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Zum aktuellsten Beitrag
immer noch unter Schock!!!
  • verfasst: 12.05.2007, 16:11
     
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    Als erstes: es geht nicht um mich, sondern um meine Tochter, 20 Jahre alt.
    Sie will später auch im Forum schreiben , aber noch ist sie nicht bereit dazu.
    Zu ihrer Person: Arzthelferin in einer Hautarztpraxis. Anfang März 2007 fiel bei ihr ein geschwollener Hals auf der rechten Seite auf.Nach schnellstens durchgeführten Untersuchungen wurde sie zu einer SchilddrüsenOP ins Klinikum Offenbach eingewiesen, wo sie von Prof.Zielke operiert wurde.Leider wars doch kein kalter Knoten, wie zuerst angenommen und man entschloß sich schon während der OP
    die komplette Schilddrüse wie auch die meisten Lympfknoten zu entfernen.Glück im Unglück: sie war an einen hervorragenden Operateur und Endokrinologen geraten, der, nachdem die endgültige Diagnose feststand, gleich ein erstes langes Gespräch mit uns führte, um genau zu erklären, was sie genau hat (medulläres C-Zell-Karzinim) , was es für sie bedeutet und was getan werden muß.
    Vor allem mußte sie schnellstens zu einer Gen Untersuchung wegen der evtl. familiären oder sproradischen Variante des Krebses.
    In 6 Wochen ab der 1.OP sollte eine 2.OP erfolgen, das wäre Mitte Mai gewesen.Am 10.5. war ein weiteres Gespräch mit dem Prof., in dem er sich wieder eine ganze Stunde Zeit nahm, alle Fragen, die meine Tochter und auch ihr Bruder, ihr Freund und auch ich als Mutter zu beantworten.Tja, wie gehts jetzt weiter?
    Leider muß im Brustkorb hinter dem Brustbein auch alles "ausgeräumt" werden,und im Hals noch ganz viel.Wir sind alle ganz fix und fertig und natürlich am meisten meine Tochter, die es ja betrifft.Die OP soll in 10 - 12 Wochen stattfinden, obwohl oder gerade weil sie im Hals jetzt 2 geschwollene Drüsen hat.Er meint, es sei noch im grünen Bereich, so lange mit der 2.OP zu warten, die Grenze sei 6 Monate nach der 1.OP.Der Internist, der meine Tochter überwiesen hat, will nächste Woche noch einmal tel . Kontakt mit Prof.Zielke aufnehmen, um noch einmal nachfragen, weil wir doch alle sehr verunsichert und ängstlich sind.Ich bin froh, das ich dieses Forum gefunden habe und hoffe, dass man mich und natürlich meine Tochter etwas begleiten wird und auch Mut machen kann.
  • verfasst: 14.05.2007, 12:37
     
    Ede
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    Hallo hanno2katze,

    erst einmal herzlich willkommen!

