin wurde jedoch ein weiterer Knoten punktiert.

    Danach ging es erst einmal in den Urlaub. icon_biggrin

    Nach der Rückkehr aus dem Urlaub fand ich einen Anruf meiner SD-Spezialistin vor mit der Bitte um Rückruf. Mit einem flauen Gefühl im Magen rief ich einige Tage später zurück. Die Frage: Wann können Sie vorbei kommen. Gegenfrage: Wann passt es. Antwort: Jetzt gleich? Dazu muss man wissen, dass ich Privatpatient bin, doch dazu später.

    Es war der 15.08.2006 und ich fuhr unverzüglich in die Praxis. Dort eröffnete man mir, dass die letzte Punktion den Verdacht auf Neoplasie der Schilddrüse begründe. Sofort wurde mir die weitere Behandlung erläutert: Entfernung der kompletten Schilddrüse und danach Radiojodtherapie. Gleichzeitig wurde mir mitgeteilt, dass man bereits einen Termin bei Prof. Dr. Scheumann in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) vereinbart habe. Dieser Termin sei am 16.08., also nur einen Tag später.

    Noch am gleichen Abend wurden alle Untersuchungsergebnisse nebst Arztbrief zusammengestellt, die ich am Morgen des 16.08. abholte. Damit ab zum Prof. Dort gab es erst einmal Entwarnung. Zwar wurde mir zur OP geraten, doch ging Prof. Scheumann erst einmal von einem entzündlichen Prozess der SD aus. Wir sprachen also über eine zumindest teilweise Entfernung der Schilddrüse, bzw. eines Schilddrüsenlappens. Bei entsprechendem Befund würde dann ggfls. auch weiter operiert werden.

    Zum Schluss vereinbarten wir einen OP-Termin: 21.09.2006.

    Am 18.09. erhielt ich einen erneuten Anruf meiner Schilddrüsenspezialistin: Der Calcitoninwert lag vor: 789, ALARM! icon_confused

    Ihre Empfehlung: Vor der OP unbedingt noch ein CT machen lassen. Am 19.09. rief ich also in der MHH an und bestätigte, dass ich am 20.09. zur stationären Aufnahme kommen werde. Gleichzeitig sprach ich die zuständigen Personen darauf an, dass unbedingt noch ein CT gemacht werden solle. Dies wurde mir bestätigt.

    Am 20.09. Antritt in der MHH. Zuerst Gespräch mit Prof. Scheumann unter Berücksichtigung des erhöhten Calcitoninwertes. Auch hier erst einmal wieder Entwarnung. Er ging noch immer von einer entzündlichen Veränderung (Hashimoto?) aus, konnte jedoch auch ein medulläres Karzinom nicht ausschließen. Danach die komplette Prä-operative Tretmühle: Lungenfunktion, CT, Thoraxaufnahme, großes Blutbild, HNO. Das beschäftigt einen erst einmal einen Tag lang. Wer die MHH kennt weiß, dass man reich würde, wenn man Kilometergeld bekäme.

    Aufmunternd war meine Unterbringung: Als Privatpatient im Einbettzimmer war ich in der Transplantationschirurgie untergebracht. Wenn einem Patienten auf dem Flur begegnen, die 25 Jahre an der Dialyse hingen und eine neue Niere bekommen haben, ist das ziemlich motivierend und aufmunternd. Auf einer solchen Station wird Leben geschenkt.

    Am Abend des 20.09. noch einmal letztes Gespräch: Es wird auf jeden Fall die Schilddrüse entfernt. Sollte der Schnellschnitt ein entsprechendes Ergebnis liefern, wird weiter ausgeräumt. Man sprach davon, dass dann der Schnitt bis zum Ohr erweitert werden könne. Nun denn, man glaubt ja nicht, dass es einen treffen wird. Also in Ruhe Abend essen und abwarten.

