... wenn ich das so lese muss ich mich wieder Mal über die Computerbranche ärgern.
Da werden massenweise neue PC's/Laptop's verkauft.
Manchmal ist ja auch ein Antiviren-Programm, das aber meist nur 3 Monate kostenfrei ist, dabei. Die Windows Firewall ist nur bedingt geeignet (die überwacht nur den eingehenden Traffic, nicht aber den ausgehenden), aber besser als gar nichts. Welche Sicherheitssoftware man haben sollte, wie man solche Programme bedient und dass man nach dem Ablaufen der kostenfreien Updates des Antiviren-Programmes tunlichst dieses verlängern sollte oder ein anderes Produkt, das man für geeignet hält einsetzen sollte - darauf wird nie hingewiesen. Für mich ein Notstand!!!
Was meint Ihr wieviele Kunden unserer Firma da völlig blauäugig sind. Dabei herrscht oft noch die Meinung vor, dass das Ganze nur Geldmacherei ist und man ja einen funktionierenden Virenscanner auf dem System hat, der nach Ablauf der kostenlosen Updates schon irgendwie funktionieren wird. Keiner hat eine Ahnung was da ständig an neuen Viren dazu kommt. Wir haben z.B. eine Mailingliste für unsere Kunden (ca. 50.000 Mitglieder). Sobald wir eine E-Mail an diese Mitglieder senden bekommen wir innerhalb von ein paar Stunden ca. 4.000 - 5.000 virenverseuchte Mails zurück. Da eine Vielzahl von Firmenkunden, die durch Ihre Administratoren doch einigermaßen gut geschützt sein sollten in der Mitgliederliste enthalten sind, kann man mit Schrecken erahnen wieviele Privat-PC's bereits verseucht sind. ... und oft merkt man nicht so schnell, dass ein Befall vorliegt
Ich kann Eberhard nur zustimmen "Vorbeugen ist besser als heilen."
Für private Nutzer gibt es im ausreichenden Maße geeignete kostenlose Programme.
Bereits befallene Systeme müssen erst bereinigt werden, denn sonst funktionieren Firewall und Anti-Viren-Programme nicht richtig.
Folgende Software sollte standardmäßig auf dem PC sein:
1. Firewall (z. B. kostenloses ZoneAlarm - Achtung XP eigene Firewall muss!!! dann deaktiviert werden.)
2. Virenscanner (z.B. kostenloses AntiVir - wöchentliche Updates machen, ab und zu die Festplatte scannen)
3. Spyware-Tool (z. B. Spybot und AdAware - muss regelmäßig gestartet werden, am Besten beide installieren und manuell immer wieder einmal nach Updates suchen)
4. evt. Spamfilter (z. B. Mail Filter)
Die Links dazu findet Ihr in den Weblinks unter div. nützliche Software.
Wichtig! lest die Anleitung / Hilfe durch.
Bitte schließt auch Euere Sicherheitslücken, indem Ihr Euch die Sicherheitsupdates und Patches von Microsoft herunterladet und installiert.
http://windowsupdate.microsoft.com oder
http://www.eu.microsoft.com/germany/default.aspx
Abschließend ist zu sagen, dass man immer ein gesundes Misstrauen mitbringen sollte. Dies gilt besonders im E-Mail-Verkehr, denn nicht immer ist das was von einen vermeindlich bekannten Absender kommt auch in Ordnung. Auf Dateianhänge und deren Endungen achten. Gefährlich wird es bei Endungen wie .bat, .com, .pif, .scr, .cpl, .exe, bei doppelten Endungen (z.B. .txt.pif), z.T. bei .zip, sowie bei englischen Betreffzeilen.
Im Zweifelsfalle beim Absender nachfragen oder E-Mail unbesehen löschen. Nicht auf jeden Weblink der in einer E-Mail enthalten ist klicken, da gibt es auch gefährliche!
Sehr gute Vireninfos bekommt man bei der TU-Berlin unter
http://www.hoax-info.de/index0.html
Nun hoffe ich, dass keiner von uns das gleiche Schicksal wie Sabine erleidet und Euch die Tipps helfen.
Liebe Grüße
Birgit

"wait and see"