    Ich verstehe, dass diese Diagnose erst einmal für Alle ein großer Schock war. Bitte nehmt Euch die Zeit, Euch durch das Forum zu lesen, denn dann werden sicher viele Euerer Fragen beantwortet.
    Ich möchte Prof. Zielke keinerlei Kompetenz absprechen (super, dass die richtige Diagnose so schnell feststand), rate Euch aber angesichts des Ausmaßes der Folge-OP eine Zweitmeinung einzuholen. Allererste Wahl ist hier Halle und somit Prof. Dralle (... auch wenn Lydia da mal böse war - das hat sich aber offensichtlich wieder relativiert ...)
    Man hat bisher oft recht radikal operiert (mein Mann ist auch einer dieser Betroffenen) mittlerweile operiert man meines Wissens im Hinblick auf die Brustkorböffnung nicht mehr so radikal. Der Befund Deiner Tochter ist hier ja nicht bekannt, somit stelle ich die Frage ob durch die 2. OP alles "vorbeugend" ausgeräumt werden soll oder definitiv befallene Lymphknoten vorhanden sind - das ist ein sehr großer Unterschied und würde für mich die Indikation in Frage stellen.
    Ich rate Euch dringend aus eigener Erfahrung alles genau zu hinterfragen, sich nicht scheuen eine Zweitmeinung einzuholen, auch nicht wenn man sich bestens aufgehoben fühlt (Das ging uns genauso, nur hatten wir damals keine Ahnung dass es ein spezialisiertes Zentrum wie Halle gibt. Mittlerweile würde sich mein Mann nur noch dort operieren lassen, da dann doch einiges im Heimatkrankenhaus schief ging, z.B. eine völlig unnötige Brustkorböffnung....).
    Es ist auch von Vorteil, wenn Du Deine Tochter zu den Untersuchungen begleitest und dabei auch anwesend bist, denn Sie muss erst einmal mit der Diagnose klarkommen - da kann man manchmal nicht so richtig zuhören ...
    Der Gentest spielt für die 2. OP keine Rolle. Zunächst einmal muss festgestellt werden ob ein Gendefekt vorliegt. Im Falle dass dieser festgestellt wird müssen Eltern und Geschwister, sowie eigene Kinder ebenfalls untersucht werden. Es sollte dann im Stammbaum solange weitergesucht werden, bis der Indexpatient (also der erste Erkrankte) feststeht. Dies kann recht mühsam sein und man sollte sich die Vorgehensweise genau überlegen. Ich kann Euch im Bedarfsfall sehr viel dazu erzählen, denn wir haben diesen Weg gehen müssen.
    Vielleicht stellt Ihr auch einmal die Diagnose ein, dann könnte man evtl. noch ein paar Anmerkungen dazu machen.

    Ich denke, dass Euch das "Stöbern" hier sicher helfen wird, etwas ruhiger zu werden und drücke Euch ganz fest die Daumen, dass Ihr die richtigen Entscheidungen trefft. Meldet Euch wir helfen Euch gerne weiter! Wenn Ihr telefonischen Kontakt wünscht kannst Du mir ja eine PM senden, es kann allerdings sein, dass es ein paar Tage dauert bis ich mich melde.

    Liebe Grüße
    Birgit



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  • verfasst: 14.05.2007, 20:20
     
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    Ich danke ganz herzlich für die Anteilnahme hier im Forum.Das hilft ganz gewaltig und man kann etwas klarer denken.Das mit der Zweitmeinung klingt einleuchtend und wir werden morgen einen ersten Kontakt mit Halle herstellen.
    Liebe Grüße
    Hannelore/hanno2katze
  • verfasst: 15.05.2007, 08:31
       
    kasey
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    Hallo hanno2katze,

    entschuldige, ich sehe heute erst Deinen Beitrag!

    Deine Tochter hat ja mittlerweile viel geschrieben!

    Ob ich jetzt einen Arzt(in) in Halle auf den Kicker habe tut nichts zur Sache in Eurem Fall!
    Wichtig ist was Prof. Dralle dazu sagt!

    Beraten lassen würde ich mich auf jeden Fall von ihm!
    Ansonsten würde ich mir ein auf Thoraxchirurgie spezialisiertes Zentrum suchen, das dann die OP durchführt!

    Es ist wirklich so, dass nicht jedes Haus gleich operiert!
    Ich spreche aus Erfahrung, ich wurde in zwei verschiedenen KH´s an der Leber operiert, bei der zweiten Operation in einem Spezialzentrum- also es war ein Unterschied da bezügl. meines körperlichen Zustandes nach der Operation! Mir gings da bedeutend besser danach- trotzdem es die zweite Operation an ein und derselben Stelle war!

    Das was Popsinger bezgl. Wachkoma schrieb, fand ich interessant- ich würde persönlich die ersten Tage auch lieber verschlafen nach so einer Operation!

    Halle, glaube ich, macht das nicht! Aber dennoch- Prof. Dralle ist eine gute Anlaufstelle fürs erste!