    Um 10.30 h am nächsten Morgen ging´s los: Brustkorb rasieren, Beruhigungspille, OP-Hemdchen und ab ins Bett. Von der Wirkung der Pille habe ich nichts mitbekommen. Ich war ziemlich gut drauf und habe alles vollkommen klar mitbekommen. Ab in den OP. Dort noch 15 Minuten gewartet und dann rauf auf den OP-Tisch. Zugang gelegt. Nett mit den Pflegern und Anästhesisten gesprochen - und weg.

    18.00 h: Aufwachen auf der Intensivstation. Ein Griff an den Hals. Der Verband geht bis zum Ohr. Sch....! icon_confused

    Kurze Zeit später kommt der Prof.: Es war in der Tat ein medulläres Karzinom. Dieses wurde komplett entfernt incl. Lymphknoten. Aber man ist ziemlich sicher, alles erwischt zu haben. Und weg war er.

    Also Krebs. Da ist man 40 Jahre "alt" und hat Krebs. Alle Recherche im Internet ergabe: Heilungschance zwischen 7 (!!!) % und 60 %. Nicht gerade motivierend. Aber ich bin Optimist, also abwarten, was genau vorlag. Insgesamt fühle ich mich körperlich ganz gut, die Stimme ist angegriffen. Auch das linke Augenlid geht nicht mehr so weit auf und die linke Schulter ist ziemlich taub. Insgesamt habe ich 3 Drainagen liegen.

    Die Nacht ist die Hölle: Neben mir liegt ein Patient an der Beatmung. Ich selbst kann nur auf dem Rücken liegen. Immer wieder wache ich von meinem eigenen Schnarchen oder vom Geräusch der Beatmungsmaschine nebenan auf. Wenn ich viel schlafe, ist es vielleicht eine Stunde. Am Morgen die ersten Mobilisierungsversuche: Leider gescheitert. Sofortiger Schwindel und wieder zurücklehnen.

    Am späten Vormittag geht es endlich zurück auf Station. Weitere Infos über Art und Umfang des Karzinoms liegen mir zu diesem Zeitpunkt nicht vor. Im Laufe des Tages bemühe ich mich, wieder auf die Beine zu kommen - mit Erfolg. Die ersten Schritte gelingen. Ein Blick in den Spiegel zeigt ein erschreckendes Ergebnis. Unser Jüngster meint einen Tag später, dass ich aussehe wie ein Monster: Schwellungen bis zum Gesicht hoch. Schrecklich.

    Ich bekomme Unmengen von Medikamenten (Calcium, L-Thyroxin, Bocatriol, Mobec.....) Aber ich werde jeden Tag fitter.

    Sorgen bereitet uns der extreme Abfluss von Lymphflüssigkeit. Am 24.09. verliere ich 4 Liter durch die Drainage. Am 25.09. der Entschluss: Ich muss noch einmal unters Messer. Es wird auch höchste Zeit. So viel Flüssigkeitsverlust kann ich nicht ausgleichen und mein Körper spielt verrückt. Extreme Schweißausbrüche, verbunden mit einer zunehmenden Schwäche machen sich breit.

    26.09.: Gleich morgens OP. Um 10.00 h werde ich auf der Aufwachstation wach und fühle mich gut. Um 11.00 h bin ich wieder auf Station. Und von nun an geht es nur noch bergauf.

    Die Entlassung erfolgt am 29.09., nachdem ich über die Drainage nur noch 150 ml Wundflüssigkeit pro Tag verliere.

    Im Entlassungsbericht vom 29.09. steht:
    Medulläres Schilddrüsenkarzinom mit ausgedehnter lymphogener Metastaierung in K I a/b und III 12 von 44 LK positiv (pT1, pN1a, M0).

    Aussagen vom Prof: "Sie haben Glück gehabt. 6 Monate später und es wäre kritisch geworden. Und noch ein wenig später und wir hätten Ihnen nicht mehr helfen könen. Vielleicht werden Sie jetzt noch 3 oder 4 Folgeeingriffe haben, aber es gibt keinen Grund, warum Sie nicht eine normale Lebenserwartung haben sollten."

