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Zum aktuellsten Beitrag
Bericht zum Thema Schilddrüse
  • verfasst: 12.11.2006, 22:26
       
    Liselotte
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    Hallo zusammen

    Hier habe ich Euch eine interessanten Bericht:
    Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenerkrankungen

    >>Absender: Terju_Mc
    Nachricht in 1 in Diskussion
    Interdisziplinäre Behandlung von Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenerkrankungen

    Das Universitätsklinikum Heidelberg bietet Patienten, die an einer Erkrankung der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen leiden, eine umfassende interdisziplinäre Behandlung Spezialisten an. "Die Patienten werden gemeinsam von den Spezialisten gesehen. Damit wird eine tragfähige Basis für eine Entscheidung über die Behandlung geschaffen", erklärt Professor Dr. Peter Nawroth, Ärztlicher Direktor der Abteilung Innere Medizin und Klinische Chemie der der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, der gemeinsam mit Professor Dr. Dr. h.c. mult. Markus W. Büchler, Geschäftsführender Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, das neue Zentrum leitet.
    Das neue Heidelberger Schilddrüsenzentrum wird am Mittwoch, dem 8. November 2006, eingeweiht und niedergelassenen Ärzte bei einer Fortbildungsveranstaltung um 17.15 Uhr in der Medizinischen Universitätsklinik vorgestellt.
    Bei Erkrankungen der Schilddrüse sind vor allem drei medizinischen Disziplinen gefordert: Chirurgen entfernen störendes oder bösartiges Gewebe, Nuklearmediziner liefern wichtige diagnostische Ergebnisse und führen Bestrahlung mit radioaktivem Material durch, internistische Endokrinologen untersuchen den gestörten Hormonhaushalt, behandeln ihn mit Medikamenten und überwachen seine Stabilität. Behandlungsschwerpunkte sind bösartige Tumoren und Erkrankungen der Schilddrüse
    "Erkrankungen der Schilddrüse sind eine Volkskrankheit, bleiben aber oft unbemerkt", erklärt Privatdozent Dr. Tobias Schilling, Oberarzt der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Jeder Dritte hat Veränderungen in dem Organ; am häufigsten ist der Kropf, eine Vergrößerung aufgrund von Jodmangel. Schwerpunkt des neuen Zentrums sind jedoch vor allem bösartige Erkrankungen der Schilddrüse. In Deutschland erkranken jährlich rund 3.000 Menschen an diesem Tumorleiden - Frauen dreimal häufiger als Männer. Mit einer zügigen Diagnostik werden im Heidelberger Schilddrüsenzentrum Tumoren aus den zahlreichen gutartigen Veränderungen herausgefiltert und der Tumor wird entfernt.
    Weiterer Schwerpunkt des Zentrums sind Erkrankungen der Nebenschilddrüse. Die kleinen Drüsenorgane befinden sich in der Nachbarschaft der Schilddrüse und regulieren den Stoffwechsel von Calcium und Phosphat. Eine Überproduktion ihrer Hormone kann zu Knochenschwund und chronischer Erschöpfung führen, eine Unterproduktion kann sich in Krampfanfällen und psychischen Veränderungen äußern.
    Medizinische Ansprechpartner im Heidelberger Schilddrüsen-Zentrum sind Oberarzt Privatdozent Dr. Jörg Köninger (Chirurgie), Oberärztin Dr. Sabine Haufe (Nuklearmedizin) und Oberarzt Privatdozent Dr. Tobias Schilling (Endokrinologie).
    Die Spezialsprechstunde im Heidelberger Schilddrüsenzentrum findet jeden Mittwoch von 13.30 bis 15 Uhr in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 410, statt. Für Terminabsprachen mit Carolin Galm:
    E-Mail: carolin.galm[@]med.uni-heidelberg.de
    Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg

    Was meint Ihr dazu?

    Mit freundlichen Grüssen
    Liselotte


    Hier der Link zu der Einladung: http://www.uni-...611einf.html und zum Flyer: http://www.klin...lddruese.pdf

    Meduäres Schilddrüsenkarzinom, Aspergersyndrom, Übergewichtig, dunkelbraunes Haar, braune Augen, 167 cm grossäres
  • verfasst: 13.11.2006, 11:34
       
    Thommy1412
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     Oktober 2006
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    offline
    letzter Besuch:
    03.01.08
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    49
    Das hört sich doch wirklich klasse an. Gerade in den letzten Jahren hat sich doch immer wieder gezeigt, dass die isolierte Betrachtung einen nicht wirklich voran bringt. Wenn jetzt hier interdisziplinär gearbeitet wird, so könnte das in meinen Augen einen Riesenschritt darstellen. Dann brauchen wir als Patienten nicht von A nach B zu rennen, um nachher doch wieder alleine da zu stehen. Und die Ärzte können über die Abkürzung der Kommunikationswege und den regelmäßigen Austausch sicher effektiver arbeiten.

    Mein Fazit: Schade dass es so etwas nicht bundesweit gibt.

    Viele Grüße
    Thomas

    Ob Du meinst dass Du es schaffst oder meinst dass Du es nicht schaffst: Du hast auf jeden Fall Recht!
 

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