    Lieben Gruß
    Lydia

    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 16.05.2007, 14:23
     
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    Hallo Lydia, der Chef meine Tochter (Arzt) hat heute versucht, mit Prof.Dralle zu telefonieren.Darauf die etwas entmutigende Aussage des dortigen Büros, man müsse in die Sprechstunde kommen, wenn man eine 2. Meinung haben wolle und zwar privat.Da deckt sich eigentlich nicht mit meiner Information, die ich von der Krankenkasse bekam, man könne jeder Zeit eine zweite Meinung einholen, die Krankenkasse übernehme das.Und: kann man nicht an Hand der Arztbriefe sehen,ob die OP nötig ist oder nicht.In diesem Fall geht es speziell um eine Brustkorböffnung ja oder nein.Muß ich wirklich 500 km mit meiner Tochter nach Halle fahren, um zu hören: natürlich muß operiert werden.Daß ich gegf.mit ihr zwei wochen nach Halle fahren würde, um bei einer OP in ihrer Nähe zu sein,steht für mich außer Frage.
    Sollten wir vielleicht die Unterlagen zu Prof.Raue nach Heidelber faxen, um eine Zweitmeinung zu hören.
    Eigentlich spricht ja überhaupt nichts gegen den Prof.Zielke, der meine Tochter zu erst operiert hat.Es hat uns nur sehr verunsichert, daß der Prof. meinte, man könne mit der weiteren OP warten, bis die Ergebnisse der Gen Untersuchung vorliegen.
    Dies wäre in 10- 12 Wochen.Die letzte Blutuntersuchung vorige Woche ergab : alle Werte in Ordnung, auch die Leberwerte, Calcitonin ist gestiegen.Prof. Zielke gilt hier im Frankfurter Raum als Spezialist und ich würde meine Tochter gederzeit wieder in seine Hände geben. Klingt ein bißchen blöd,immerhin ist sie bald 21 Jahre alt.Ich wäre dankbar für jede Information .
    Hannelore
  • verfasst: 16.05.2007, 14:46
     
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    hanno2katzeMuß ich wirklich 500 km mit meiner Tochter nach Halle fahren, um zu hören: natürlich muß operiert werden.


    Im Urlaub kriecht man in die entlegensten Winkel dieser Erde, da würde ich es für meine Gesundheit auch tun !
    Sollte mein Professor morgen nach Timbuktu verziehen, ich würde ihn zwecks Untersuchungen dort aufsuchen.

    Habe meine Schilddrüse beim Schilddrüsen-Papst-Deutschlands operieren lassen, Namen tut hier nichts zur Sache, dieser hat dabei mein Karzinom entdeckt und auch operiert und mich dann als geheilt entlassen. Bereits drei Wochen später könnte man mit der bloßen Hand die Metastasen im Hals ertasten, die dieser bei seiner OP übersehen hat.
    Ein Spezialist, glaubt mir, ist für diese Art der OP, die sich Deine Tochter unterziehen muß, unbedingt notwendig.



    editiert von: Popsinger, 16.05.2007, 14:47 Uhr

    Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
  • verfasst: 16.05.2007, 18:48
     
    Ede
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    Hallo Hannelore,

    dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
    Man kann auch als Kassenpatient nach Halle fahren und wird von Prof. Dralles Team betreut. Da er eigentlich immer sehr interessiert ist kann ich mir nicht vorstellen dass er Euch abweist. Es kann sicherlich sein dass Ihr es zunächst mit den Oberärzten zu tun bekommt, aber glaubt mir Prof. Dralle ist über jeden Neuzugang mit dieser Krankheit informiert.

    Liebe Grüße
    Birgit

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  • verfasst: 16.05.2007, 20:16
     
    Heidi
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    Hallo allerseits...wie meine Mutter schon geschrieben hat sind wir jetzt dabei uns eine zweite Meinung einzuholen.Ich hatte auch den Prof Dralle in Erwägung gezogen doch der verlangt Geld für eine zweite Meinung,wo ich jetzt doch eher zu Heidelberg tendiere...mein Chef hatte da mit dem Sekreteriat vom Dralle telefoniert und leider nicht viel erreicht,ich weiss nicht wie man sonst an den Mann rankommt.

