Hallo tinedil,
ich erlebe bei mir auch immer wieder große Schwankungen in den Tumormarkern. Das geht jedem so. Die Höhe des Calcitoniens zB hängt sehr stark von der Verdünnung ab, auch wenn man es immer beim selben Labor machen läßt. Ich habe auch den Eindruck, das die Psycho eine Rolle spielt, also die Tagesform. Bin ich gestreßt, kann ich davon ausgehen, dass die Werte höher sind. Ich habe es nach 9 Jahren aufgegeben, mich von den Werten verrückt machen zu lassen. Ich weiß, dass die Krankheit in mir ist und es mir im Prinzip beschwerdemäßig gut geht. Als stabileren und damit verläßlicheren Wert nimmt mein Arzt die Entwicklung des
CEA-Wertes, wobei die bildgebende Untersuchungen (1x jährlich) am aussagekräftigsten ist, was das Wachstum angeht.
Zu der Erschöpfung und der Müdigkeit kann ich nur sagen, dass es mir ähnlich geht. Es gibt den Begriff: "Fatique" (weiß nicht ob es richtig geschrieben ist). Man verwendet tgl ja eine Menge Energie auf, um mit der
Diagnose zu Recht zu kommen und diese Energie fehlt natürlich wo anders bzw der Körper braucht Ruhephasen um diese Energie wieder zu tanken.
Ich hoffe meine Erläuterungen helfen Dir einwenig weiter.
Liebe Grüße
Michael