    Meine Gedanken hierzu:
    SELTSAM! Da wird überall von - sagen wir es mal so - eher "mäßigen" Überlebenschancen gesprochen, von Unheilbarkeit und mein Arzt ist nach der OP bei mir ganz anderer Meinung. Kurz vor meiner Entlassung werden noch ganz viele Folgetermine für mich vereinbart: In der Nuklearmedizin zur Nachsorge und zur DNA-Analyse, in der Phoniatrie (wegen der Stimme) und natürlich in der Viszeralschirurgischen Ambulanz zur Kontrolle der Wundheilung. In der Nuklearmedizin werde ich noch "ermahnt": Geben Sie nichts auf die Infos im Internet (seltsam, habe ich doch gar nicht erwähnt). Die dort gemachten Aussagen sind nicht repräsentativ. Außerdem hängt bei diesem Karzinom die Heilungschance ganz erheblich davon ab, wo operiert wurde.

    Die weitere Entwicklung:
    In dieser Woche wurde mir Blut abgenommen zur ersten Bestimmung des Calcitoninwertes. Außderdem wurde ein Pentagastrintest "angedroht". icon_eek Auch für die DNA-Analyse wurde mir Blut abgenommen. Nun heißt es wieder: 3 Wochen Warten und Zittern, was der Calcitoninwert sagt. Meine Hausärztin stellt meine Hormonwerte ein und in der Viszeralchirurgischen Ambulanz war ich auch wieder. Meine Narbe ist ziemlich rot. Also bekomme ich präventiv Antibiotika. Das hilft massiv, die Schwellung zu reduzieren. Nur die Rötungen haben sich noch nicht verringert. Hoffen wir, dass das auch bald kommt. Das macht mir doch ein wenig Angst. Denn wie sagte der Prof? Eine Entzündung in diesem Bereich wäre eine Katastrophe. Na danke auch. Mit diesem Prof kann sicher nicht jeder umgehen. Wer es aber gerne brutal ehrlich mag und damit umgehen kann, ist sicherlich gut "bedient".

    Heute ist der erste Tag, an dem meine Stimme wieder recht gut zu verstehen ist. Das ist doch schon mal was. Also bin ich guter Hoffnung, dass es auch hier schneller als erwartet bergauf geht. Mein Augenlid und die Pupille sind auch wieder fast normal. Und das Gefühl in der Schulter kehrt auch zurück. Alles in allem bin ich doch ziemlich zufrieden, wenn nur die Unsicherheit nicht wäre: Ist wirklich alles raus? Wie groß ist die Gefahr, dass sich doch noch Metastasen bilden?

    Zum Schluss noch einige Worte zum Privatpatientenstatus:
    Wer die üblichen Wartezeiten kennt, wird sich vielleicht über meine schnelle Behandlung wundern. Als Versicherungsmakler habe ich schon vor Jahren eine Private Krankenversicherung gewählt, bei der ich optimale Leistungen bekomme. Das zahlt sich jetzt aus. Denn ich kann mir nicht nur die Ärzte aussuchen, die mich behandeln (bei diesem Karzinom von großer Bedeutung), sondern habe auch quasi keinerlei Wartezeit. Das lässt sich mit Geld nicht bezahlen. Ich bin heute sicherer denn je: In Deutschland gibt es eine Zweiklassenmedizin. Und ich habe das Glück, auf der "richtigen" Seite zu stehen.

    Nach Aussagen der Klinik gibt es nur wenige auf diese Krebsform spezialisierte Zentren in Deutschland. In Heidelberg sollen bisher wohl rund 600 OPs durchgeführt worden sein, in Hannover rund 400. Auf Platz 3 folgt dann wohl Münster mit rund 70 OPs. Aus der Anzahl der OPs lassen sich natürlich auch Rückschlüsse über die Erfahrung der Zentren bilden. Das sind natürlich alles Dinge, die man erst später erfährt. Insofern kann ich von Glück reden, zufällig die richtigen Ärzte gehabt zu haben. Alles in allem kann ich Prof. Scheumann jedoch nur empfehlen. Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt und bin mit dem Ergebnis (bis jetzt) sehr zufrieden.