    Dich liebe Lydia wollte ich gerne mal fragen wieso du dich mit dem Prof Dralle mal überworfen hast?Hast du keine gute Meinung von ihm? Bevor ich operiert werden muss würde ich das schon sehr gerne wissen.
    Das man die Brustkorbop schnell mal einfach so zur Vorsorge macht hat mich richtig erschreckt,umso wichtiger ist es jetzt noch jemand anderen zu hören bevor sie bei mir operieren.
    Um die Frage zu beantworten ob es bei mir festgestellt wurde... Jain denn der Prof hat weiter unten einen positiven Lymphknoten rausgeholt und ist sich seinem Gefühl her sicher das da noch andere sind und ausgeräumt werden müssen...

    Jetzt ist es wichtig zu klären ob die Eröffnung gemacht werden muss.Und wie lange das alles noch warten kann und ach...ist alles nicht so einfach
    Das Koma macht mir irgendwie Angst wenn ich dann Tage schlafen würde hätte ich Angst nicht mehr aufzuwachen...es ist bei mir im Moment alles mit einem mulmigen Gefühl verbunden.

    Bis bald
    Heidi
  • verfasst: 16.05.2007, 20:23
     
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    Hallo Heidi!

    Prof. Zielke ist bestimmt ein ganz hervorragender Arzt. Aber überleg mal:

    Weißt Du, wie viele Brust-OP’s der Prof. Zielke bereits vorgenommen hat, um den C-Zell-Karzinom zu operieren? Wie waren die Erfolge? Frag’ doch mal, ob es jemanden im Forum gibt, der bei ihm operiert wurde?

    Ich weiss natürlich keine genaue Zahl, aber ich vermute ganz stark, dass z.B. in Halle wenigstens schon hunderte diese Spezialoperationen durchgeführt worden sind. Man beschäftigt sich schon seit sehr vielen Jahren intensiv mit dem MTC. Ich meine auch gehört zu haben, dass Prof. Dralle eine ganz spezielle OP-Technik entwickelt hat, und alle betroffenen Lymphknotenbahnen en bloc entfernt. Da wurde jede Menge Know How durch die Vielzahl der OP’s erworben, das somit jedem neu Betroffenen zugute kommt.

    Ich hatte die OP selbst von 9 Jahren durchgemacht. Mein mich betreuender Professor aus der renommierten Uni-Stadt Tübingen, der mit den Chefs der dortigen Unikliniken bestens bekannt ist, hat mich damals nicht zu einem seiner Bekannten sondern in den Osten nach Halle geschickt! Das muss man sich mal überlegen!!! Das danke ich ihm sehr, denn für mich war es eine gute Entscheidung.

    Halle, das war damals ein altes DDR-Krankenhaus, mit den übelsten Fensterscheiben, die ich jemals sah (Milchglas?). Im Treppenhaus herrschte ein windiges Klima, es zog und vibrierte. Ich weiß nicht, ob das heute noch so ist. Aber das war auch völlig egal: Es kommt doch nur darauf an, was auf dem OP-Tisch gemacht wird! Nur das zählt!

    Es gibt übrigens eine CD von Prof. Dralle mit einer PPS-Datei. Titel „Chirurgische Strategien beim medullären Schilddrüsenkarzionom (C-Zell-Karzinom)" aus dem Jahr 2002. Ich könnte Dir die CD leihen muss aber gleich dazu sagen, dass da einige Abbildungen aus den Operationsgebieten sind (nix für schwache Nerven). Es sind viele Erklärungen in Textform enthalten. Falls Du die CD willst, kannst mir ja eine Mail senden, wohin ich die CD schicken soll (ich kenne die rechtliche Lage nicht, ob ich auch eine Kopie machen darf oder die 14 MB große PPS-Datei per E-Mail-Anhang versenden darf. Weiß jemand aus dem Forum etwas darüber oder gibt es eine CD neueren Datums?)

