Grüßt Euch, Hallo Thommy,
nun, da ich mich nach erfolgreicher Wieder-Regiestrierung mit neuem Passwort auch wieder zur Wort melden darf: Thommy, auch von mir ein herzliches Willkommen!
Wir alle können nachfühlen, was für ein Schock es gewesen sein muss (oder immer noch ist), eine solche
Diagnose gestellt zu bekommen. Was nützt es da, wenn der Doc einem sagt, dass es eine sehr seltene Krankheit ist. Was soll daran tröstlich sein? Das war aber auch das einzigste, was ich meinem Doc "übelnehme". (Fand ich blöde den Spruch!)
Nach dem Verdacht auf ein
MTC durch meine Radiologin hatte ich ratz fatz einen
OP-Termin in einer Klinik in der Nähe, wo es eine
SD-Abteilung gab.Donnerstags war ich zur Konsultation beim Prof., dienstags drauf bin ich eingerückt. Mittwoch und Samstag operiert, Dienstag wieder entlassen. Juchhu, meine familie hatte mich wieder und das es einige Tage vor Weihnachten war, haben wir die Zeit genossen. Ich bin übrigens "popeliger" Kassenpatient, habe aber KEINEN Grund, etwas zu bemängeln.
Dein Leidensweg auch nach der
OP ist leider grauselig, das tut mir echt leid.
Wenn ich über meine Krankenhauszeit und Zeit danach denke, muss ich sagen: mir ging es (tschuldige den saftigen Ausdruck) saugut! Wenn ich nicht sowieso Urlaub gehabt hätte, wäre ich arbeiten gegangen. Nun ja, bei Dir war ja der Schnitt auch größer und die OP verhältnismäßig "größer", denn es wurden ja auch LK entfernt.
Wir waren sicher anfangs alle ziemlich kopflos, angesichts der Krebsdiagnose. Ich denke, da darf ich für viele andere mitsprechen. Aber wenn etwas Zeit darüber vergeht, wirst auch Du merken, dass man innerlich etwas loslassen kann. Dass die Angst vorm Sterben, die Sorge um die Familie ein wenig nachlässt- es wächst Gras über die Geschichte.....
Wenn nur die blöden Kontrolluntersuchungen nicht wären!
Ich hab da letztens einen Satz gelesen, der mir gefällt:
"Ich war traurig, weil ich keine Schuhe hatte. Bis ich einen traf, der keine Füße hatte."
Alles Gute
Deine Birgit(le)
editiert von: Birgitle, 17.10.2006, 16:58 Uhr
Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte.
Da traf ich auf einen, der keine Füße hatte.