    Natürlich treibt mich die Frage um: Ist mit der OP wirklich alles mehr oder weniger erledigt? Was meinte der Prof mit 3 oder 4 Folge-OPs? Was bedeutet das für mich? Woher nimmt er die Gewissheit, dass ich eine normale Lebenserwartung habe (schließlich habe ich einen Krebs, der insgesamt eine eher schlechte Prognose hat)?

    Mir bleibt nur, zu schauen, wass die Zukunft bringt - wie uns allen.

    Viele Grüße
    Thomas

    Ob Du meinst dass Du es schaffst oder meinst dass Du es nicht schaffst: Du hast auf jeden Fall Recht!
  • verfasst: 13.10.2006, 10:54
       
    kasey
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    Hallo und Willkommen!

    Danke für Deinen überaus informativen Bericht!

    Ich habe Dich ja bereits bei SD-krebs gesehen, schön dass Du zu uns gefunden hast.

    Mit der Aussage "ein halbes Jahr" meinter der Arzt wohl dass Du absolut unheilbar geworden wärest, aber nicht dass Du gestorben wärst. Oder wie hast Du das jetzt gemeint?

    Ja, leider hat dieser verdammte Krebs keine standardisierten Behandlungsmöglichkeiten ausser Operation.

    Demnächst startet aber eine hoffnungsvolle Studie, mit einem Angiogenesehemmer (Thyrosinkinaseinhibitor) es sieht so aus dass es jetzt endlich losgeht.
    Aber das ist ein anderes Thema!

    Weisst Du Deinen aktuellen Tumormarker? Wurde nochmal ein Pentagastrintest gemacht?

    Ich drücke Dir natürlich alle Daumen und die Zehen gleich mit dass bei Dir Ruhe ist und alles erwischt wurde!

    Im übrigen hast Du Prof. Dralle in Halle an der Saale vergessen, dieser ist die Nummer eins im Bezug aufs C-zellkarzinom als Chirurg!

    Nun- mit drei oder vier Folgeops meinte Dein Prof. wahrscheinlich dass man nicht alle Lymphknoten erwischt hat und man diese evtl. noch nachoperieren muss, aber dass hoffen wir natürlich nicht!

    Alles in allem hast Du einen Krebs der eine lange Lebenserwartung aufzuweisen hat, ob diese "normal" ist, ergibt die Zeit, dass kann Dir keiner sagen, und ja- verschwende nicht zuviel Gedanken dran. Auf der Strasse kannst Du genausoschnell überfahren werden, ich denke die Gefahr ist grösser!

    Geh auf jeden Fall regelmässig zu den Nachkontrollen!
    Das wars erstmal von mir,

    muss los.

    Bye
    Lydia












    editiert von: kasey, 13.10.2006, 13:01 Uhr

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 13.10.2006, 11:04
       
    Thommy1412
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    Hallo Lydia,

    Du triffst den Nagel auf den Kopf.

    Da die OP erst am 21.09. war, wurde die Blutentnahme für den Calcitoninwert erst am 10.10. vorgenommen. Also werde ich wohl bis Ende des Monats warten müssen icon_frown

    Danach werden wir dann den Pentagastrintest machen. Und erst dann bin ich mehr oder weniger "auf der sicheren Seite".