    Was ich sagen will: ich persönlich würde dorthin gehen, wo die meiste Erfahrung sitzt. Prof. Dralle hat den Ruf, einer der besten Chirurgen Deutschlands zu sein (das habe ich selbst von zwei Professoren in Tübingen gehört!). Wenn man die Chance hat, das bestmöglichste zu bekommen, sollte man das doch nutzen, auch wenn es Geld kostet oder weit weg ist. Was ist schon Geld im Vergleich zur Gesundheit? Für mich waren es über 600 km von der Schwäbischen Alb nach Halle.

    Evtl. gibt es weitere kompetente Zentren für den MTC in Deutschland. Ich kenne halt nur Halle. Vielleicht gibt es welche, die sich in Eurer näheren Umgebung befinden?

    Mein Fazit: Den besten Heilungserfolg sollte man dort vermuten, wenn es an einem Ort operiert wird, wo es die meiste Erfahrung mit dieser seltenen Krankheit gibt!

    Gruß,
    Systemspieler




    editiert von: Systemspieler, 16.05.2007, 22:26 Uhr
  • verfasst: 17.05.2007, 09:14
     
    Ede
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    Hallo Heidi,

    zuerst einmal möchte ich vorausschicken, dass die Klinik in Halle natürlich nicht mehr dem "DDR_Standard" entspricht. Daraus ist ein hochmodernes Klinikzentrum geworden - da geht einem der Mund auf, wenn man den Komplex sieht.
    Um Prof. Dralle herum ist ja ein ganzes Team von Spezialisten auf diesem Gebiet, somit braucht man als Kassenpatient keine Angst haben schlechter operiert zu werden.
    Heidi Du kannst nach einer Brustkorböffnung ratzfatz wieder sitzen und herumlaufen. Du wirst dich lt. Aussage meines Mannes wundern wie wenige Schmerzen Du im Verhältnis zu dieser OP hast. Man stellt sich eine solche OP ganz schlimm vor - das ist aber nicht so. Da ist überhaupt nichts instabil. Auch keine Angst vor irgendwelchen Komas. Man lässt Dich einfach etwas länger schlafen, damit Nachblutungen vermieden werden. Dann wirst Du evlt. eine Schmerzmittelpumpe bekommen. Mit dieser kannst Du Deinen Schmerzmittelbedarf selbst regeln, man wird also nicht zugedröhnt. Mein Mann hat sie nur selten benutzen müssen und fülte sich am 3. Tag nach der OP schon super und konnte wieder rumlaufen und auch problemlos sitzen.

    Noch ein Hinweis: Wenn Du alles überstanden hast möchte ich Dir und Deiner Familie den Infotag in Essen ans Herz legen. Die Einladung findest Du auf der Startseite. Hier kannst Du Dich mit Betroffenen austauschen und Ärzten gezielt Fragen stellen. Aus den Vorträgen kannst Du nützliche Informationen bekommen. Alle Infotage die wir besucht haben waren immer sehr gut organisiert und wir haben uns gewundert, welcher Aufwand für so ein kleines Grüppchen Erkrankter gemacht wird.

    Liebe Grüße
    Birgit

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  • verfasst: 17.05.2007, 13:11
     
    Heidi
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    Einen schönen guten Tag an alle hier im Forum,
    wie ich jetzt mittlerweile von mehreren hier gelesen habe das Dr. Dralle eine sehr gute Wahl ist und ein Spezialist genau auf diesem Gebiet liegt es schon sehr nahe sich wahrscheinlich dort operieren zu lassen und nicht von dem vorigen Professor,doch wie meine Mutter schon gesagt hat kann man ihm nichts vorwerfen oder zur Last setzen. Mein Chef und ich haben mal zusammen im Internet geschaut und er hatte so Berichte auf Englisch gefunden auf so einer ganz speziellen Seite die ich aber jetzt nicht mehr weiss. Auf jeden Fall hat er rausbekommen das Prof Dralle genau darauf forscht also spezialisiert ist und Prof Dr.Zielke drumherum forscht das ganze Paket..wie Follikulärer Krebs usw.. Prof Zielke meinte auch zu mir das er sich gut damit auskennt er kennt aber auch Spezialisten für Sporadisch und Familiär anderswo.
    So in etwa habe ich seine Worte in Erinnerung und es wäre schlimm für mich wenn jemand operiert das er was an Lymphknoten vergisst.Das möchte ich auf keinen Fall!!!
    Zu deiner Frage Systemspieler: Nein ich weiss nicht wieviele Operationen er in diesem Fall durchgeführt hat.Aber es klang so als wäre es auf keinen Fall zum ersten Mal gewesen. Da frag ich jetzt auch mal in die Runde hier

