Hallo Birgit, hallo Lydia und alle anderen,
ja, dem Netzwerk haben sich vor 5-6 Jahren die "MEN-1er" angeschlossen.
Die "MEN-2er", wie ihr schon sagtet haben sich dann vermutl. bei euch d.h.
dem
Verein MTC angeschlossen, sind da sicher auch sehr gut "aufgehoben".
Sie tauchen im Netzwerk nicht auf.
Ich finde es andererseits ein bißchen schade, daß diese beiden Patientengruppen
sich nicht gemeinsam zusammengeschlossen haben, da, beide Erkrankungen sehr
selten sind und die gleichen Ärzte aufgesucht werden (spezielle Endokrinolgen u.
endokr. Chirurgen). Gemeinsam, meine ich, kann man oft mehr erreichen.
Anderseits ist es entscheidend, daß Betroffene an die richtigen "Quellen" kommen
und nicht zu lange bei falschen Diagnosen u. Ärzten sind, die von der Sache nichts
oder wenig verstehen.
MEN-Syndrome zwar selten, aber es wird eine hohe Dunkelziffer vermutet, bei
MTC u.
FMTC könnte dies auch der Fall sein.
Für MEN-1 habe ich Schätzungen von 1-10 auf 100.000 und bei MEN-2 2 auf 50.000
gelesen, aber was genaues scheint niemand zu wissen.
Das weist schon auf eine hohe Dunkelziffer, also unterdiagnostiziert, hin.
Da sich alle fünf Erkrankungen schleichend im Verborgenen entwickeln und sich
viele nicht auskennen damit.
Aber ich wäre auch bei negat. genet. Testergebnis hellhörig und würde einen erneuten Test nach vielleicht 5 oder 10 J. wiederholen wegen mögl. neuer gefundener
Mutationen.
Meines Wissens gibt es bei
autosomal-dominant vererbten Krankheiten nie einen
Generationensprung. Es wird in jeder Generation das kranke Gen vererbt mit einer
statist. Wahrscheinlichkeit von 50.50, daß man das gesunde bzw. kranke
Allel besitzt u. somit den Gendefekt nicht erbt bzw. erbt.
Ich kann für mich nur sagen, lesen, lesen und wieder lesen (mit lesefreien Zeiten
natürlich), weil ich nicht immer alles verkrafte, was man da so findet.
Damit kann mir dann keiner "einen Käse" erzählen, was ja öfter vorkommt.
Viele Grüße und ein schones Wochenende
Susi