    Auch Dir weiterhin alles Gute! icon_wink

    Viele Grüße
    Thomas

    Ob Du meinst dass Du es schaffst oder meinst dass Du es nicht schaffst: Du hast auf jeden Fall Recht!
  • verfasst: 13.10.2006, 11:21
     
    gela
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    Hallo Thommy,

    Erstmal heisse ich dich auch in diesem Forum willkommen.
    Habe ja auch schon im SD-forum von dir gelesen.Hast schon einiges hinter dir und ich drücke dir auch weiterhin fest die Daumen.Es werden dir hier bestimmt noch einige schreiben und dir berichten.Ich muss Lydia Recht geben,Proffessor Dralle ist ein erstklassiger Spezialist.
    Also weiterhin alles Gute und halte die Ohren steif.

    Gruss Gela
  • verfasst: 13.10.2006, 14:47
     
    Bertram
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    Willkommen im Forum Thommy,

    ich schließe mich meinen Vorrednerinen an und werfe noch folgendes ein:

    Mit der Krankheit bist Du fast ein Exot und da ist es meines Erachtens nach egal ob man privat oder gesetzlich versichert ist. Auch der Otto Normalo wird schnell und unverzüglich behandelt.

    Gruß

    Sabine

    Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
    (Römische Weisheit)
  • verfasst: 14.10.2006, 08:20
       
    Thommy1412
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    Hi Sabine!

    Habe vielen Dank für die Willkommensgrüße.

    Hinsichtlich der Behandlungstermine muss ich Dir (leider) widersprechen: Mir liegen hier Aussagen von Mitpatienten vor, die 8 Monate auf einen Termin gewartet haben. Und vom Pflegepersonal der Station habe ich leider das gleiche vernehmen müssen.

    Beste Grüße
    Thomas

    Ob Du meinst dass Du es schaffst oder meinst dass Du es nicht schaffst: Du hast auf jeden Fall Recht!
  • verfasst: 14.10.2006, 08:25
       
    Thommy1412
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    Hi Gela!

    Auch Dir vielen Dank für die Willkommensgrüße.

    Was ich hinter mir haben, haben wir ja alle mehr oder wenig ähnlich "absolviert". Ab alles in allem zähle ich mich (noch) zu den eher glücklichen. Hoffen wir, dass es nach dem Calcitoninwerttest noch genauso aussieht.

    Auch Dir weiterhin alles Gute!

    Liebe Grüße
    Thomas

    Ob Du meinst dass Du es schaffst oder meinst dass Du es nicht schaffst: Du hast auf jeden Fall Recht!
  • verfasst: 14.10.2006, 13:57
       
    kasey
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    Hm,

    diese langen Wartezeiten sind aber wohl bei Krebsverdacht absolut deplaziert?! Bei einer "normalen" SD-Operation hätte ich Verständnis dafür, aber nicht bei Krebsverdacht.

    Bist Du sicher dass es sich bei diesen Leuten mit der langen Wartezeit um Krebspatienten handelte bei denen dieser Verdacht schon vor der Operation im Raum stand?

    Gruss und schönes Wochenende
    Lydia

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 14.10.2006, 16:56
     
    gela
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    Hi Thommy,
    ich kann da wiederum Lydia recht geben.Als mein Mann vor etlichen Jahren bei der Bundeswehr war,waren wir auch privat versichert,und ich wollte damals keine Bevorzugung.Ich hab auch das damals in den Praxen gesagt.Ich wollte das eigentlich gar nicht,das mich oder uns jemand bevorzugt.Aber ich kann da echt nichts dazu schreiben,als das wir für stinknormale Kassenpatienten super betreut worden sind.
    Du kannst unseren Bericht unter ich bin neu lesen,denn nicht ich sondern mein Sohnemann ist betroffen.Wir haben am Montag Nachsorge gehabt,und ich bin besser am bibbern,als mein Sohn,ich finde das toll wie er das meistert.Wir waren im Klinikum rechts der Isar,und ich konnte da keinen Unterschied,Kassenpatient oder Privatpatient bemerken.Wir hatten um 10 Uhr früh den Termin und die Ärztin hat uns trotz der vielen Leute sofort begrüsst und alles weitere in die Wege geleitet.War total positiv überrascht.Haben jetzt eine Wartezeit von einer Woche fast rum,und müssen nochmal eine Woche warten.Und mein jüngstes Sorgenkind ist 19 Jahre,und ist mit 14 in Halle operiert worden.