    Gibt es einen von euch der von Prof.Dr.Zielke in Offenbach operiert wurde??

    Diese CD von der du sprichst ich glaub ich weiss was du meinst...auf der Seite von Prof Dr,Dralle kann man sich die Berichte runterladen da gab es Bilder vom OP Tisch und allem auch Bilder der Organe...das ist wirklich nix für schwache Nerven und mein Chef hat mir erstmal verboten da reinzuschauen. Sonst lasse ich gar nix mehr machen hat er gesagt.
    Also wenn es sowas ist brauche ich die CD lieber nicht,aber vielen lieben Dank für das Angebot. Aber in allem was du geschrieben hast gebe ich dir vollkommen Recht.Geld spielt für mich auch keine Rolle ich hoffe nicht das es so rüberkam,nur für eine zweite Meinung Geld auszugeben also nur die Meinung die vielleicht sowieso schon auf der Hand liegt ...das ist die Frage ob es was bringt,wenn man sich auch in Heidelberg beraten lassen kann. Aber sonst hast du Recht!!!

    Und liebe Birgit
    das beruhigt mich das es nicht mehr wie in der DDR ist und modern hergerichtet. Denn leider muss man ja da einige Tage verbringen.
    Und es freut mich sehr zu hören und ich muss sagen das baut mich auch ungemein auf das zu hören , das es mir schnell danach wieder gut geht.Wirklich!! Das bedeutet mir sehr viel das hier gelesen zu haben. Und das ich keine Angst vor dem Koma haben muss finde ich auch sehr angenehm.
    Vielen Dank auch für den Rat zu dem Infotag zu gehen,ich denke das wir das auf jeden Fall machen werden.
    Ich hoffe ich hab das alles bald hinter mir...so doof in der Luft zu hängen ist schlimm und blöd.
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    Gruß Heidi
  • verfasst: 17.05.2007, 16:10
       
    kasey
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    Hallo Heidi,

    ich habe mich nicht mit Prof. Dralle überworfen!

    Das was mir passiert ist findest Du hier
    vom 15.02.07 um 16.48 Uhr http://www.c-ze...pic-609.html

    Ich hoffe dass Dich dieses "Erlebnis" nicht beeinflußt den Kontakt zu Prof. Dralle zu suchen. Ich hätte es gar nicht erwähnt wenn Birgitt nicht davon angefangen hätte.

    Ich muss zugeben, dass ich mittlerweile nicht nur meine Fühler nach Halle ausstrecke, sondern auch nach anderen auf die jeweiligen Gebiete spezialisierten Kliniken suche!
    Nach diesem, meinem negativen Erlebnis ist für mich persönlich klar, dass auch andere Häuser gut operieren können, nicht nur Halle!

    Du kannst Prof. Dralle auch anmailen! Du kannst ihm Deine Telefonnummer angeben und darauf hoffen dass er Dich anruft!

    Jedenfalls klappte das bei mir so! Er hat mich das erste Mal abends um 20.45 Uhr angerufen und ich hatte ein sehr ausführliches Gespräch mit ihm!
    Ich war nie in der Sprechstunde bei ihm! Wenn Du ihm alles vorab per Post schickst, Deine Befunde und Bilder kann es auch so klappen und es kostet Dich nichts!

    Die CD denke ich ist wirklich nichts für Dich, nach Deinen bisherigen Schilderungen, ich habe sie auch von Marcus bekommen!

    Das Uniklinikum Halle ist eines der modernsten in Deutschland! Keine Angst- DDR-Standard gibt es nicht mehr! (sprechende Aufzüge gibts- ich hab mich schiefgelacht).

    Du findest überwiegend positive Berichte über Halle, aber auch die meisten von Halle! Also kommt es schon mal vor dass auch mal was negatives dabei ist, das ist wohl überall so!

    Also, ich wünsche Dir alles Gute für die richtige Entscheidung!

    Gruß
    Lydia



    Zwei Gefangene sahen durch ein Gitter in die Ferne, der eine sah den Schmutz der andere die Sterne
  • verfasst: 17.05.2007, 16:51
     
    Ede
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    Hallo Lydia,

    hatte das erwähnt, weil Heidi beim Lesen bestimmt auf den Beitrag stößt. Wenn man so verunsichert ist erschrickt man sich leicht. Man hat das ja an Heidis Aussage bemerkt.
    ZitatDenn es steht für mich nicht gerade wenig immer als Thema (ist gestorben , ist tot),Leidensweg usw...das macht mir ziemlich Angst muss ich sagen...Angst vor allem was noch auf mich zukommen soll...ich hoffe sehr das meine OP nicht so schlimm wird
    Aber wenn man erst einmal weiterliest und seine Gedanken wieder sortieren kann relativiert sich vieles. In Foren wie dem unseren tummeln sich halt meist die schwereren Fälle.
    Ich denke viele von uns strecken die Fühler nach anderen Häusern aus, aber für die Operation die Heidi bevorsteht ist wohl Halle immer noch erste Wahl. Wenn ein Phäochromozytom oder Lunge, Leber oder gar Knochenmetastasen operiert werden müssten, kann man sich sicher bei anderen Spezialisten umsehen. Zudem wird auch in anderen Häusern geforscht. Diesen Standpunkt vertrete auch ich.

    Heidi, versuche Deine Gedanken zu sortieren, schreibe alle Deine Fragen auf, löchere die Ärzte und versuche die etwas zu beruhigen. Das Warten und Dich Unsicherheit zehrt ganz schön, oder?

    Liebe Grüße
    Birgit



    editiert von: Ede, 17.05.2007, 16:52 Uhr

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  • verfasst: 18.05.2007, 16:53
     
    Heidi
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    Hallo Birgit
    Ja es ist im Moment sehr schwierig für mich damit umzugehen,ich versuche wenig daran zu denken und trotzdem die richtigen Schritte einzuleiten.
    Als erstes habe ich jetzt die Befunde nach Heidelberg gefaxt und warte darauf was jetzt passiert,das ich mal bald eine zweite Meinung bekomme.
    Ich habe bald Geburtstag und selbst an den denke ich nicht mehr ,..schrecklich !!!

    Und Lydia,ich wollte mir die Seite anschauen,aber sie geht nicht ,vielleicht kannst dus nochmal probieren,aber wenn du meinst ich sollte das vielleicht gar nicht wissen ist das auch ok...ich hoffe das es meine Entscheidung nicht beeinflusst.
    Mein Chef,dem erzähle ich ja im Moment auch alles war der Meinung das das Forum nicht ganz so gut für mich ist, da ich eh schon total durcheinander bin und nicht weiss was ich überhaupt machen soll...ich weiss ja jetzt nicht mal mehr wieso ich mich nicht von meinem vorigen Professor operieren lassen soll.Er hat mir ja nichts getan und ist wirklich auch hervorragend. Aber meine Mutter sagt halt auch es muss der Beste sein der mich jetzt operiert,weil es viele hier so schreiben.Also ich hoffe ihr versteht, dass das alles sehr verwirrend für mich ist.

    Schönen Abend noch
    Liebe Grüße Heidi






    editiert von: Heidi, 18.05.2007, 17:54 Uhr
  • verfasst: 18.05.2007, 19:07
     
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