    Gela icon_rolleyes
  • verfasst: 14.10.2006, 18:36
     
    Bertram
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    Stampf-stampf ich komme schon wieder zu spät.

    Also Thommy,

    ich habe die allerbesten Erfahrungen in Halle gesammelt. Das war zu einer Zeit als die Station noch einen ziemlich kalten ersten Eindruck machte (vor der Sanierung). Allerdings wurden alle Patienten ausnahmslos gleich freundlich und mit einer Herzenswärme behandelt vom Schwestern- und Ärzteteam und dies wog das kalte Raumklima (damals stand 1 DDR-Eisenschrank für 4 Patienten im Zimmer usw.) dicke auf.

    Ferner wurde ich nach der 1. OP im Kreiskrankenhaus mit der Diagnosw med. SD-K. entlassen und hatte als Kassenpatient 5 Tage danach sofort ein Bett reserviert in der Uni Halle. Schneller geht's sicherlich auch nicht beim privat versicherten Patienten (Wochenende lag auch noch dazwischen).

    VG

    Sabine

    Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
    (Römische Weisheit)
  • verfasst: 14.10.2006, 19:40
     
    gela
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    Sabine mein Schatz,
    du sprichst mir aus der Seele.

    Gela
  • verfasst: 15.10.2006, 01:42
       
    Liselotte
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    Hallo Thomas

    Herzlich willkommen bei uns. Wer ich bin und was ich sonst noch habe kannst Du auf meiner HP nachlesen. Du wirst dort auch lesen können, dass ich bereits 19 Jahre mit dieser Krebsart lebe. Aber auch mein Aspergersyndrom könnte Dich interessieren.

    Mit freundlichen Grüssen
    Liselotte

    Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres
  • verfasst: 15.10.2006, 08:19
     
    Bertram
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    Dankedanke Gelachen SCHATZ hat ja schon lange Niemand mehr zu mir gesagt. icon_eek

    Aber Thommy,

    ist doch nun eigentlich egal ob es Menschen gibt die schnell dran kommen oder nicht. Wenn sich ein krebskranker Patient, der kassenärztlich versichert ist einfach so vertrösten lässt dann ist aus meiner Sicht etwas nicht in Ordnung. Er hat entweder den falschen Ansprechpartner als Arzt oder er müsste Eigeninitiative zeigen.

    Daher lass uns einfach diese Debatte beenden, Jeder hat seine eigenen Erfahrungen bis dato gesammelt und ich denke, dass wir hier als medulläre wissen worauf es ankommt, mit der Krankheit sind wir wie ich schon einmal formuliert habe Exoten und von daher schon für entsprechenden Ärzte ein ganz besonderes Patientenklientel.

    Sonntägliche Grüße sendet

    Sabine

    PS: Liselotte - 2.42 Uhr bist Du noch an der Tastatur?

    Unsere Mühe kann selbst unser Schicksal besiegen.
    (Römische Weisheit)
  • verfasst: 15.10.2006, 08:24
       
    Thommy1412
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    Hi Sabine!

    Da hast Du wohl Recht. Und Hartnäckigkeit zahlt sich im Zweifelsfall immer aus.

    Liebe Grüße
    Thomas

    Ob Du meinst dass Du es schaffst oder meinst dass Du es nicht schaffst: Du hast auf jeden Fall Recht!
  • verfasst: 15.10.2006, 09:50
       
    kasey
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    Hallo,

    ja Eigeninitiative ist wohl auch das ah und oh. Anfangs hatte ich so gut wie keine, aber das hat sich grundlegend geändert und bringt mich weiter als "warten" dass die anderen was tun. Da tut nämlich keiner was!

    Bye
    Lydia

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne